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Sonuus Loopa Kickstarter Front

Erinnert mich an Singstar-Mikros, ist aber ein mehrfarbiger LED-Ring  ·  Quelle: Sonuus / Kickstarter

Sonuus Loopa Kickstarter Schemata

Funktionsweise erklärt  ·  Quelle: Sonuus / Kickstarter

Mikrofone gibt es schon länger als die meisten von uns existieren. Looper noch nicht ganz so lange, aber auch schon eine gute Ecke. Aber Mikros mit eingebautem Looper? Darauf ist bisher noch keiner gekommen! Deswegen wollen Sonuus aus Cambridge, UK dieses Projekt nun verwirklichen.

Es erinnert mich optisch durch den leuchtenden Ring irgendwie an ein Mikrofon aus der Karaoke-Simulation an der Playstation 4 „Singstar“, es handelt sich dabei aber um eine Eigenentwicklung namens Loopa – ein Mikrofon mit eingebautem Looper. Der LED-Ring zeigt die aktuelle Funktion in den Farben Rot (Recording/Overdubbing) und Grün (Abspielen) an.

Gesteuert wird es mit zwei eingebauten Tasten im Gehäuse, wo man sonst bei manchen Hand- und Bühnenmikrofonen den An/Aus-Hebel vermuten würde. Der linke Knopf startet und stoppt das Playback. Der rechte Knopf startet die Aufnahme und die Overdubs. Jeweils lange draufdrücken macht die letzte Aktion rückgängig oder wiederholt sie. Darunter befindet sich der Power-Schalter mit Batterie-LED und noch mal darunter ein Lautstärkerädchen fürs Playback.

Angetrieben wird es durch eine AA-Batterie, aufgenommen mit einer „high-performance“ Kondensator-Kapsel und zur DAW bzw. Abhöre geht es wie gewohnt via XLR-Ausgang. Klingt für mich ziemlich gut durchdacht, ich hätte wohl zusätzlich (!) über einen eingebauten Akku nachgedacht, denn Aufladen ist in der Regel praktischer als neue Batterie zu kaufen. Aber es gibt ja auch Akkus im AA-Format.

Loopa kann noch 30 Tage unterstützt werden, um das 36.000 GBP Ziel zu erreichen. 30 Backer haben sie schon sicher. Die Super-Early-Birds für 75 GBP sind schon alle, Very-Early-Birds für 90 GBP gibt es noch ein paar. Späterer Preis wird wohl 119 GBP sein, also circa 150 Euro laut Tante Google. Für Mikro UND Looper ist das ziemlich fair – aber hat so etwas wirklich als Produkt eine Zukunft? Ab in die Kommentare damit oder wie immer per E-Mail an mich. Ich will’s wissen, was ihr denkt.

Hier gehts zur Kampagne auf Kickstarter.

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