von stephan | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

 ·  Quelle: Pigtronix

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Liebling, ich habe die Loopstation geschrumpft! Das Pigtronix Infinity 2 ist ein würdiges Upgrade. Schluss mit klobigen Proportionen und veralteter Grafik. Hier kommt sexy anzuschauender Doppel-Looper mit durchdachter Bedienung im kompakten Format.

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Pigtronix Infinity 2

Das kann sich sehen lassen! Während der originale* Infinity Looper ziemlich klobig wirkt, lässt die neue Version einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Das überarbeitete Design vereinfacht die Benutzeroberfläche, liefert ein schickeres Äußeres und fügt einige Funktionen hinzu, die sowohl Live als auch im Studioeinsatz überzeugen können.

2 Loops

Zunächst einmal handelt es sich beim Infinity 2 um einen Stereo-Looper mit zwei unabängigen Loops. Beide können jeweils 5 Minuten andauern. Das Pedal basiert auf dem sogenannten Verse-Chorus-Workflow, bei dem der Spieler nahtlos zwischen den Parts wechseln kann.

Wer kennt das nicht? Irgendwann fallen einem selbst die schönsten Klanggebilde auf die Nerven, wenn immer nur eine einzige Phrase stundenlang im Kreis gespielt wird. Zwischen zwei Formteilen zu wechseln, da geht richtig die Sonne auf. Vor allen Dingen dann, wenn man das so gut beherrscht wie mit Mike Herrmans im zweiten Video.

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Zusätzlich bietet der Infinity 2 die Möglichkeit, den Loop, der gerade nicht gespielt wird, schnell zu löschen.

Mitgedacht

Nahezu alle Aktionen werden erst zum Ende des aktuell abgespielten Loops umgesetzt. Dies ermöglicht es dem Spieler, einen Overdub zu cuen, zwischen den Loops zu wechseln oder genau am Ende einer Phrase anzuhalten. Und das, ohne sich darum kümmern zu müssen, den Fußschalter genau zum richtigen Zeitpunkt zu betätigen. Irre!

Die Funktionsweise kennt man eigentlich seit etlichen Jahren von Programmen wie Ableton Live. Schön zu sehen, dass sie auch endlich in die Welt der Bodentreter Einzug hält.

Natürlich gibt es einige Ausnahmen, wie z. B. den sofortigen Stopp oder Fade Out des Loops.

Sonderfunktionen

Stop, Stutter, Octave Shift, Decay (konstantes Ausblenden der Loops), Undo/Redo und einiges mehr. Der Neue hat es trotz aufgeräumter Oberfläche faustdick hinter den Ohren.

Wer keine Lust auf Stepptanz hat, kann Funktionen auf einen externen Fußschalter auslagern. Zusätzlich gibt es einen kleinen Druckknopf am Gehäuse.

Die beiden Ausgänge können in Stereo oder als Wet/Dry konfiguriert werden. Weiterhin sind 24 bit/44 kHz USB-Aufnahmen möglich.

Preis

Leider ist uns noch kein Preis bekannt. Da auch schon Version 1 alles andere als günstig ist, solltet ihr das Sparschwein bei Zeiten mästen.

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Eine Antwort zu “Pigtronix Infinity 2: Elegante Doppel-Loopstation”

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