Xaoc Devices, Condukt, Oneshot2 und mehr im Synthesizer-Journal
Diese Woche im Synthesizer-Journal: ein neues Modul von Xaoc Devices, eine Controller-App für alle deine Synthesizer und ein großes Update für den Drum-Sampler Klevgrand OneShot!
Synthesizer-Journal
Xaoc Devices Kamieniec II: Neue Generation des Eurorack-Phasers

Zum zehnjährigen Jubiläum gönnt Xaoc Devices dem Phaser-Modul Kamieniec ein großes Update! Wie das Vorgängermodul ist Kamieniec II ein analoger Phaser mit vier oder sechs Stufen, der von Klassikern aus den 1970er-Jahren inspiriert ist. Das Modul ist mit der ersten Generation kompatibel: Wenn du den Vorgänger bereits besitzt, kannst du Kamieniec II damit verketten, um einen Phaser mit mehr Stufen zu erhalten.
Laut Xaoc Devices wurde die Schaltung überarbeitet, soll aber den gleichen klassischen Analogsound liefern wie das Vorgängermodul. Das Modul hat separate Ausgänge für die vier- und sechsstufigen Phaser-Varianten. Der interne LFO mit Dreieckschwingung lässt sich dank eines eigenen Ausgangs auch als Modulationsquelle für externe Ziele nutzen. Die LFO-Frequenz ist CV-steuerbar; zusätzlich gibt es einen Eingang, um den Phaser extern zu modulieren.
Neu hinzugekommen ist bei Kamieniec II ein CV-Eingang zur Steuerung der Resonanz (Feedback). Auch gibt es nun drei statt wie bisher zwei Feedback-Modi und einen Reset-Eingang für den LFO. Um die zusätzlichen Buchsen unterzubringen, wurde das Modul von 9 auf 10 HP verbreitert.
Ebenfalls neu ist ein Erweiterungsmodul, das einfach an der Rückseite des Hauptmoduls angesteckt wird. Die Allpass Expansion fügt 16 weitere Phaser-Stufen hinzu (für insgesamt 22), ohne zusätzlichen Platz im Eurorack zu belegen.
Xaoc Devices Kamieniec II und die Allpass Expansion sind jetzt bei Thomann* für 279,- € bzw. 89,- € erhältlich.
Condukt: Universelle Controller-App für alle deine Synthesizer!

Condukt verwandelt dein iPad oder iPhone in einen universellen und individuell konfigurierbaren MIDI-Controller für deine Synthesizer! Auch auf Macs mit Apple-Silicon-Prozessor kannst du die App nutzen.
Condukt enthält Templates für Hunderte von Synthesizern, Drum-Machines und Effekten auf Basis der Open-Source-Library midi.guide. Nachdem du deinen Synthesizer über USB-C mit der App verbunden hast, brauchst du nur die gewünschten Parameter aus einer Liste auszuwählen, um sie zu steuern – ganz ohne mühsame manuelle Zuweisung.
Außerdem kannst du dir in Condukt individuelle Controller-Oberflächen basteln, die ganz auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind. Elemente wie Fader, Crossfader, Sequencer und Buttons lassen sich frei positionieren und auf mehreren Seiten organisieren. Auch das gleichzeitige Steuern mehrerer Instrumente ist möglich.
Darüber hinaus bietet Condukt die Möglichkeit, Einstellungen als Snapshots zu sichern und jederzeit wieder aufzurufen. Perfekt für Performances!
Condukt ist im App-Store für 22,99 € erhältlich. Auf dem YouTube-Kanal der Entwickler findest du zahlreiche Videos, die die App im Einsatz mit verschiedenen Synthesizern und Drum-Machines zeigen.
Melbourne Instruments Roto-Control funktioniert jetzt in Max!

Roto-Control von Melbourne Instruments ist ein universeller MIDI- und DAW-Controller mit motorisierten und berührungsempfindlichen Drehreglern. Und er wird immer vielseitiger: Jetzt haben Melbourne Instruments und Cycling ’74 bekannt gegeben, dass Roto-Control ab sofort auch in Max funktioniert.
Mittels eines speziellen Max-Objekts kannst du den Controller nun nahtlos in deine in Max erstellten Instrumente, Effekte und Performance-Tools einbinden. Parameter lassen sich einfach zuweisen, indem du den Learn-Modus aktivierst, den gewünschten Regler der Hardware berührst und einen beliebigen Parameter im virtuellen Patch veränderst. Gerade für individuelle Performance-Patches ist ein Hardware-Controller mit motorisierten Reglern natürlich eine großartige Sache!
Um Melbourne Instruments Roto-Control in Max nutzen zu können, musst du die neueste Version der Software installieren. Dann findest du den Controller im Package-Manager.
Der Hardware-Controller ist bei Thomann* erhältlich.
Klevgrand OneShot2: Neue Version des vielseitigen Drum-Samplers

Klevgrand hat dem Drum-Plugin OneShot ein großes Update spendiert. In der neuen Version ist der ohnehin schon vielseitige Drum-Sampler nochmals deutlich leistungsfähiger geworden. Klevgrand behauptet gar, den Drum-Sampler „neu definiert“ zu haben. Große Worte – was ist neu in OneShot2?
Die wichtigste Neuerung ist eine neue Motion-Engine, die deine Beats lebendiger machen soll. Damit kannst du zum Beispiel zeitlich perfekt abgestimmte Cymbal-Swells oder Shaker-Figuren erstellen. Die Bewegung lässt sich entweder mit einer grafisch editierbaren Multistage-Hüllkurve formen oder über MIDI steuern. Und wenn du ein iPhone besitzt, kannst du sie dank der neuen Motion-Controller-App sogar mit dem Beschleunigungssensor des Smartphones steuern.

Ebenfalls neu sind drei Effekte. Reverb2 basiert auf dem 2025 erschienenen Hall-Plugin Walls. Transient Adder fügt deinen Samples auf Wunsch eine Extraportion Druck hinzu. Und Unstereo bringt Sounds unter Kontrolle, die zu viel Platz im Stereobild einnehmen – gerade bei Drum-Samples kann das so manches Mix-Problem lösen.
Darüber hinaus enthält Klevgrand OneShot2 zahlreiche neue Sounds. Neben Presets, die sich der neuen Motion-Engine bedienen, sind auch etliche Multisamples hinzugekommen. Insgesamt enthält das Plugin nun über 20.000 Samples.
Klevgrand OneShot2 ist jetzt bei Thomann* für 105,- € erhältlich. Dieses Angebot gilt bis zum 29. April 2026; danach steigt der Preis auf 199,- €.
Besitzer der Vorversion können bis zum 30. April für 39,99 US-Dollar auf OneShot2 upgraden (regulärer Upgrade-Preis: 59,99 $).
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