Das GUI des iOS Synthesizers  ·  Quelle: Apple App Store

Die Auswahl  ·  Quelle: Apple App Store

Modulare Synthesizer auf dem iPad sind eigentlich wie gemacht für Bedienung durch Berührungen – zumindest, wenn es gut umgesetzt ist. Der KQ MiniSynth ist ein modularer Synthesizer für iOS Smartphones und Tablets mit austauschbaren Modulen und vielen Möglichkeiten.

Er ist nicht der einzige, denn es gibt schon einige ganz ähnliche App-Synthesizer auf Modularbasis. Ein Konkurrent hat ein ganz ähnliches Konzept und trägt den kreativen Namen  “Modular”. Dort verbindet man mit Kabeln die Module, die man allerdings nicht alle beim Kauf mitgeliefert bekommt, sondern per in-App-Kauf schmackhaft gemacht bekommt. Bei KQ bekommt man alle Module zusammen für 3,99€ im Apple AppStore und es gibt keinen In-App-Kauf.

Die Module sind in ihrer Art relativ konventionell, bisher. Das kann sich allerdings noch ändern. Man kann 100 davon insgesamt maximal einsetzen bis iPhone oder iPad rechentechnisch “platzen”. Damit ist gemeint, dass die Prinzessin, die darin arbeitet die Arbeit in einem iPad 2 schneller verweigert als im Air 2 (oder iPhone 6s Plus) mit wesentlich mehr Rechenkraft.

Die iPhone-Version bekommt man mit der iPad-Version, wie meist üblich, direkt dazu. Sie ist fast gleich aufgebaut, nur werden etwas weniger Module gleichzeitig dargestellt, was durch das schmalere Bildschirm-Format zustande kommt. Funktional gibt es jedoch keine Einschränkung.

Die Bedienung ist einfach und ähnlich wie bei einem klassischen Eurorack-Modul – es gibt ein paar Schalter und Potis zum Drücken und Drehen. Die Module werden über eine Liste eingebaut. Das kann man auf dem zweiten Bild sehr schön sehen. Man bekommt einiges fürs Geld. Es geht hier nicht um den “superanalogen Sound” sondern viel mehr um die Verknüpfung von Modulen. Als Beispiel die zwischen Oszillatoren. Zwei oder mehr Oszillatoren können eine Frequenzmodulation (FM) bilden und entsprechend komplex erweitert werden. Und schon geht es los, das mit weiteren Modulen noch zu verfeinern.