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Yamaha Revstar RSP20CR

Das einzige "Made in Japan" Modell mit dem eingängigen Namen RSP20CR  ·  Quelle: yamaha.com

Yamaha Revstar E-Gitarren Serie

Die komplette Revstar-Serie  ·  Quelle: yamaha.com

Es ist schon einige Zeit her, dass Yamaha ein Hauch von Frische in die Gitarrenabteilung gehaucht hatte. Dafür finde ich es umso schöner, dass die Japaner die Optik sehr schlicht halten und sich an der SG2000 orientieren, aber trotzdem etwas Eigenständiges entwickelt haben. Die Revstar ist zudem eine ziemlich vielfältige Serie.

Ganz im klassischen Yamaha-Stil heißen die Modelle RS320, RS420, RS502, RS502T BGR, RS 620, RS720, RS820CR und RSP20CR.In aufsteigender Reihenfolge kosten die Modelle wie man es schon von der Pacifica kennt mehr, angefangen bei der RS320 für ungefähr 499 USD, dafür „nur“ mit Body und Hals aus Nato, über die RS502 mit Wrap-Around-Bridge oder Floating Tailpiece (RS502T) mit Mahagonibody und -Hals und P90 Pickups für ca. 750 USD, bis hin zur RS820 als Spritzenmodell mit Mahagonibody mit Ahorndecke und abgesetzten Glanzstreifen und edleren Tonabnehmern. Alle Modelle sind ab Werk mit 22 Bündenausgestattet und haben einen verleimten Hals.

Eine Ausnahme in der Serie macht die Revstar RSP20CR. Sie entspricht weitgehend der RS820, mit dem Unterschied, dass sie in Japan gebaut wird und ein echtes Kupferschlagbrett (statt kupferbeschichtetes Aluminium) hat. Das wird sich Yamaha natürlich auch bezahlen lassen. Die anderen Modelle werden übrigens in Indonesien gefertigt, wie auch schon die Pacificas. Alle Modelle sollen auch das Revstar-Logo als Hanko, einem japanischer Unterschriften-Stempel, auf er Rückseite des Headstocks haben, auf der Vorderseite hingegen nur das Yamaha-Stimmgabel-Logo und keinen Schriftzug. Sehr schön minimalistisch und passt zum Rest der Gitarren.

Mehr Infos zur kompletten Serie gibt’s direkt bei Yamaha. Ein Einführungsdatum wurde noch nicht genannt, wird aber mit Sicherheit auch auf der NAMM vorgestellt werden. Dann kennen wir auch hoffentlich die endgültigen Preise. Das Video zeigt nicht viel von den Gitarren – der Vollständigkeit halber verlinke ich es aber trotzdem.

Lustige Randnotiz: Mir hatte gerade jemand geschrieben, dass Yamaha bei Reverend wohl Ideen geholt hatte. Und ja, man muss zugegebn, dass die Ähnlichkeit mit der Sensei doch verblüffend ist. ;)

 

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Optisch sehr ansprechend!