Warm Audio Dirty Boy Jr. Series: Overdrive, Boost und Fuzz mit Boutique-Flavor
Drei Effekte mit Boutique-Charakter
Warm Audio zeigt die Dirty Boy Jr. Series, drei Pedale, die nicht nur die Boutique-Pedale von Dirty Boy ehren, sondern sogar offiziell lizenziert sind. Was ist dabei? Ein Overdrive Preamp, ein Boost und ein Fuzz. Preislich bewegen wir uns aber in weitaus budgetfreundlicheren Gefilden, als man es von Boutique-Pedalen kennt. Gelingt der Spagat?
Alles über Dirty Boy Jr.
Warm Audio Dirty Boy Jr. Series: Mit offizieller Unterstützung von Dirty Boy Pedals
Man kennt es von Audio bei Recording-Gear genauso wie bei Pedalen: Die Firma nimmt sich teurer, seltener Geräte an und baut sie für einen weitaus günstigeren Kurs oft sehr nah am Original nach. Was diese Nachbauten bei allen Herstellern so mit sich bringen ist die namentliche Ähnlichkeit, aber nie der Originalmarkenname. Denn das würde Markenrechte verletzten.
Bei der Dirty Boy Jr. Series geht der Hersteller einen Schritt weiter, denn man hat sich ganz offiziell mit Danny Gome, CEO von Dirty Boy Pedals, zusammengetan. Schaut man sich die Originale auf Gomez‘ Website an, sieht man schon, dass wir uns auch preislich im Boutique-Land bewegen. Zu den drei Pedalen der Dirty Boy Jr. Series hat Gomez die Platinenvorlagen beigesteuert.

Kurz zu Dirty Boy: Anfangs war es einfach Alex Saraceno, der für seinen Sohn Blues Saraceno (früherer Lead-Gitarrist bei Poison) auf dessen Vorlagen hin Pedale baute. Deren Qualität sprach sich rum und so findet man heute Dirty-Boy-Pedale bei Linkin Park, John Frusciante, Tom DeLonge, Phil X, Justin Derrico (Pink) oder Mark Lettieri (Snarky Puppy).
Dirty Boy Jr. Series Overdrive
Steigen wir ein mit dem Overdrive Preamp aus der Dirty Boy Jr. Series., der auf dem Preamp von Dirty Boy Pedals basiert. Die kleine graue Kiste kann sowohl als Preamp im FX-Loop als auch als veritable Amp-Simulation am Ende der Kette herhalten, oder sogar als Clean-Boost mit Färbung.
Bei den Regler bietet das Pedal klassisch Gain, Tone, Volume, und Variac, die vollanaloge Röhrenemulation (T.A.E.) soll klanglich alles von sanfter Wärme bis zum Edge-of-Breakup abdecken. Und durch den „speaker-emulated output“ kann das Teil auch direkt an die PA oder eine FRFR-Box geschaltet werden.
Das Warm Audio Dirty Boy Jr. Overdrive kostet 189,00 Euro bei Thomann*.
Dirty Boy Jr. Booster
Der knallrote Booster aus der Dirty Boy Jr. Series basiert ebenfalls auf einem Pedal von Dirty Boy, dem Ball Buster. Der Pegelschieber kommt mit bis zu 10 dB Boost und soll sich vor allem vor mittenlastigen Vintage-Amps wie Plexis oder alten Orange-Verstärkern besonders gut machen. So zumindest das Original.
Vier Regler bietet der Booster: Gain, Treble, Bass und den besonderen „Freq“-Regler, der drei Positionen erlaubt: damit verändert ihr das Lowshelf-Filter, das euer Ausgangssignal im Bassbereich entweder anhebt, absenkt oder in Ruhe lässt.
Auch das Dirty Boy Jr. Booster kostet 189,00 Euro bei Thomann*.
Dirty Boy Jr. Fuzz
Das schlägt dem Fuzz den Boden aus! Oder so. Im Dirty Boy Jr. Fuzz steckt das Innenleben vom Afro Fuzz von Dirty Boy Pedals. Hier wird ein Germanium-Transistor, wie man ihn aus alten Farsia-Synths aus Italien kennt, mit einem Silizium-Transistor mit hohem HFE für knarziges Vintage-Fuzz kombiniert.
Vom Workflow her haben wir es hier mit einem sehr simpel gestrickten Fuzz-ianer zu tun. „Fuzz“ bestimmt die Intensität, „Volume“ die Ausgangslautstärke und „Freq“ verändert in sechs festen Einstellungen die Tonalität von basslastig über mittenbetont bis höhenlastig.
Der Dirty Boy Jr. Fuzz ist für 189,00 Euro bei Thomann* erhältlich.
Infos über die neuen Pedale von Warm Audio
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