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Soundcraft Notepad-12FX Mischpult Mixer Front

Notepad-12FX  ·  Quelle: Soundcraft

Soundcraft Notepad-8FX Mischpult Mixer Front

Notepad-8FX  ·  Quelle: Soundcraft

Soundcraft Notepad-5 Mischpult Mixer Front

Notepad-5  ·  Quelle: Soundcraft

Nicht ganz auf der Musikmesse, aber parallel auf der Prolight&Sound, hat Soundcraft bzw. Harman eine neue Serie Kleinmischpulte für den Desktop-Betrieb vorgestellt: Notepad. Drei Modelle mit unterschiedlichen Specs wird es geben.

Notepad-5, Notepad-8FX, Notepad-12FX

Der Name verrät eigentlich schon die Anzahl der Kanäle: 5, 8 und 12. Alle sind vergleichsweise kleine Mischpulte ohne Fader, sondern ausschließlich mit Drehreglern. Nur die beiden Großen haben einen einsamen Fader für den Master. Neben 1, 2 oder 4 XLR/Klinke-Eingängen (je nach Größe des Pults) mit zuschaltbarer Phantomspeisung, Hi-Z Umschalter und Low Cut bei 100 Hertz bekommt man auch Line-Eingänge als Dual Mono Kanalzüge.

Jeder Kanalzug hat einen EQ, beim Notepad-5 nur High Filter (HF) bei 12 kHz und Low Filter (LF) bei 80 Hertz. Die beiden Großen haben dazu noch ein weiteres Band bei 2,5 kHz und Sendpotis für die FX-Sektion.

Lexicon Effects

Soundcraft setzt hier auf Effekte von Lexicon – praktisch, wenn man demselben Konzern angehört – genauer gesagt auf Delay, Reverb und Chorus. Die genauen Modelle sind unbekannt, aber immerhin kann ein Tempo getappt werden und ein einsamer Regler für „Parameter“ ist ebenfalls dabei. Alle drei Effekte aktiviert soll einen Karaoke-Modus aktivieren.

USB I/O

Neben den üblichen XLR-Masterausgängen, Kopfhörerausgang und Aux bzw. Monitorausgang wird auch ein USB-Anschluss verbaut, über den je nach Modell 2 In 2 Out oder 4 In 4 Out mit dem Computer Audiodaten ausgetauscht werden können. Angeblich Plug and Play, also Class Compliant. Windows braucht dennoch einen Treiber.

Preis

Alle drei bewegen sich zwischen einprägsamen 123,75 und 198,75 USD (MSRP), da ist noch keine Steuer drauf. Ab Juli sollen sie im Handel sein.

Machen auf jeden Fall keinen schlechten Eindruck. Nur schade, dass der USB nicht für die MTK (Multitrack) Technik verwendet wird, also alle Kanäle über USB an den Computer zu schicken. Das wäre für viele deutlich interessanter und die Technik hat Soundcraft schon verwendet.

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Henry
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Ganz ähnlich wie beim neuen Key-Largo: Ich verstehe nicht, wieso Hersteller solche Super-Nischenprodukte auf den Markt werfen? Vier Stereokanäle? Tja, aber leider nicht mit 4x Stereo-Klinke-Eingängen, sondern verkrüppelt, indem man einmal Cinch/USB verbaut und der vierte Kanal als Stereo-Return belegt ist, wenn man nicht den eingebauten Effekt benutzen will. Das ist doch alles Augenwischerei. Und dann gibt es durchaus besser ausgestattete Mixer im gleichen Preissegment (ichsachma: z.B. Mackie Mix Series). Das einzige, was hier wirklich interessant ist, ist die Möglichkeit, per Tap Tempo die Delay-Zeit anzupassen. Das fehlt wirklich bei fast allen anderen Mixern.

gearnews
Gast
gearnews

Wäre es komplett gleich, würde man nur anhand des Namens entscheiden. Manches scheint wirklich nicht zu Ende bedacht, vielleicht hat das einfach technisch zuviel Aufwand bereitet und wurde dann zu teuer? Manchmal sind es ja wirklich Centbeträge, an denen es heuzutage scheitert. Steckt man nicht drin. Außerdem gibts dann sicher bald ein Rev2. ;)