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WaveG Synth und Sequencer

WaveG Synth und Sequencer  ·  Quelle: WaveG

Ein Step-Sequencer für 50 Pfund und ein Synthesizer dazu werden in dieser Kickstarter-Crowd vorgestellt. Hier steckt ganz offensichtlich viel Platinenstolz drin, weshalb das Video einiges davon zeigt.

Angeboten wird der Sequenzer alleine oder als Paket mit einem analogen monophonen Synthesizer mit 12 dB/Oktave-Tiefpass-Filter und jeweils gleichzeitig einmischbaren Schwingungsformen Sägezahn, Rechteck mit Pulsbreitenmodulation, Rauschen und Suboszillator. Dazu gibt es eine ADSR-Hüllkurve und einen LFO mit Sample & Hold Funktion. Es gibt für die wichtigsten Funktionen CV-Anschlüsse und auch MIDI.

Der Sequencer hat 16 Steps, was heute vielleicht nicht mehr ganz zeitgemäß erscheint. Dafür lassen sich aber eine Reihe von Dingen damit steuern, Accents setzen und ähnliches, was man recht gut mit dem der TB-303 vergleichen kann. Gut ist, dass auch die Notenlängen jeweils variabel zu sein scheinen. Dazu auch einige andere Parameter, was für den Preis dann doch wieder interessant klingt. Es muss aber minimal bleiben, was die Sequenz betrifft.

Crowdfunding mit 3D-Drucker

Das Gehäuse wird für die ersten Mitmacher mit einem 3D-Drucker hergestellt. Durch eine gewisse Mindestmenge bei der Crowdfunding-Aktion wird ein anderes Gehäuse möglich, so steht es im Text. Offenbar möchte man vor allem damit einfach auf den Markt kommen und es einfach tun, weil es geht. Das ist durchaus sympathisch. Es wird jedoch schwer werden, weil es so verdammt viele andere Anbieter gibt.

Allerdings bekommt man vielleicht bei den Mitbewerbern keinen Sequencer für 50 Pfund, was gut 54 Euro entspricht. Der Synthesizer ist nur zusammen mit dem Sequencer zu haben und kostet dann 380 Pfund (etwa 413 Euro). Das ist nicht einmal teuer für einen analogen Synthesizer. Dennoch gibt es „Massengeräte“ wie den Microbrute für 299€, der eigentlich ähnliche Features bietet.

Es lässt sich vermuten, dass sich viele eher durch Sympathie beteiligen werden als durch „günstig bekommen“.
Meine Vermutung ist, dass dieses Demo nicht alles zeigt, was möglich wäre – man hört faktisch eine „Acid Sequenz“, was das Gerät generisch dastehen lässt.

Schaut daher bitte mal selbst herein. Hier.

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