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Samples der Woche: Hybrid Head Crusher, Blanks, RootBass, OU-80

Samples der Woche: Hybrid Head Crusher, Blanks, RootBass, OU-80  ·  Quelle: Pulsesetter-Sounds / Gearnews

Samples der Woche: In dieser Woche gibt es neben einer Neuheit noch ein paar liegengebliebene Sachen aus den letzten Tagen des Vorjahres, die euch aber auch 2020 Freude bereiten sollten. Hybrid Head Crusher eignet sich für Vertonungen und Sounddesign, Blanks ist ein Kontakt-Instrument ohne Samples, RootBass macht laut Hersteller „pornofonic Instruments“ kräftig „Thunk“ und OU-80 ist ein auf Sample basierendes Plug-in, das kostenlos 100 Drums für Hip-Hop, Trap, EDM und Was-auch-immer liefert.

In diesem Sammelartikel findet ihr weitere Empfehlungen!

Pulsesetter-Sounds Hybrid Head Crusher

Pulsesetter-Sounds Hybrid Head Crusher

Den eisigen Einstieg macht das Kontakt-Instrument Hybrid Head Crusher. Eisig, weil hier eine alte Eismaschine als Klangquelle herhalten musste. Die wurde von den Entwicklern auf nur jede erdenkliche Art und Weise abgesampelt. Cool! Herausgekommen sind perkussive Sounds, Rhythmen, pulsierende Klänge sowie Pads und Atmosphären. Der eingebauten Noten-, Gate- und FX-Sequencer liefert zusätzliche Bewegung. Wenn ihr Sounds für Games oder Filme braucht, könnt ihr hier fündig werden. Aber auch (elektronische) Musik profitiert hier vielleicht.

592 Loops, 56 Loop Construction-Kits, vier „epic Construction-Kits“, 27 Pads, 91 Braams und Hits sind in dem Umfang von 2,97 GB enthalten. Neben den Files für Kontakt 5.7 (nur Vollversion) sind auch alle Sounds als WAV dabei. Aktuell gilt noch ein Angebot von 55 US-Dollar (danach 69,99 US-Dollar).

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Soniccouture Blanks

Soniccouture Blanks

Soniccouture haben sich mal was Ungewöhnliches einfallen lassen. Blanks ist nämlich ein Kontakt-Instrument, das mit dem kostenlosen Kontakt Player funktioniert, aber komplett ohne Samples ausgeliefert wird. Das erklärt zumindest schon einmal den Namen. Was haben sich denn die Leute von Soniccuture nur dabei gedacht? Nun, zunächst anscheinend, dass die meisten von uns sowieso zu viele Samples auf der Festplatte haben. Dazu kommt der Umstand, dass mit dem Kontakt 6.2 Update die Möglichkeit gegeben ist, eigene Sounds einfach in die Oberfläche des Instruments zu ziehen. Kontakt bietet ja sehr weitreichende Optionen für die Herstellung eigener Instrumente – das nutzt der Hersteller für dieses Instrument. Blanks konzentriert sich auf Drum-Sounds und ist damit quasi eine Art Drum-Machine. Auf acht Pads zieht ihr eure Samples und stellt für diese dann verschiedene Modi ein, die den Sound von Vintage-Samplern nachahmen. Dazu bekommt ihr verschiedene Tools, um den Klang weiter zu formen – die Modulation über Velocity ist ein besonders interessanter Aspekt. Mit dem Drill Generator erzeugt ihr Glitches, Rolls oder sogar granulare Effekte. Außerdem bekommt ihr Effekte für die einzelnen Drum-Kanäle und die Masterspur.

Die Vollversion von Kontakt ist nicht erforderlich, der kostenlose Kontakt Player 6.2 reicht aus. Der Preis beträgt 69 Euro, bis zum 17. Januar bekommt ihr mit dem Code HG376GT 30 Prozent Rabatt.

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pornofonic Instruments RootBass

pornofonic Instruments RootBass

Wenn sich ein Hersteller „pornofonic Instruments“ nennt und sein Kontakt Instrument mit „All Your Bass Are Belong To Us“ ankündigt, dann muss das einfach in diese Rubrik! Aber auch von dem Herstellernamen und dem lustigen Spruch abgesehen verfolgt RootBass einen ganz interessanten Ansatz. Der Bass-Sound (darum geht’s hier) besteht aus vier Layern und soll am Ende so klingen, als wäre ein „richtiges“ Instrument beim Einspielen benutzt worden. Die einzelnen Layer kümmern sich um die Attack- und Release-Phase sowie den eigentlichen Klang des Instruments. Quasi als Sahnehäubchen kommt als viertes Layer Noise in verschiedenen Ausrichtungen dazu. Das kann beispielsweise Vinyl-Knistern oder statisches Rauschen sein. Für alle vier Layer bekommt ihr diverse Sounds zur Auswahl, die oftmals auch mit Multisamples erstellt wurden. 19 Artikulationen sollen noch mehr Ausdruck verschaffen. Vintage-Effekte gibt’s ebenfalls, 124 Impulsantworten sind dafür verantwortlich. Mit einem Arpeggiator könnt ihr den Stil von 70er Electronica zaubern – so sagt es der Hersteller.

20 Instrumente und 13 Noise-Texturen bilden die Grundlage für eure Kreationen. 80 Presets sind bereits enthalten. 3480 Samples stecken hier insgesamt drin. Die Vollversion von Kontakt 5.8.1 ist notwendig. Der Preis beträgt noch 49,50 Euro, geht aber bald auf 66 Euro hoch.

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Kostenloser Bonus: Reflekt Audio OU-80

Reflekt Audio OU-80

Zum Abschluss wieder ein kostenloses Leckerchen, diesmal wieder als Plug-in von Reflekt Audio. Für ein Like, Share oder Tweet bietet euch OU-80 100 Drum Samples mit einer schön bunten Oberfläche und ein paar Features wie zum Beispiel eine einstellbare ADSR-Hüllkurve. Falls ihr ein paar Drums im Stil von Post Malone, Drake, Kid Cudi oder Lil Pump wollt – hier bitte sehr!

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Videos und Soundbeispiele

https://soundcloud.com/reflektaudio/ou-80-sound-demo-2-produced-by-daniel-price-aka-yuck

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