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Achtung: Apple macOS 12 Monterey und Intel-Macs vertragen sich nicht?

Achtung: Apple macOS 12 Monterey und Intel-Macs vertragen sich nicht?  ·  Quelle: Apple

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Nach der Veröffentlichung neuen macOS 12 Monterey des Hard- und Software-Herstellers Apple vor genau einer Woche können Benutzer verschiedenster Apple Computer auf dieses Betriebssystem updaten. Das OS unterstützt natürlich weiterhin die älteren Intel-Chip-Generation, aber vor allem die neuen Prozessoren M1, M1 Pro und M1 Max mit einem erheblichen Performance-Schub. Wie bei jedem neuen macOS gibt es anfangs Kompatibilitätsprobleme mit Drittanbieter-Hard- und Software. Jetzt scheint das Update aber erhebliche Probleme mit Intel-Macs zu verursachen. Denn etliche Meldungen verschiedenster User sprechen von „toten“ Macs nach und während der Installation. Das hört sich nicht gut an, Apple!

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Update

Apple hat nun den Fehler gefunden. Es lag wohl an den T2-Chips der Intel-Generation. Dieser verhinderte bei manchen Anwendern eine problemlose Installation und „sperrte“ den kompletten Rechner („brick“). Jetzt ist das aktuelle macOS 12 mit einem neuen Installer freigegeben worden, der diesen Fehler nicht mehr enthält. Somit steht auch der Monterey-Installation für Intel-Macs mit T2-Chip nichts mehr im Wege. Trotzdem können, wie ein Anwender hier unten den Kommentaren erklärt (Dankeschön!), auch wegen anderen Zusammenhängen, „zufällig“ Daten verloren gehen oder das Update einfach nicht funktionieren. Hier hilft euch auf jeden Fall ein Backup eures Vorgängersystems!

Apple macOS 12 Monterey und Intel-Macs

Viele Anwender haben auf der neue Apple Betriebssystem macOS 12 mit dem Namen Monterey sehnsüchtig gewartet. Letzte Woche war es dann soweit und es wurde zum freien Download bereitgestellt. Der Hersteller musste das neue OS freigeben, da es mit den vorgestellten MacBook Pro 14“ und 16“ geliefert wird. Denn die neuen ARM-Prozessoren benötigen eben dieses aktuelle System, um das Maximum an Performance herauszuholen. In den Spezifikationen von Monterey heißt es aber, dass Apple natürlich auch an die ältere Generation gedacht hat und Intel-Macs (iMac, MacBook/Pro, Mac mini) ebenso von diesem Update profitieren werden.

Da macOS 12 vielen Anwendern in Apple-Manier schmackhaft gemacht wurde und sicher dem einen oder anderen doch der Finger gejuckt hat, wurde der Installationsprozess frühzeitig eingeleitet. Trotz der langen Betatestphase (Start WWDC 2021 bis zum Release-Tag), scheint es erst jetzt zu erheblichen Problemen zu kommen. Denn etliche User berichten von „zerstörten“ Intel-Macs nach und während der Installation von macOS 12. Viele dieser Rechner ließen sich nicht mehr booten, neu starten, manche konnten sogar nicht mehr mit Strom versorgt werden. Ok, das kann immer passieren und dieses Phänomen tauchte ebenso in der Vergangenheit bei einigen Anwendern auf – aber eher bei älteren Mac-Modellen (siehe User-Bericht hier bei reddit und hier bei macrumors).

Jetzt sind aber sogar Intel-MacBooks aus dem Jahre 2020 betroffen. Als Lösungsvorschlag kursiert in den Apple Discussions die Firmware des „gebrickten“ Rechners zurückzusetzen und zu erneuern. Ob dieser Wiederbelebungsversuch klappt, können wir nicht genau sagen. Apple arbeitet wohl mit Hochdruck an 12.1, das dieses Problem verhindern soll, aber nicht als Bugfix-Update kommen wird. Wann genau ein 12.0.x Update erscheint, ist noch nicht bekannt. Natürlich kann das Update auf eurem (Intel-) Mac ohne Fehler laufen. Warum die Computer der Betroffenen nicht mehr funktionieren, liegt oftmals an verschiedenen Faktoren. Zumindest die neuen Rechner mit der aktuellen M-Prozessorgeneration scheinen dieses Problem nicht zu besitzen. Hier wird das neue OS sogar eher einige Performance-Vorteile mit sich bringen.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon macOS Monterey installiert und auf welchem Rechner? Schreibt uns doch eure Erfahrungen in der Kommentarsektion!

Mehr Infos über Apple und das Betriebssystem

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32 Antworten zu “Achtung: Apple macOS 12 Monterey und Intel-Macs – jetzt funktioniert es!”

  1. Robert G. sagt:

    Es ist echt schade das es eine Firma die so teure Produkte verkauft es nicht schafft ordentliche X.0 Updates zu veröffentlichen. Das ist schon bei iOS eine Weile so und nun auch bei MacOS.

