von Marcus Schmahl | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
A-Designs Mixfactory - analoges Summieren auf einem anderen Level?

A-Designs Mixfactory - analoges Summieren auf einem anderen Level?  ·  Quelle: http://adesignsaudio.com/mix%20factory.htm

A-Designs Mixfactory - analoges Summieren auf einem anderen Level?

A-Designs Mixfactory - 16 8 2 - ist eigentlich mehr als ausreichend  ·  Quelle: http://adesignsaudio.com/mix%20factory.htm

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A-Designs bringt einen 16:8:2 analog Summierer namens Mixfactory. Ich selbst nutze in meinem Studio den AMS Neve 8816, um meine digitalen Sounds aus dem Rechner, aber auch meine analogen Klänge durch einen analogen Mixer nochmals zu einem Stereosignal zu bündeln. Das Signal wird leicht gefärbt und es wirkt breiter und dichter, trotz der noch vorhandenen Dynamik. Mixfactory beinhaltet ähnliche Features, aber zu einem weitaus günstigeren Preis.

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Das Konzept von A-Designs Mixfactory stammt von Thomas Sheppard, einem bekannten Toningenieur und Mixmaster aus den Bereichen Gospel, R&B bis Rockmusik. Das Design stammt von Paul Wolff, ein top Designer der Audioindustrie.
Summieren ist in vielen Köpfen ein Mythos. Die einen schwören auf die Magie, die durch das Durchschleifen des im Rechner entstandenen Klangs und dem analogen Zusammenfügen des Sounds passiert, andere dagegen finden eine weitere Wandlung eher störend und können mit dem Summensignal, das aus dem Summierer kommt, einfach nichts anfangen. Ich selbst arbeite zweigleisig. Manchmal will ich den doch eher breiteren und wärmeren Klang, ein anderes Mal verzichte ich und erhalte oft auch punchigere Ergebnisse Out-Of-The-Box.

Mit Mixfactory könnt ihr sechzehn Mono-Spuren summieren. Diese Spuren werden in zwei Busse à acht aufgesplittet, die einen Send/Return Weg enthalten, um Effekte wie Kompressor und Equalizer einzuschleifen. In den Master Bus kann ebenfalls ein Effekt über einen Insert eingeschleift werden. Als Ausgänge stehen ein summierter Stereo Output, ein Monitor Stereo Output und ein Recording Stereo Output (Post Fader) zur Verfügung. Ein External Input, der auch zur Erweiterung der Mixfactory mit einem zweiten Summierer dient, kann zusätzlich zum Summierer-Ausgang geleitet werden.

Auf der Frontfläche befinden sich die Lautstärke- und Panorama-Regler sowie ein Mute Button für alle Eingänge. Die Inserts können ebenfalls über einen Button zugeschaltet werden. Über einen weiteren Button könnt ihr den Summierer von einem cleanen Sound zu einem färbenden schalten. Hier werden die zusätzlichen Transformer eingesetzt, die für den typischen Mixfactory Sound stehen sollen. Die drei Ausgänge können natürlich auch über Drehregler getrennt voneinander eingestellt werden.

Der Verkaufspreis der A-Designs Mixfactory soll bei zirka 2750 US-Dollar liegen. Für die mitgelieferten Funktionen und Möglichkeiten sicherlich ein sehr guter Preis. Trotzdem ist es keine kleine Investition für das eigene Studio.

Mehr Informationen zu A-Designs Mixfactory findet ihr hier.

Hier sind zwei Soundbeispiele von Mixfactory, einmal mit Transformer (Transformer Mode) und einmal ohne (Clean Mode):

A-Designs Mixfactory - analoges Summieren auf einem anderen Level?

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