von Dirk | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten
Yamaha DM7 Serie

Yamaha DM7 Serie  ·  Quelle: Yamaha

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Yamaha DM7 – unter diesem Namen startet eine neue Serie von Digitalmischpulten, die nicht für für die Stage gedacht sind. Auch Festinstallationen, Broadcasting, Streaming und den Einsatz als Studiomixer hat Yamaha hiermit im Sinn. Die neue DM7-Familie besteht primär aus zwei Konsolen plus einer bei Bedarf zusätzlich erhältlichen Control-Unit.

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Yamaha DM7: Neue Digitalmischpulte für Live, Broadcast und Studio

Die beiden Konsolen der Yamaha DM7 Serie heißen DM7 und DM7 Compact. Während das große Modell über 32 Eingänge und 16 Ausgänge verfügt, halbiert die kleinere Version die Anzahl der Eingänge um die Hälfte. DM7 verarbeitet insgesamt bis zu 120 Eingangskanäle, DM7 Compact arbeitet mit bis zu 72 davon.

Beide Yamaha DM7 Mischer verfügen zudem über bis zu 144 Dante Ins/Outs mit 96 kHz, dazu kommen je 48 Mix-, 12 Matrix und 2 Stereo-Busse. Die zwei Mischpulte lassen sich mit I/O-Racks der Yamaha R Serie und diversen Dante-Devices erweitern. Der PY Card Slot eignet sich für Erweiterungen für MADI, AES/EBU und mehr.

Die optional erhältliche DM7 Control Einheit erweitert die zwei Pulte der Yamaha DM7 Serie und verwandelt diese in die Systeme DM7-EX und DM7-EX Compact. Die Erweiterung liefert zusätzliche Kontrollen zum Anfassen und wird jeweils mit Software für Broadcast- oder Theater-Anwendungen im Bundle ausgeliefert. Die Maße der Compact-Varianten ermöglichen übrigens auch einen Einbau in 19-Zoll-Racks.

In Kombination mit DM7 Control wird aus dem Mischpult das DM7-EX

In Kombination mit DM7 Control wird aus dem Mischpult das DM7-EX

Sound der Yamaha DM7 Serie

Yamaha sagt, dass die neuen Pulte die eingehenden Signale zunächst möglichst neutral und unverfälscht einfangen, bevor Nutzer dann den Sound weiter bearbeiten. Der Channel-Strip bietet dafür Variationen der Channel-EQs aus der RIVAGE PM Serie.

Dazu kommen ein neuer FET Limiter sowie ein Diodenbrücken-Kompressor. Die Reihenfolge von EQs und den Dynamikwerkzeugen lassen sich bei Yamaha DM7 frei zuweisen.

Als Standard gehört Dan Dugan Automixing auf bis zu 64 Kanälen zu den Features. Von Yamaha kommen ein paar Virtual Circuitry Modelling (VCM) Plugins wie der Portico 5033 EQ oder der in Zusammenarbeit mit Rupert Neve entwickelte Portico 5043 Kompressor/Limiter.

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Außerdem bieten die Mischpulte den DaNSe Rauschunterdrücker und Dynamic EQ. Verschiedene Effekte gehören mit dem FX-Rack ebenso zur Ausstattung.

Die Bedienung am DM7 erfolgt auch über Multitouch

Die Bedienung am DM7 erfolgt auch über Multitouch

Bedienung

Yamaha DM7 setzt auf ein neu entwickeltes User-Interface, das die Arbeit am Pult im Vergleich zu anderen Modellen noch mehr vereinfachen soll.

Dafür bietet die Serie zwei 12,1 Zoll Multi-Touchscreens (in den Compact-Modellen ist nur einer davon) und diverse physische Kontrollen wie Fader, Buttons und Regler. Die neue Channel-View-Anzeige sorgt für mehr Übersicht und bietet schnellen Zugriff auf wichtige Parameter. Die Overview-Anzeige eignet sich hingegen für Mixing im „analogen“ Stil.

Es gibt aber auch einen zusätzlichen Utility-Screen in 7 Zoll. Dieser stellt wichtige Infos und Funktionen dar. Listen von Szenen oder selbst belegte Buttons und Anzeigen gehören beispielsweise dazu.

Der 12,1 Zoll große Touchscreen im Detail

Der 12,1 Zoll große Touchscreen im Detail

Neue Features

Über den Split-Modus verwandelt sich der Yamaha DM7 quasi in zwei separate Mixer, die individuelle Aufgaben übernehmen. Ein Pult könnte also FoH und Monitore oder FoH und Streaming gleichzeitig erledigen.

Zu dem bereits erwähnten Dante-Networking mit bis zu 144 Ins/Outs gesellt sich die Option, externe Preamps oder Devices fernzusteuern und Dante-Equipment direkt über die Konsole zu patchen,

Über USB-C verbindest du Yamaha DM7 mit dem Rechner und dient dann als Audiointerface mit 18 Ein- und Ausgängen. MIDI-Devices lassen sich so ebenso steuern wie DAWs.

Die Mischpulte der Serie lassen sich über USB-C einfach mit dem Rechner verbinden

Die Mischpulte der Serie lassen sich über USB-C einfach mit dem Rechner verbinden

Die neue Assist-Funktion kümmert sich um automatisches Aussteuern der Preamps, das Einstellen der Fader oder der Benennung von Spuren. Das beschleunigt sonst eher nervige Vorbereitungen.

Software wie DM7 Editor, DM7 StageMix, MonitorMix, Console File Converter, ProVisionaire Control und ProVisionaire Touch unterstützt die DM7 Serie ebenfalls.

Die neue Serie verfügt außerdem über eine Open Sound Control (OSC)-Serverfunktion, mit der die Konsolen von OSC-kompatiblen Geräten aus gesteuert werden können

Yamaha DM7 Serie

Yamaha DM7 Serie

Verfügbarkeit und Preise

Yamaha DM7 soll ab September 2023 erhältlich sein. Die Preise: DM7 soll 26.450,- Euro kosten, DM7 Compact liegt bei 13.950,- Euro. Im Dezember 23 erscheint dann DM7 Control für ungefähr 4.500,- Euro und die für den Betrieb notwendige V1.5 Firmware.

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  • In Kombination mit DM7 Control wird aus dem Mischpult das DM7-EX: Yamaha
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