Behringer Model D

Behringer Model D  ·  Quelle: Behringer

Music Tribe City

Music Tribe City  ·  Quelle: Music Tribe / YouTube

Behringer hat die Preise von vielen Produkten kräftig gesenkt, zum Teil bis zu 40 Prozent. Das ist gerade für Musiker und Studiomenschen, die auf das Budget achten, eine sehr erfreuliche Nachricht. Ein befreundeter Studiobetreiber von mir war deswegen bereits völlig aus dem Häuschen. Verständlich, wenn bereits günstige Alternativen zu teuren Markenprodukten ein weiteres Mal im Preis gedrückt werden. Da fragt man sich natürlich auch, wie das möglich ist. Uli Behringer hat sich kürzlich dazu geäußert und erklärt die Hintergründe.

Dauerhafte Preissenkungen bei Behringer

Uli Behringer zufolge können die niedrigen Preise realisiert werden, weil dadurch direkt die Menge der Bestellungen verdreifacht wurde und in Folge dessen die Produktion noch effektiver läuft. Neue Roboter werden in Zukunft an der Herstellung beteiligt sein und damit für noch höhere Produktivität und gleichzeitig weiterhin sinkende Preise sorgen.

Ein weiterer Grund für die neuen dauerhaften Preissenkungen dürfte der Umzug in die Music Tribe City sein. Dieser riesige Firmenkomplex liegt in der chinesischen Provinz Zhongshan und die Produktion dort hat es möglich gemacht, Produktionskosten weiter zu senken.

Am Ende gibt Behringer das an die Kunden weiter, was die Nachfrage gleichzeitig erhöht. Der Firmenchef verriet jüngst bei der Website Sonicstate, dass der Minimoog-Clone Model D mittlerweile der erfolgreichste Synthesizer weltweit ist, dicht gefolgt von dem selbstentwickelten Neutron.

Behringer Produkte wieder bei Thomann im Sortiment

Eine weitere Neuigkeit in diesem Zusammenhang ist sicherlich, dass aktuell wieder sämtliche Produkte von Behringer bei Thomann im Sortiment sind. Eine ganze Weile war Behringer nicht richtig bei Thomann vertreten, jetzt könnt ihr dort die Synthesizer, DJ-Equipment und Studio-Gerätschaften wieder bestellen.

Mehr Infos

Mehr Infos auf der Facebook-Seite von Behringer.

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Und niemand will wissen, warum das so billig geht (haha, neue Roboter, klar).

Klaus Klaus

Die Summe machts … Große Stückzahlen, Automation wo sinnvoll (die „neuen Roboter“), relativ niedrige Lohnkosten (aber nur relativ, das sind keine Sweat Shops wo die Leute für ne warme Suppe arbeiten), hohe Qualität der manuellen Arbeit durch intensives Training der Arbeiter (macht nur bei großen Stückzahlen Sinn …). Die elektronischen Bauteile sind Standardware und entsprechend billig (das muss das Design zulassen, Behringer ist ein Meister darin). Und ganz wichtig: der Staat unterstützt solche Produktionsstätten massiv um (relativ) gut bezahlte Arbeitsplätze und damit Wirtschaftswachstum zu schaffen. Das geht schon lange so in China und ja, „fairer“ Wettbewerb ist sicher anders ….… Read more »

Max

Ich würde mal sagen das der Markt alles geregelt hat. China hat Menschen sehr viele Menschen die Leistungsbereit und die Produktion vor Ort in der neuen Fabrik (siehe mal bei YT) erinnert mich an Thyssen damals. Während England seine Arbeiter ausbeutete und an den Maschinen verhungern ließ, gründete er ganze Wohnviertel mit Geschäften etc. So ähnlich macht es auch der Behringer. Ist wirklich alles so schlecht ?

Klaus Klaus

Für die Menschen in China ist das sogar sehr gut. Es ist beeindruckend was da in den letzten 20 Jahren geschaffen wurde und dass Demokratie und Menschenrechte der wirtschaftlichen Entwicklung noch hinterherhinken verwundert gar nicht so sehr, wenn man sich mit den Menschen dort unterhält. Die meisten haben eben andere Prioritäten, aber diese Themen, zusammen mit dem Umweltschutz kommen jetzt auch in der Gesellschaft an. Was wir verstehen sollten, ist dass diese Entwicklung massiv vom Staat gefördert wurde und wird. Hier dagegen werden die Bedingungen für die Unternehmen immer schwieriger. Exorbitante Steuern und Abgaben, absurde Vorschriften und eine Bürokratie die… Read more »

Preise plötzlich halbieren ist extrem unseriös. Als Käufer kurz vor der Preishalbierung hat man da mal eben ein paar Hundert oder Tausend Euro in den Sand gesetzt, weil die Widerverkaufspreise plötzlich bei 25 oder 30 Prozent des bezahlten Neupreises liegen. Ist mir leider so passiert und war deshalb mein letzter Kauf bei Behringer. Da kommt man sich echt total ver*t vor.