    Wer keinen großen Ärger will muss mittlerweile immer auf die X.1 Version warten.

    Peinlich!

    • Hansi sagt:

      Dies hat in keiner weise damit zu tun, dass apple angeblich so teuer ist. Sondern einfach damit, dass dieses update in erster Linie für den neuen M Chip geschrieben wurde und es immer am Anfang Probleme geben kann, ist bei allen Systemen so. In diesem fall noch problematischer weil auch auf viele zurückliegende Rechnerchips Rücksicht genommen werden muss. Einfach nicht sofort immer updaten und erst einmal abwarten bis die ersten Fehler behoben sind.

    • Thomas sagt:

      Es war doch schon immer so, dass man nicht/nie/niemals sofort auf die erste Version eingeht. Jeder Windows-Nutzer kann davon ganze Playlists singen, man wartet das ServiceRrelease1 oder SR2 ab und installiert dann. Wer sofort aktualisiert und dann in Bugs reinläuft ist selber schuld. Ich auch bei MacOS und IOS so. Immer warten, wenn man wirklich produktiv damit arbeiten will.

  2. Frank Heidemann sagt:

    »Denn etliche Meldungen verschiedenster User sprechen von „toten“ Macs nach und während der Installation. Das hört sich nicht gut an Apple!«
    Als »Beweis dann ein Redditlink mit 10 Einträgen. Noch offensichtlicheres Klickbait geht fast nicht, oder?

  3. Larifari sagt:

    Moment…Das 12.0.1 Update gibt es doch schon.
    12.1 ist seit ca einer Woche in der Public beta.

    https://developer.apple.com/documentation/macos-release-notes/macos-12_0_1-release-notes

  4. Larifari sagt:

    Nochmal gecheckt – Die Aktuelle Version ist 12.0.1

  5. Marc sagt:

    12.01 auf 16” MBP i9 (2019) läuft bestens. Gleiches kann ich von 12.01 auf 16” MBP M1 Max (2021) vermelden.

    Dennoch glaube ich gern, dass beschriebene Probleme der Realität entsprechen, obwohl wir an dieser Stelle nicht vernachlässigen dürfen, dass so mancher User nicht die ganze Wahrheit und jedes Detail verrät, wie und unter welchen Umständen die Probleme nach dem Update auftraten.

    Hier einige praktische Tipps an alle Mac OS 12 User, ohne zu tief in theoretische Tiefen abzutauchen:

    Es ist immer ratsam, vor einem Update die Synchronisation mit der iCloud zu deaktivieren. Da passieren zum Teil wirklich schräge Sachen. Ebenso, so meine Erfahrung, sollte es auf dem System nur einen Nutzer mit Admin-Rechten geben, bevor das Update angestoßen wird. Darüber hinaus sollten Energiesparmodus sowie Bildschirmschoner vor dem Update deaktiviert werden. Wie gesagt, das sind nur meine Tipps aus langer, praktischer Erfahrung im Umgang mit OSX / Mac OS. Ein Garant für absolut fehlerfreie Updates sind sie jedoch auch nicht.

    • marcus sagt:

      Hey cool! danke für deine Tipps und dein Feedback zu deinen Updates. Wie bist du mit dem M1 Max zufrieden?

      • Marc sagt:

        Hi Marcus,

        das MBP mit M1 Max ist im Vergleich zum i9 wirklich eine “Rakete”, und das – aus Anwendersicht – in vielerlei Hinsicht, das fängt beim Boot-Vorgang an und hört bei Backup auf je eine via Thunderbolt angeschlossene SSD gleichen Typs auf. Der Geschwindigkeitsvorteil des M1 Max gegenüber dem i9 ist signifikant, beim Ziehen von Backups fast 3x so schnell.

        In Bezug auf DAWs und Plug-ins kann ich aktuell nur über Digital Performer 11.02 berichten, da die zweite sich bei mir im Einsatz befindende DAW, Reason 12, noch nicht auf Apple Silicon angepasst worden ist. Daher wären Vergleiche an der Stelle etwas unfair. Logic Pro 10.7 ist aktuell ausschließlich auf dem M1 Max installiert, so dass mir auch hier der direkte Vergleich fehlt. Also, DP 11.02 auf dem M1 Max startet nochmal deutlich schneller auf, als das auf dem i9 der Fall ist. Die CPU-Last bei größeren Projekten, d.h. 64 Mono-Audiospuren mit je 24bit und 48kHz und resultierenden 122 Mischpultkanälen, inklusive Sub-Gruppen, Aux Returns, Re-Recording- und Masterkanälen nebst diversen Effekt-Plugins (MOTU, IK Multimedia, Valhalla, Eventide, Softube) ist so lächerlich gering, dass man sich hier wirklich keine Sorgen zu machen braucht. Positiv beim M1 Max fällt auf, dass die Lüfter bisher nicht hochgefahren wurden, was ich im Fall des i9 nicht behaupten kann, obwohl auch der echt flink ist. Bin gespannt, wie gut Reason 12 dann im Vergleich zum i9 auf dem M1 Max performen wird. Aber vor Jahresende wird es hier wohl keine Aussage geben können.

