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Zoom R-Serie Teaser

 ·  Quelle: Zoom

Da ist Zoom nun auch bei der verschwommenen Teaserei angekommen, die andere Firmen letztes Jahr etwas überreizt haben und viele es nicht mehr sehen können. Vor ein paar Stunden haben die Japaner ein neues Bild bei Facebook hochgeladen, das auf ein neues Produkt für den 03. August hinweisen soll. Man kann schon ein wenig ahnen, wohin die Reise gehen soll.

Zuerst dachte ich zugegeben etwas gelangweilt an ein MultiFX für Vocals, weil die beiden Protagonisten singen. Aber auf den zweiten Blick sieht man, dass die beiden in einem Studio stehen. Oder zumindest in dessen Lagerraum. Und ein Kommentar hat meine Gedanken wohl auch auf die richtigen Bahnen gelenkt: Ist das ein Mixer, den Zoom in den Startlöchern hat?

Logischer Schritt wäre hier, Zooms Stärke seit den F-Modellen auszuspielen und die R-Serie mit neuen Preamps und dem moderneren Look in Mausgrau auszustatten. R16 und R24 sind ja auch schon seit ca. 8 Jahren auf dem Markt. Da ist sicher Platz für Verbesserungen.

Außerdem ist uns noch ein weiteres Bild über dunkle Wege zugeflattert, das ziemlich eindeutig auf eine Art Mixer hindeutet.

Die LED-Meter sind zumindest beim Master (roter Fader) nun direkt daneben. Zusammen mit dem offiziellen Teaserbild lässt sich nun auch eine Clipping-LED und Gain-Potis erkennen. Dazu kommt ein Slate-Mic, Tempo, Menü-Drehregler, Play/Record, Over(write) und natürlich das Display, das nicht nur Folder zeigt, sondern auch eine eingesteckte SD-Karte. Was sonst kann es denn jetzt noch werden als ein neues R-Modell?

Und wenn das Teil kleiner ist, wieder als USB-Audiointerface, Standalone-Recorder auf SD-Karte und dann noch als (MIDI) Controller einsetzen lässt – und die Preamps der F-Recorder hat, dann denke ich, dass Zoom hier ein recht großes Pferd im Stall hat. Mal sehen, ob es weiterhin unter 500 Euro verkauft wird.

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