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Das ist ein Video nach meinem Geschmack und auch aus der Kategorie „Okay, is‘ schon geil, aber da geht sicher auch mehr“. Das Georgia Institute of Technology, eine Technische Universität aus den USA, hat einen steuerbaren Roboterarm entwickelt, der einem Drummer einen dritten Arm spendiert, der sogar steuerbar ist.

Im Video wirkt das alles noch etwas unbeholfen und ungenau, aber trotzdem passt es irgendwie und zeigt das Potential von der Technologie. Es handelt sich hier um einen Roboterarm bzw. eine Armprothese, die automatisch auf die Gesten des Trägers und das Gehörte in seiner Umgebung reagiert. In diesem Fall sind es die Drums. Spielt der Trommler die HiHat, spielt der Roboter das Ride-Becken, spielt der Musiker die Snare, geht der automatische Arm auf die Tom.

Wenn das Ganze noch irgendwie besser steuerbar wird, ohne dass man es durch aufwändige Operation an Nerven anschließen muss (wie uns Bücher, Videospiele und Filme über unsere vermutlich dystopische Zukunft suggerieren), dann wäre das doch ziemlich genial, um neuartige Musik zu entwickeln oder als alleiniger Musiker eine ganze Band zu mimen. So eine OP wäre ohnehin für 99,9% der Intressenten zu teuer. Der Roboterarm ist es sicherlich auch, aber es zeigt, dass es schon jetzt möglich ist.

Sollte die Welt nicht durch einen unachtsam zuckenden Finger auf dem „roten Knopf“ zerstört werden, könnte und in dieser Hinsicht sehr viel Spannendes erwarten. Sollte so ein Teil erschwinglich und es  per Gedanken (oder etwas anderes Schmerzloses) steuerbar sein, dann würde ich mir so ein Teil auf jeden Fall zulegen. Wer weiß, was am Ende rauskommt?! Dann sind auch mehrhalsige Gitarren endlich richtig sinnvoll, man braucht nur genügend Arme.

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