von  Lasse Eilers  | |  Lesezeit: 3 Min
Fred's Lab Angler

Fred's Lab Angler  ·  Quelle: Fred's Lab

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Fred’s Lab Angler ist ein „fast“ analoger Desktop-Synthesizer mit zwei VCOs, Sequencer und analogen Effekten. Auf dem SynthFest France 2026 wird der Hersteller den Synthesizer offiziell vorstellen.

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Fred’s Lab Angler

Das SynthFest France geizt in diesem Jahr nicht mit Neuigkeiten – genau richtig, um die Vorfreude auf die Superbooth schon mal anzuheizen! Jetzt kündigt auch der deutsche Hersteller Fred’s Lab – bekannt für ebenso spannende wie sympathische Gerätschaften wie den Manatee, den ZeKit und den Töörö – einen neuen Synthesizer an, der am kommenden Wochenende in Nantes zum ersten Mal öffentlich gezeigt werden soll. Der Fred’s Lab Angler ist ein monophoner, „fast“ (Fred’s Lab) vollständig analoger Desktop-Synthesizer mit einem recht klassischen Aufbau, den es fertig aufgebaut und als DIY-Kit geben wird.

Fred's Lab Angler
Fred’s Lab Angler · Quelle: Fred’s Lab

Das Herz des Synthesizers bilden zwei analoge „Linear Relaxation VCOs”. VCO 1 bietet neben Sinus, Dreieck und Puls mit PWM zusätzliche Schwingungsformen, die mittels des Chips CD4026 gewonnen werden. VCO 2 liefert Sägezahn und Rechteck und lässt sich von VCO 1 in Frequenz und Pulsbreite modulieren. Ein Mixer führt die Signale der beiden Oszillatoren zusammen.

Das 2-Pol-Filter auf FL-A847-Basis entspricht dem des ZeKit und Töörö. Auch der VCA ist analog und nutzt den gleichen Chip wie das Filter. Zur Modulation bietet der Angler zwei analoge Hüllkurvengeneratoren für Filter und Amp, wobei die AD-Filterhüllkurve mit einer Loop-Funktion aufwartet und die Amp-Hüllkurve über eine schaltbare Sustain-Phase verfügt.

Fred's Lab Angler
Fred’s Lab Angler · Quelle: Fred’s Lab

Darüber hinaus verfügt der Fred’s Lab Angler über zwei analoge Delay-Lines auf PT2399-Basis. Diese können neben Mono- und Stereo-Delay auch Chorus- und Flanger-Effekte liefern. Die Delay-Zeit und -Modulation werden digital gesteuert. Da der Synthesizer über einen Stereo-Audioeingang verfügt, lassen sich auch externe Signale mit den analogen Effekten bearbeiten. Sehr schön!

Außerdem gibt es einen Sequencer mit 96 Steps und drei Sequenzen, die sich per Knopfdruck abrufen lassen. Synchronisiert wird er über einen Clock-Eingang; auch ein Clock-Ausgang steht zur Verfügung.

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Für einen kleinen Analogsynthesizer bietet der Fred’s Lab Angler eine recht umfangreiche MIDI-Steuerung. Neben den Frequenzen der beiden Oszillatoren sowie der Schwingungsform und Pulsbreite von VCO1 sind auch die Zeiten und Modi der beiden Hüllkurven sowie die Delay-Zeit und -Modulation per MIDI steuerbar.

Neben den Ein- und Ausgängen für Audio, MIDI und Clock bietet der Angler eine USB-Schnittstelle, die als Host fungiert. Das bedeutet, dass du einen MIDI-Controller deiner Wahl direkt an den Synthesizer anschließen kannst – sehr praktisch!

Fred's Lab Angler
Platine · Quelle: Fred’s Lab

Preis und Verfügbarkeit

Den Fred’s Lab Angler wird es in zwei Versionen geben: fertig aufgebaut und als Semi-DIY-Kit. Bei Letzterem sind die SMD-Bauelemente vorgelötet; du musst also nur die Bauteile in Durchsteckmontage löten und die Platine ins Gehäuse einbauen.

Was der Synthesizer kostet und wann er erhältlich sein wird, steht noch nicht fest. Vielleicht verrät der Hersteller auf dem SynthFest France ja schon mehr.

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