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Becos CompIQ Pro Stella VCA Analog Kompressor Effekt Pedal Slant

CompIQ Pro Stella  ·  Quelle: Becos

Zum Glück gibt es noch Firmen, die die Effektpedale auch mal etwas weiter entwickeln. Becos Effects ist eine davon. Kompressoren-Effektpedale gibt es wie alle anderen Effektpedale auch eher wie Sand am Meer, im CompIQ Pro Stella steckt allerdings so viel drin, dass man hier durchaus von einem sehr eigenständigen Kraftpaket sprechen muss.

„It will blow your mind“

Der Hersteller nimmt den Mund ziemlich voll, wenn man sich allerdings die Masse an Reglern und damit verbundenen Funktionen anschaut, kommt man schnell zur Ansicht: Sie könnten Recht behalten. Neun Regler und vier Hebel sind auf der Oberseite eines Effektpedals, das nicht größer als ein typisches MXR-Pedal ist. Und intern gibt es auch Sachen zu erledigen.

CompIQ Pro Stella

Der große Bruder vom eher altbekannten CompIQ Mini ist wirklich ein großer Bruder. Die sechs großen Regler sind fast schon ordinär: Ratio, Threshold, Attack und Release sind typisch für Kompressoren, dazu kommen aber noch Gain und Tilt-EQ. Recht unscheinbar kommen dazu neben dem Fußschalter kleine Regler für Saturation und dessen Level und ein Dry/Wet-Regler. Über den Reglern befindet sich die typische LED-Kette mit 7 Segmenten.

Becos CompIQ Pro Stella VCA Analog Kompressor Effekt Pedal Front

Dazu kommen vier kleine Hebel: Side Chain Filter, Knee, EQ Pivot und Timing sind nochmal zur Feinjustage der Parameter. Soviel zu den Offensichtlichkeiten. Innen befinden sich noch Jumper, die High- und Low-Cut-Filter einschalten. Entfernt man diese, wird es zusammen mit der Saturation etwas fuzziger in Richtung Overdrive.

Übrigens soll darin alles analog vonstatten gehen, genannt „THAT Analog Engine“ im Stil der DBX oder Presonus gebaut sein soll. Der CompIQ Pro Stella ist grundlegend aber ein VCA-Kompressor mit RMS-Detektor.

Preis und Marktstart

229 Euro kostet der Becos CompIQ Pro Stella direkt beim Hersteller. Made in EU mit hochwertigen Bauteilen zu dem Preis mit dem Funktionsumfang ist schon krass. Da bleibt der Tubescreamer mit MIDI-Anschluss fast schon in dem fetten Schatten dieses Pedals verborgen.

Definitiv auf meiner Anspielliste. Leider bin ich ein Compressor-Knauser, egal ob an Gitarre oder Bass. Für beide soll es funktionieren.

Schade, dass es noch kein Video gibt. Der erste Batch ist schon vergriffen, ohne dass jemand das Pedal vorher gehört hatte. Auf Talkbass gibt es schon was von Nutzern zu lesen. Scheint der Kompressor zu sein, an dem sich die anderen künftig messen müssen.

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