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Mad Professor Loud n Proud Overdrive Fuzz Marshall Plexi Effekt Pedal

Loud'n Proud = Vintage Marshall mit Germanium Fuzz  ·  Quelle: Mad Professor / Youtube

Was haben AC/DC, Cream, Hendrix, Malmsteem und Led Zepplin gemeinsam? Alle haben laut Mad Professor den charakteristischen 4-Input Marshall Sound. Klingt für mich nach JMP aka Plexi. Und alle, die auch so klingen wollen, aber kein Geld oder Platz für den Amp haben, die können sich das Loud‘n Proud der finnischen Firma Mad Professor ansehen, denn das soll das (und mehr) für den etwas kleineren Geldbeutel liefern.

Loud‘n Proud

Das Pedal soll in Sachen Vorstufe und Endstufe die Phase Inverter, Push Pull Stage und die Ausgangstransformatoren simulieren. Damit soll es nicht nur so klingen, sondern sich auch so anfühlen.

Klanglich geht es eher in niedrige Zerrgefilde, da der Plexi eher wenig Gain liefert. Allerdings hat das Pedal noch eine Boost/Fuzz-Vorstufe mit 13 dB Gain an Bord, die sich separat zuschalten lässt. Klingt wunderbar blumig in der Beschreibung an: „Nice amount of Gain“ und „thickens midrange“. Die Boost-Stufe ist via Kippschalter zum Fuzz transformierbar und ist ein Germanium Fuzz mit all seinen Eigenheiten. Eine sinnvolle Kombination, vor allem, wenn man an die klassischen Sounds denkt.

Dazu hat Mad Professor im Loud‘n Proud noch einen Hebel fürs Character Voicing verbaut, mit dem man den Bass etwas straffen kann und alles etwas mehr komprimiert oder eben etwas mehr Bass und mehr Dynamik zulässt.

Ende 2018 soll das Mad Professor Loud‘n Proud für 279 Euro bestellbar sein und sicherlich auch im Handel eures Vertrauens in den (virtuellen) Regalen liegen. Wer in Finnland bestellt, zahlt 24% Steuern, weil Finnland. Warten könnte sich also lohnen.

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