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Die Sälen klingt wie eine Tele  ·  Quelle: Youtube / Strandberg

Die schwedische Gitarrenschmiede Strandberg hat eine neue „Telecaster“ zum Portfolio hinzugefügt. Diese ist wie gewohnt ohne Kopf und heißt Sälen. Und sie soll klassische Sounds mit moderner Bauart verbinden.

Strandberg Sälen

Die neue High Tech Gitarre von Strandberg kommt natürlich headless, also ohne Kopf daher. Die Saiten werden unten an der Bridge eingespannt und gestimmt. Optisch sieht sie eher nach einer Zukunftsvision der 1960er aus, klanglich soll aber der Klassiker unter den E-Gitarren drin stecken, die Telecaster.

Zwei Versionen gibt es von der Sälen: Der Body ist aus Erle oder Sumpfesche, zusätzlich noch mit Ahorndecke in der Deluxe-Version. Beide bekommen das EndurNeck Design und sind erfahrungsgemäß sehr leicht.

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Ein Paar Suhr Classic T Singlecoils kommt hier an Bridge und Hals zum Einsatz. Die Version mit Sumpfesche-Body bekommt ein Griffbrett aus geröstetem (roasted) Vogelaugenahorn und die andere mit Pau Ferro, also eher dunkel im Palisanderstil, aber ohne CITES. Lackiert wird übrigens in Ice Blue Metallic, Classic Trans Butterscotch oder bei der Deluxe in Candy Apple Red oder Vintage Sunburst.

Für Traditionalisten ist die Gitarre freilich nix. Die haben aber eh nur die Tele im Auge. Alle, die eine moderne Version suchen, die nicht wie ein Brett am Körper liegt und vielleicht noch über den Unterarm der Schlaghand schubbert und sich auch im Sitzen sehr komfortabel spielt, sollten hier mal schauen gehen. Den entsprechenden Geldbeutel vorausgesetzt: 1795 USD für die Sälen und 2195 USD für die Sälen Deluxe. Damit ist Strandberg immer noch preiswerter als manch neues oder altes Original.

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