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Das erste Bass-Pedal aus dem Hause Red Witch - das Factotum  ·  Quelle: redwitchpedals.com

Leider nur bei der Seven Sisters Serie - der wiederaufladbare Akku. Ist da wirklich noch nie einerzuvor drauf gekommen?  ·  Quelle: Youtube / redwitchPedals

In dieser Woche gibt es viel Interessantes  für Bassisten zu berichten, die auf Effekte stehen. Red Witch hat ein neues Overdrive Pedal mit Suboctave-Modus nur für Bassisten in der Pipeline. Die Besonderheit sind der komplett analoge Aufbau und die vielen Regelmöglichkeiten, die man sonst nur selten findet oder selbst modifizieren müsste.

Das Factotum kommt mit zwei Effektkanälen: Octaver und Drive. Der Octaver bekommt einen einzigen Mix-Regler. Linksanschlag ist das trockene Signal, Rechtsanschlag nur der oktavierte Ton, auf 12-Uhr-Stellung sind logischerweise beide mit gleichem Pegel aktiv. Der Drive Kanal hat die typischen Regler für Drive, Volume und Tone, bekommt zusätzlich aber noch ein Mix-Poti, das sich wie beim Octaver regeln lässt. Das Tracking ist für ein analogen Schaltkreis ziemlich gut, auf Maximalstellung von Octaver plus Drive fängt das Pedal aber an, etwas unkontrollierbar zu werden, aber wer spielt schon diese Einstellung?

Red Witch ist übrigens eine kleine Effektschmiede aus Neuseeland, die ausschließlich eigene Effekte entwickeln. In Deutschland kommt man an die Pedale nur schwer ran. Das könnte sich in absehbarer Zeit ändern: Der Marketing Director von Orange, Damon Waller, hat sich selbständig gemacht und arbeitet derzeit mit Red Witch zusammen – vermutlich am Marketing. Ich hoffe, dass dadurch mehr Pedale den Weg zu deutschen Händlern finden. Mein ehemaliger Gitarrenkollege hatte zwei Pedale: ein Deluxe Moon Phaser und ein Seven Sister Eve Tremolo (die Serie hat einen eingebauten, austauschbaren Akku – das ist mal geil). Bisher hat mich vom Kauf nur abgehalten, dass Gitarreneffekte beim Bass zu sehr die tiefen Frequenzen beschnitten werden.

Es soll aber nicht nur beim Factotum bleiben. Zwei weitere Pedale hat Red Witch für den Bass angekündigt. Ich vermute einen Fuzz und eventuell einen Modulationseffekt wie den Chorus oder Flanger – denn dafür ist die Firma bekannt. Das Red Witch Factotum ist leider nicht so preiswert, voraussichtlich soll es knapp unter 300 Euro liegen. Hier würde sich das Anspielen definitiv lohnen, ehe man ins Blaue hinein kauft.

Aber genug geredet. Red Witch hat schon ein Video auf Youtube veröffentlicht, das ich natürlich keinem vorenthalten kann.

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Viel von den Pedalen gelesen und gehört. Muss ich mal zum anspielen finden…