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Tuna DJ Knobs für Tablets und Touchscreen

Tuna DJ Knobs für Tablets und Touchscreens im Handel erhältlich  ·  Quelle: tunadjgear

Neue Gear für iPad-DJs, Bedroomer und Tablet-Performer: Tuna DJ Knobs sind physikalische Drehknöpfe für iOS-, Android- oder Windows-Tablets, mit denen sich Kontrollparameter, die normalerweise durch einen Drehregler vorgegeben werden, auf klassische Weise „im Handumdrehen“ dirigieren lassen.

Begonnen hat alles mit einem Kickstarter-Projekt (wir berichteten), das Ideengeber Samuel Verburg und die Designer John und Dimer von Tweetoinic aus Rotterdam am 9.Juli 2014 ins Leben riefen. 12.500 Euro wollten die drei für den Startschuss ihrer Knöpfchen-Produktion einsammeln und am 8. August 2014 war es dann soweit. Mittlerweile sind knapp 30.000 Euro zusammengekommen und die Niederländer vertreiben ihre smarten, haftenden Tablet-Potis über ihren Webstore und den Handel. Erhältlich sind Pakete mit 2, 4 oder 6 Knobs (22/44/59 €), die in einem schicken Pappkarton nebst Tragekoffer angeliefert werden.

Die „Kompatibilitätsliste“ umfasst laut Website unter anderem TouchOSC, Lemur, IL Remote, TouchAble, Korg iMS-20 und iElectribe sowie diverse DJ-Apps, wobei sich grundsätzlich festhalten lässt, dass die Drehregler am besten mit ihren virtuellen Pendants funktionieren, wenn deren Diameter 18 Millimeter oder mehr beträgt. Damit ließen sich also beispielsweise die EQs einer DJ-App bedienen, Filterparameter wie Cutoff und Reso einer Effekt-App, virtuelle Pedalboard-Attribute, Attack, Decay und Tune einer Bassdrum oder diverse Sythesizer-Kenngrößen. Interesse geweckt?

Nun, wer sich vor dem Kauf ein Bild machen möchte: Im nachstehenden YouTube-Clip wird der DJ-Einsatz vorgeführt, weitere Informationen gibt es zudem auf der Website und bei Kickstarter. Dazu gehört unter anderem, dass man bereits an einem physikalischen Fader-Ersatz arbeitet. Ich bin gespannt, was daraus wird und habe mir gleich mal einen Satz der Teile zum Test angefordert. Dabei spielt natürlich die allgemein „nerdische Autoren-Neugier“ eine tragende Rolle, denn ich möchte gern selbst herauszufinden, in wie weit man mit den Tuna Knobs tatsächlich „hier und da mal“ auf die Schnelle agieren und regulieren kann, ohne gleich ein aufwendiges Controller-Setup aufzubauen …

 

 

4 Antworten zu “Tuna DJ Knobs für Tablets und Touchscreens im Handel erhältlich”

  1. Anon sagt:

    Wie geil. Da probier ich doch mal 4 aus. :)

  2. primelinus sagt:

    funktioniert das auch mit dem ipad mini? oder sind die knöppe dafür zu groß?

  3. Peter sagt:

    Soweit ich weiß, sollte dies mit allen virtuellen Potis funktionieren, die auf dem Tablet nicht kleiner als 1,8 Zentimeter im Durchmesser sind. Die Tuna-Knobs sollten in Kürze eintreffen, dann wird´s ausprobiert :)

  4. Kai sagt:

    Könnte das die Lösung für (nur?) mein Marktlücken-Problem eines vernünftigen „Channel-Strip-DAW-Controllers ohne Touch aber MIT Anfassen sein?

    Der sähe so aus:
    1 x Motorfader (das hier wird wohl auch nix mit dem angekünd. Fader…dann verm. nur Jump-Mode…oder doch „Wert abholen“?…man wird sehen…)
    1 x Pan-Pot
    3(4?) x Pot f. ein EQ-Band (durchschaltbar durch aktive Bänder des DAW-EQ oder(Umschalt!) eines EQ-PlugIns

    8…16 Pot für ein bzw. das gerade aktive PlugIn (geht das überh.?).

    N x Taster für das übliche (Play, Stop, Mute, Solo, R/W…etc

    Und alles immer schön automatisch richtig beschriftet und farblich angepasst auf die gerade aktiven Funktionen (also den gerade gewählten Kanal und das aktive PlugIn.

    Die neuen Behringer Controller scheinen ja so eine Beschriftung zu versprechen. Gibts aber leider auch wieder nur in der 8-Fader-Bank-Monstrum-Version… :-((
    Und wer braucht da eig. immer diesen „9. Masterfader“ ? Der soll doch i.d.R. immer auf 0.0dB stehen….ich schweife ab… ;-)
    [ http://www.behringer.com/EN/products/X-TOUCH.aspx ]

    Könnte man sich sowas als Ch.-Strip hiermit selbst bauen?
    OK: Taster bleiben dann halt auf „Touch“ und ohne Klick“

    Vermutlich kann man sowas aber auch nicht „auf die Schnelle“ umbauen: Wie haften die Regler? Saugnäpfe?

    Wenn das als reiner MIDI-Controller auch mit älteren (günstigeren) iPads funktioniert, wäre es denoch sehr interessant – ich gehe davon aus, dass man die Regler nicht „mal eben“ (jeden Tag) immer wieder ablösen/ankleben will oder kann.
    Das iPad wäre also in der Praxis fest auf die jeweils „geklebte“ Regler-Konfig gemünzt.

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