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Universal Audio UAD Apollo Twin Solo Duo Quad DSP Audiointerface Front

Das neue Apollo Twin MK II gibt's nun auch als Quad Version  ·  Quelle: Universal Audio

Universal Audio UAD Apollo Twin Solo Duo Quad DSP Audiointerface Stirn Rueckseite

Anschlüsse sind wie bei der MK I  ·  Quelle: Universal Audio

Universal Audio hat ein neues Interface auf der NAMM vorgestellt: UAD Apollo Twin MK II. Der Name sagt es schon, es ist die Reinkarnation bzw. verbesserte Version des Desktop DSP-Audiointerfaces mit Thunderbolt-Schnittstelle.

Abgesehen vom Namen und der nun dunkleren bzw. grauen Optik hat UA vor allem innen angepackt. Die Wandler, A/D und D/A, wurden überarbeitet und sind die gleichen, die man auch schon in den anderen Apollo Rackinterfaces vorfindet. Außerdem wird es die MK II nicht nur wie bisher als Solo- und Duo-Versionen geben, also mit einem oder zwei DSP Chips, sondern endlich auch als Quad-Version mit vier DSP-Chips. Wer schon einmal mit dem Duo gearbeitet hat, weiß, dass man schnell am Limit ist. Vor allem, wenn Ampsimulationen im Spiel sind. In der neuen Version ist auch ein Talkback-Mikro eingebaut.

Die UVP ist für die Modelle Solo und Duo nicht gestiegen, dürfte im Laden also dann nach der NAMM recht ähnlich aussehen. Im Paket dann wieder ein Plug-in Lizenzen, u.a. das Realtime Analog Classics und ein paar Legacy-Versionen. Eine USB3-Version scheint nicht geplant, wurde aber auch noch nicht verneint.

  • Solo: 799 Euro
  • Duo: 1049 Euro
  • Quad: 1.499 Euro

Mehr Infos

VIDEO (von SoS)

9 Antworten zu “NAMM 2017: UAD Apollo Twin MK II”

  1. Sam sagt:

    Mein Twin Duo ist ehrlich gesagt nie ausgelastet, trotz vieler laufender Plugins. Mehr Power brauche ich also eher nicht. Wie machen sich die neuen Wandler bemerkbar? Klanglich? Grüße

    • gearnews sagt:

      Wird sich noch zeigen, ob sie besser bzw. hörbar anders klingen. Ist ja aktuell noch auf der NAMM, danach wird er sicher ausgeliefert werden. Dann kommen auch die Tests.

    • Danny Who sagt:

      Schon recht krass, nochmal an extrem highendigen Wandlern (Liga RME, UAD, Apogee…) nochmal was zu vergleichen Die haben doch alle weit über 110 dB Rauschabstand etc.

      Den Unterschied wird man selbst auf den besten Setups im Blindtest doch quasi nicht hören.

      • gearnews sagt:

        Ich denke auch, dass der Unterschied sehr sehr minimal ist. Aber grad am Eingang kann ein Rauschen mit der Bearbeitung durch Effekte immer mehr steigen, dann machen es vielleicht doch die 1-10 dB Unterschied aus – sollten sie nicht, wäre aber möglich.

  2. Mähdrescher sagt:

    Was ist mit USB 3? wird das wieder Stiefmütterlich behandelt….. :(

    • gearnews sagt:

      Es gibt ja eine „alte“ USB3 Version, die wird ja davon nicht schlecht. Wenn die gut für UA lief (ich kenne keine Zahlen) dann wird von der MK II sicher auch eine USB3 Version kommen. Thunderbolt ist dank Microsoft nun eben auch für Windows 10 verfügbar und es wird sicher mehr und mehr Einzug in die dortige Pro Audio Welt haben. Ich habe mal bei UA nachgehakt, ob eine USB-Version noch geplant ist.

      • Mähdrescher sagt:

        Interessant wäre es für mich nur wegen der Quad, wegen den bessern Wandler würde ich mir jetzt nicht ne „Neue“ holen. Ich habe noch einen Intel 2011 6 Core, da ist Thunderbolt leider nicht möglich. Funktioniert erst mit der 2011-3 Baureihe, irgendwo sollte man seine Gränze ziehen. Neues Interface neuer Rechner sind gleichmal 3500€ fällig für ein wenig mehr Performance….evtl in ein Paar Jahren ;)

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