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VCV Rack Spectra

VCV Rack Spectra  ·  Quelle: VCV Rack

VCV Rack Spectra

VCV Rack Spectra  ·  Quelle: VCV Rack / Vimeo

Das virtuelle Modular-System VCV Rack sorgt mit Spectra mal wieder für Neuigkeiten. Nachdem erst vor ein paar Tagen Marbles erschienen ist, bekommen wir jetzt einen sehr schön klingenden Spectral Designer geliefert.

Spectra bietet 16 Bänder und zwei Filter-Bank Modelle

In einem Modul kombiniert Spectra die Konzepte einer Filter-Bank und eines Spectral-Prozessors. Signale werden in bis zu 16 Frequenzbänder zerlegt, diese dann bearbeitet und am Ende wieder zusammengemischt. Die meisten Parameter lassen sich über CV steuern.

Das macht das virtuelle Modul für viele Anwendungen tauglich und es kann so als Vocoder, Equalizer, Filter, externes Effektgerät oder als Generator für perkussive Transienten herhalten.

Zwei modellierte Filter-Bänke stehen zur Auswahl. Vintage ist einem mit 192 kHz gesampelten Buchla 296r Spectral Processor nachempfunden. Digital arbeitet mit präzisen Abständen zwischen den Frequenzbändern und einer scharfen Flankensteilheit und sorgt für einen eher transparenten Sound.

Mit Hilfe des Aux-Modus werden 16 zusätzliche Bänder emuliert, um mit diesen die Hauptbänder zu modulieren — ideal um Spectra in einen einfachen Vocoder zu verwandeln, ohne manuell eine zweite Instanz davon patchen zu müssen. Dabei fällt die Prozessorbelastung allerdings gleich um 50 % höher aus.

Die von anderen Spectral-Prozessoren bekannten Möglichkeiten der Cross-Modulation sind hier natürlich auch möglich (Spectrum XFER). Ein Master-Filter in Form eines Bandpass-Filters bearbeitet die Amplituden der Frequenzbänder mit drei Parametern (Freq, Width und Slope) weiter.

Ein weiteres nettes Feature ist die in drei verschiedenen Modi einstellbare Visualiserung der Bänder.

Spectra ist ein sehr vielseitiges Modul und klingt meiner Meinung nach richtig gut. Das Demovideo vermittelt euch einen Eindruck davon.

Während viele Module für das VCV-Rack kostenlos sind, müsst ihr für Spectra ein recht überschaubaren Betrag auf den Tisch legen. Das Modul kostet nämlich 30 US-Dollar.

Mehr Infos

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