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Pioneer DJ Kuvo App

Pioneer DJ Kuvo App  ·  Quelle: Gearnews

Mit Kuvo haben Pioneer DJ ihr eigenes soziales Netzwerk aufgebaut. Gestützt von einer App können sich feierwütige Clubgänger vernetzen, ihren Lieblings-DJs folgen, neue Musik checken und nach Partys in der Umgebung suchen. Version 3.0 kam bereits vor ein paar Wochen raus, seitdem haben sich die Macher ins Zeug gelegt und den Content verstärkt. Ein paar kleine Bugs wurden dabei auch noch behoben.

Kuvo — kleine Verbesserungen mit Wirkung

Ein wahnsinniger Sprung ist mit dem soeben veröffentlichten 3.0.7 Update nicht geschehen, zumindest nicht äußerlich. Dafür hat sich aber inhaltlich etwas getan. Denn Kuvo lebt von Content und da wurde einiges gemacht. Aber auch einige kleine Features sind in den letzten Wochen dazu gekommen.

Zunächst einmal ein kurzer Überblick für diejenigen, die noch nicht wissen, was genau Kuvo eigentlich ist. Wie gesagt, im Prinzip ist es ein soziales Netzwerk. DJs und Partys stehen hier im Mittelpunkt.

Registrierte Nutzer können DJs folgen und sich von ihnen Mixes anhören, Videos anschauen oder Infos über Gigs und Auftritte beziehen. Mit der Club Map halten Feierwütige Ausschau nach Veranstaltungen in der Gegend, über den Standort werden diese automatisch angezeigt. Mit verschiedenen Filtern kann man das Angebot sortieren und auch auf einer Karte angucken.

DJs und Live-Performer wiederum nutzen die App, um damit ihre Fanbase auszubauen. Sie haben die Möglichkeit, Mixe und Videos hochzuladen oder ihre Termine bekannt zu machen.

Weil Kuvo von Pioneer DJ ist, funktioniert das Ganze natürlich nahtlos mit den eigenen Tools wie rekordbox. Tatsächlich geht die Technik hier sogar so weit, dass eine Anbindung zur NXS-GW-Hardware existiert, um direkt in damit ausgestatteten Clubs die gespielten Tracks des DJs anzuzeigen und diese dann kaufen zu können. Die NXS-GW ist eine Gateway Hub, die in das DJ-Setup integriert wird und automatisch Titel für die Abrechnung von Vergütungen erfasst.

Content war hier auf dem Festland (in England ist und Japan ist Kuvo bereits etablierter) noch ein bisschen Mangelware. Speziell was das Angebot von DJs, Clubs und damit Terminen anbelangt. Das hat sich ein bisschen verbessert, auch wenn da immer noch Luft nach oben ist.

Neu dazu gekommen ist die Möglichkeit, mit einem QR-Code neue Freunde und Follower zu bekommen — mittlerweile vielleicht gar nicht mal so unwichtig. Clubs kann man seit Juni auch folgen und in England wird man jetzt auch mit Infos von Skiddle versorgt — das ist dort der größte Event Guide. Insgesamt wurde speziell auf das vermehrte Angebot von Events Wert gelegt.

Mit dem allerneusten Update sehen DJs jetzt auch, wer die eigenen Mixe als Favorit gekennzeichnet hat. Ist ja schließlich immer wieder interessant, wer Sympathien hegt.

Schade, dass es die App bis jetzt immer noch nicht für Android Smartphones gibt. Das wäre ein weiterer Vorsprung.

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