Telepathic Instruments Orchid: Limitiertes Sondermodell Clear Orchid:Arctic zum Durchgucken

Zur Superbooth erscheint eine limitierte Sonderedition des Telepathic Instruments Orchid! Clear Orchid:Arctic präsentiert sich in einem transparenten Gehäuse.
Alles über Telepathic Instruments Orchid
Telepathic Instruments Clear Orchid:Arctic
Der Akkord-Synthesizer Telepathic Instruments Orchid von Kevin Parker alias Tame Impala ist ein Sensationserfolg. Das feiert der Hersteller zur Superbooth nun mit einer limitierten Sonderedition.
Als der erste iMac im Jahr 1998 erschien, war das ungewöhnliche transparente Design ein echter Hingucker, der wohl entscheidend zum Image und Erfolg des Rechners beitrug. Ich bin sicher nicht der Einzige, der sich beim Anblick von Clear Orchid:Arctic daran erinnert fühlt. Der Synthesizer steckt in einem transparenten Gehäuse, durch das man die Elektronik im Inneren durchschimmern sehen kann.

Technisch ist der Akkord-Synthesizer unverändert; du bekommst also die gleiche Akkord-Engine und die gleichen von Kevin Parker erstellten Presets. Während der Standard-Orchid jedoch viel Retro-Charme versprüht, ist die transparente Variante auf eine andere Weise ein Designerstück.
Der Name scheint darauf hinzudeuten, dass es in Zukunft weitere transparente Varianten in anderen Farben geben könnte. Dazu hat der Hersteller sich bislang allerdings nicht geäußert.

Clear Orchid:Arctic ist auf 3000 Exemplare limitiert. Wenn du dir die transparente Sonderedition sichern möchtest, solltest du also den 11. Mai nicht verpassen – dann beginnt nämlich das Zeitfenster für die Bestellung.
Den Preis nennt Telepathic Instrument bisher nicht. Ob die Design-Variante mehr kostet als das Standardmodell oder zum gleichen Preis angeboten wird, werden wir wohl erst am 11. Mai erfahren.
Der Hersteller ist diese Woche auf der Superbooth zu Gast (Stand B053); möglicherweise folgen also noch weitere News von Telepathic Instruments.
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Telepathic Instruments Pistil: Orchid als Plugin

[17. April 2026] Tame Impalas „Ideen-Maschine“ Orchid wurde zum Sensationserfolg. Mit Pistil kannst du Orchid nun auch in deiner DAW nutzen – und zwar ohne die Hardware zu besitzen!
Um den Akkord-Synthesizer Orchid von Kevin Parker alias Tame Impala hatte sich im letzten Jahr ein echter Hype entwickelt. Noch immer musst du dich auf die Warteliste setzen lassen, um dir ein Exemplar zu sichern. Ganz billig ist Orchid auch nicht.

Aber jetzt kannst du Orchid auch ganz einfach in deiner DAW nutzen! Die Software-Version Pistil, die bisher nur als Beta-Version für Orchid-Besitzer verfügbar war, wurde jetzt offiziell veröffentlicht. Pistil enthält die gleichen drei Sound-Engines wie die Hardware-Version: virtuell-analog, Reed Piano und FM. Außerdem sind 70 Sounds aus Kevin Parkers Orchid-Library enthalten.
Der Software-Synthesizer lässt sich ohne die Hardware nutzen, sodass du dich auch als Nicht-Orchid-Besitzer von den Sounds der „Ideen-Maschine“ inspirieren lassen kannst. Besonders interessant ist Pistil aber auch als Ergänzung zur Hardware. Denn der Software-Synthesizer fungiert auch als umfassender Editor für Orchid und bietet Zugriff auf sämtliche Klangparameter. Du kannst Sounds in allen Details anpassen oder komplett neue Sounds erstellen und auf die Hardware übertragen.

Andersherum dient Orchid auch als Controller für die Software-Version. In beiden Fällen werden Hardware und Software nahtlos miteinander synchronisiert.
Preise und Daten zum Plugin
Telepathic Instruments Pistil ist jetzt für 99,- US-Dollar erhältlich.
Pistil läuft auf macOS 13 oder höher und Windows 10 oder höher als Plugin und als Standalone-App. Die verfügbaren Plugin-Formate werden nicht angegeben, jedoch werden die meisten populären DAWs außer Pro Tools unterstützt, weshalb ich von VST/VST3 und AU ausgehe. Pro Tools soll in Kürze folgen.
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Telepathic Instruments Orchid: Bald weltweit erhältlich

[02. Oktober 2025] Der eigenwillige Akkord-Synthesizer Telepathic Instruments Orchid von Kevin Parker alias Tame Impala war bisher kaum zu bekommen. Das ändert sich jetzt endlich: In wenigen Tagen könnt ihr Orchid regulär bestellen. Und einen Software-Synthesizer gibt es obendrauf!
Dass ein Synthesizer, der von keinem Geringeren als Tame Impala mitentwickelt wurde, auf Interesse stoßen würde, überrascht nicht. Der Hype, der sich inzwischen um den kleinen Akkord-Synthesizer im Retro-Design entwickelt hat, ist jedoch beachtlich. Das liegt sicher auch daran, dass der Telepathic Instruments Orchid bisher nur in zwei limitierten Auflagen erschien, die jeweils binnen Minuten vergriffen waren.

