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FabFilter bekommen für ihren Quasi-Standard Pro-Q Konkurrenz aus den Staaten: Features wie Matching Funktion, linear Phase, Mono bis 7.1 Surround und M/S-Funktion sollen die Käufer anlocken. Hier überzeugt mich nicht ein neues Konzept, sondern die sinnvolle Umsetzung und Integration der gängigen funktionen, gepaart mit gut gestalteter Oberfläche.

In aller Regel hat jeder Plugin-Hersteller ein „schwarzes Schaf“ im Produktsortiment. Bei Nugen Audio ist mir allerdings noch keines untergekommen: Die Bedienoberflächen sind übersichtlich und funktionell, sehen dabei aber immer modern aus. Besonders gefällt mir, dass jeder Effekt von der DAW unabhängig einen Bypass, einen Reset und eine A/B-Funktion mitbringt.

Der SEQ-S ist erstmal nichts wirklich Neues, aber alle Funktionen sind grundsolide nutzbar und sinnvoll angeordnet. Da hat sich wirklich jemand Gedanken gemacht. Wer sich selbst einen Überblick verschaffen will, dem empfehle ich einen Blick auf die Herstellerseite. Auch hier eine Demoversion ist verfügbar – allerdings nur mit Account beim Hersteller. Schön den Kunden noch einen Account aufzwängen.

Das Plugin wird in allen gängigen Formaten in 32 und 64 Bit angeboten: VST, VST3, AU, AAX und AudioSuite. Sogar als RTAS ist es noch als 32 Bit Version erhältlich. Ein Schnäppchen ist der SEQ-S mit 249 US Dollar aber nicht. Wenigstens hat man auf auf den iLok-Zwang verzichtet. Alle Plugins sind mit und ohne Dongle verwendbar. Dafür gibt es einen Daumen von mir!

Ich denke, hier findet man einen sehr guten Effekt ohne groß Schnickschnack, leider ist der Preis nicht heiß, deswegen gibt es hier keine direkte Kaufempfehlung.

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