        Um es kurz zu machen: ich mag den M1 Max sehr – ein echt gutes und wirklich schnelles, wenn auch teures Werkzeug.

  6. Martin Jandl sagt:

    Hab vor 3 Wochen erst mal das Big Sur upgrade gewagt, da Logic Pro 10.7 nicht mehr mit Catalina kompatibel ist…
    Werd wahrscheinlich jetzt mal immer länger warten auf neue Updates.

    • Martin sagt:

      War bei mir genau so. BigSur update wegen Logic 10.7 . Das funzt auch super. Leider crasht die neue Version von Final Cut Pro fast minütlich !!

  7. Peter Schumacher sagt:

    Nach der Installation war mein MACpro (2018) tot. Läßt sich nicht mehr starten und ist nun in der Reparatur in der Hoffnung, dass sich was retten läßt.

  8. Thomas sagt:

    Mein MacBook Air hat sich komplett verabschiedet. Keine Reaktion mehr. Apple support im Shop hat mitgeteilt, dass das Gerät nicht mehr repariert werden kann und hat es zurück gegeben. Lief vorher ohne Probleme. Danke an apple für das zerstörte MacBook.

  9. Thorsten sagt:

    Uiii… gesrnews hatte vor kurzem im Fazit noch viele ermutigt, dass Update mal auszuprobieren: „ Aber: Wer es ausprobieren möchte, wird feststellen, dass trotz Warnungen einige Programme trotzdem unter Monterey normal starten und ohne Probleme laufen.“ Ein Update sollte nicht immer sofort ausprobiert werden.

  10. Hansi sagt:

    immer sofort alles auf den neusten stand bringen wollen ist schon mal blöd. Vor allem da das update vor allem wegen der neuen M1 Chips gemacht wurde. Die angeblich völlig zerschossenen Macs scheinen mir doch eher übertrieben. Übrigens haben die Verkäufer Innen in den shops meist nicht viel Ahnung, zu mindest dort wo ich hinkomme. Die wollen und sollen einen neuen mac verkaufen, nicht mehr und nicht weniger. Aber wer den Mac braucht vor allem bei der Musikproduktion wartet einfach erst einmal ab und schaltet die automatische updates einfach ab. Übrigens wer ein ordentliches Backup hat sollte keine Probleme haben zum alten System zurückzukehren.

    • Larifari sagt:

      „ Die angeblich völlig zerschossenen Macs…“

      Ja..lügen alle…

    • Larifari sagt:

      Also nochmal für alle , besonders die Aluhutträger – Der Bug wurde von Apple bestätigt, und mittlerweile behoben.

      We have identified and fixed an issue with the firmware on the Apple T2 security chip that prevented a very small number of users from booting up their Mac after updating macOS. The updated firmware is now included with the existing macOS updates. Any users impacted by this issue can contact Apple Support for assistance.

      • hansi sagt:

        Na bitte, von wegen zerschossenen Macs, solche Fehler können immer entstehen und sind in 99 der Fälle zu beheben und haben nichts aber auch gar nichts mit zerschossenen Macs zu tun. Schliesslich hat keiner der Bausteinen sein Leben ausgehaucht.

  11. Kcor sagt:

    Also bei mir auf dem M1 Mini mit 512 SSD und 16GB läuft 12.0.1 runder und deutlch schneller. UAD-Twin per TB und eigentlich alle Plugins die ich mit und ohne Rosetta nutze. Ableton 10 habe ich noch nicht getestet, warte aber eh auf die angepasste 11er Version zum Testen.

  12. WiStru sagt:

    Absolute Katastrophe!

    MAC BookPro in 2020 gekauft! Ich bin von meinem Windows-PC auf Apple umgestiegen und habe einen sehr aufwendigen Arbeitsplatz (3 Monitore, komplexe Bildbearbeitung). Nach dem letzten Update immer wieder Systemausfälle. Bildschirme sprechen nicht korrekt an, Magicmouse und -tastatur haben immer wieder Ausfälle, System friert ein usw. usw. Mittlerweile denke ich darüber nach, mir meine Fehlinvestition von über 3 T€ in das MACBook einzugestehen und wieder auf Windows zu setzen. Ich bin von diesem „Superkonzern“ echt enttäuscht!!

  13. FetterSack sagt:

    Hallo,

    Mein macbok Air 2020 ist jetzt schrott. weil Big Sur bei mir Gar nicht läuft hatte ich mal die beta von Monterey installiert. Bislang lief Monterey super auch al ich auf die Finilae Version gewechselt bin, auf mein macbok Air von 2020 (i3).

    Jetzt hängt es komplett es geht Garnichts mehr. ich komme noch nicht mal in die Internet Wiederherstellung weil ich das W-Lan nicht auswählen kann, weil der da schon hängt. Eine Idee?

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