Jetzt gibt es tolle Neuigkeiten für alle, die bisher keinen Orchid abbekommen haben: In wenigen Tagen soll die „Ideen-Maschine“ weltweit offiziell erscheinen! Rechtzeitig zum globalen Release hat der Hersteller die Firmware überarbeitet, die bisher nur eine Beta-Version war.
Das Update auf Version 3.6 enthält nicht nur 10 neue Sounds, die von Kevin Parker selbst erstellt wurden, sondern auch neue Regelmöglichkeiten für das Filter, Drum-Effekte, eine Quantisierungsfunktion für Loops und viele weitere Verbesserungen. Wenn du zu den Glücklichen gehörst, die bereits einen Orchid besitzen, kannst du das Update auf der Website des Herstellers herunterladen.

Pistil: Die Sound-Engine des Orchid als Plugin
Aber das ist noch nicht alles. Parallel zum Erscheinen der Hardware bringt Telepathic Instruments den Software-Synthesizer Pistil heraus. Darin steckt die gleiche Klangerzeugung, die Tame Impala für die 60 Sounds des Orchid verwendet hat. Außerdem kann Pistil als DAW-basierter Software-Editor für den Synthesizer genutzt werden.
Preis und Verfügbarkeit
Der Telepathic Instruments Orchid wird in Europa ab dem 10. Oktober 2025 um 10:00 Uhr MESZ bestellbar sein.
Der Synthesizer kostet 649,- US-Dollar inklusive Versand. Pistil gibt es zusammen mit Orchid für 699,- $ oder einzeln für 129,- $.
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Telepathic Instruments Orchid
[26. November 2024] Mit Telepathic Instruments Orchid präsentiert Kevin Parker alias Tame Impala seinen ersten Synthesizer. Nach einigen Teasern wissen wir nun endlich mehr über den wie ein Spielzeug aus vergangenen Tagen anmutenden Akkord-Synthesizer. Was kann Orchid – und braucht man das?
Bereits seit Monaten machen Gerüchte die Runde, dass Kevin Parker alias Tame Impala ins Synthesizer-Geschäft einsteigt. Der australische Multiinstrumentalist, Songwriter und Produzent, der sich auch durch seine Zusammenarbeit mit Acts wie Dua Lipa, Rihanna und Lady Gaga einen Namen gemacht hat, gründete Telepathic Instruments zusammen mit ein paar Freunden. Nach einigen Teasern wissen wir nun endlich mehr über Orchid, das erste Instrument des neuen Herstellers.
Auf den ersten Blick sieht Telepathic Instruments Orchid aus wie ein elektronisches Spielzeug aus den 1970ern. Und der spielerische Ansatz steht ausdrücklich im Vordergrund: Orchid ist als „Ideen-Maschine“ konzipiert. Jedoch soll der Synthesizer keine vorgefertigten Ideen liefern, sondern dich vielmehr beim Finden eigener Ideen unterstützen.
Orchid hat eine anschlagdynamische Tastatur mit gerade einmal einer einzigen Oktave (12 Tasten). Das klingt nach sehr wenig, aber es geht hier nicht darum, komplexe Keyboard-Parts zu spielen. Stattdessen dreht sich alles um die Akkord-Engine, die über acht Buttons und einen Encoder gesteuert wird. Man spielt also den Grundton auf der Tastatur und kann dann mit den Buttons verschiedene Akkorde triggern. Mit dem Drehknopf lassen sich verschiedene Voicings und Lagen auswählen.

Mehrere Performance-Modi (Strum, Slop, Arpeggiator, Pattern, Harp) erwecken die gespielten Akkorde zum Leben und lassen Muster und Sequenzen entstehen. Diese kann man dann loopen und weiter experimentieren, bis aus dem ersten Akkord eine Idee entstanden ist. Eine „Ideen-Maschine“ eben.
Für den Sound sorgt eine polyphone Klangerzeugung, die neben virtuell-analogen Sounds auch FM– und E-Piano-Klänge hervorbringen kann. Zusätzlich gibt es einen separaten Bass-Synthesizer für die tiefen Töne. Welche Möglichkeiten die Klangerzeugung genau bietet, bleibt bisher allerdings noch etwas unklar.
Man mag Orchid als Spielzeug abtun, aber die Videos machen doch ein bisschen neugierig. Ich könnte mir schon vorstellen, dass der Synthesizer im charmanten Retro-Look interessante Ideen entstehen lässt, auf die man mit herkömmlichen Synthesizern und Arpeggiatoren vielleicht nicht kommen würde. Dazu trägt sicherlich auch bei, dass man Orchid dank eingebauter Stereo-Lautsprecher und eines integrierten Akkus überall nutzen kann, wo die Inspiration wartet. Ob das den Preis von 549 US-Dollar wert ist, muss jeder selbst entscheiden.
Wann kann man Telepathic Instruments Orchid kaufen?
Laut Telepathic Instruments sollen die ersten 1000 Exemplare ab dem 18. Dezember 2024 ausgeliefert werden, allerdings zunächst nur in den USA. Irgendwann im nächsten Jahr soll der Synthesizer allgemein verfügbar sein.