von  Marcus Schmahl  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 13 Min
Making Sound Machines Plinky 12: Drei Synthesizer in einem, perfekter Controller oder cleveres Konzept mit Tücken? – Angecheckt!

Making Sound Machines Plinky 12: Drei Synthesizer in einem, perfekter Controller oder cleveres Konzept mit Tücken? – Angecheckt!  ·  Quelle: Making Sound Machines

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Toadstep ist vor zwei Wochen bei mir angekommen, dazu ein Chords-Panel zum Draufschrauben. Making Sound Machines nennt das Ganze Plinky 12, drei Instrumente auf einer gemeinsamen Hardware-Basis. Und das super easy austauschbar per Schraubendreher und einem Flachbandkabel. Das Konzept klang auf der Superbooth 2026 schon spannend, aber ich wollte es selbst in den Händen halten, bevor ich mir eine Meinung bilde. Jetzt liegt es flach vor mir auf dem Studiotisch, und ich kann euch sagen: Ich komme kaum noch davon los. Was Plinky 12 kann, woher es kommt und warum gerade Toadstep und Chords bei mir sofort gezündet haben, schauen wir uns jetzt in meinem Angecheckt an.

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Making Sound Machines Plinky 12 auf einen Blick

  • Eine Hardware-Plattform, drei austauschbare Panels: Toadstep, Chords, Blocks
  • Gemeinsame polyphone Synth-Engine, 8-stimmig, Wavetable und Sampling
  • 16×16 RGB-drucksensitive Touch-Matrix unter jedem Panel
  • RP2350-Mikrocontroller, Stereo-Mikrofon, Beschleunigungssensor, 4 taktile Seitentasten
  • MIDI, CV, Stereo-Audio In/Out, USB-C, alles auf Miniklinke- und USB-C-Format verkleinert
  • Panel-Wechsel ohne Firmware-Upload, nur 9 Schrauben
  • Preis: 530 Euro pro Gerät, 49 Euro pro zusätzliches Panel, direkt bei Exploding Shed

Von Open-Source zum fertigen Instrument: die Geschichte des Plinky 12

Der ursprüngliche Plinky war ein Open-Source-Projekt von Alex Evans, bekannt als mmalex, ein Touch-Synthesizer mit ungewöhnlicher Bedienoberfläche, der 2021 mit Lieferengpässen zu kämpfen hatte. Die Community reagierte trotzdem begeistert, das Instrument entwickelte sich zu einem echten Geheimtipp für alle, die auf der Suche nach einem unkonventionellen, ausdrucksstarken Klangwerkzeug waren. Die deutsche Firma Making Sound Machines aus Düsseldorf übernahm irgendwann die Produktion und brachte auf der Superbooth 2025 die größere Plinky+-Version mit erweiterter Touch-Fläche, größerem OLED-Display und robustem Metallgehäuse.

Plinky 12
Making Sound Machines Plinky 12 · Quelle: Making Sound Machines

Auf der Superbooth 2026 folgte dann der nächste, deutlich größere Schritt: Plinky 12. Statt eines einzelnen Instruments jetzt eine ganze Familie. mmalex hat sich mit Making Sound Machines und mit Toadstool Tech zusammengetan, den Entwicklern hinter dem Ectocore-Eurorack-Modul, um drei unterschiedliche Panels für dieselbe Hardware-Basis zu entwickeln: Toadstep als Sequencer-Instrument, Chords als harmonisches Kompositionshelfer, Blocks als offenes Experimentierfeld. Eine gemeinsame Synthesizer-Engine sorgt dafür, dass Presets, Einstellungen und Modulationskonzepte über alle drei Panels hinweg funktionieren. Das klingt mehr als spannend und deswegen musste ich das ausprobieren.

Danke an Exploding Sheds für die schnelle Lieferung.

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Ausgepackt: das steckt in der Kiste

Toadstep kam bei mir in einer richtig schönen Filztasche an, das schützt das Panel gut beim Transport. Verpackt dabei: das Panel selbst, Schrauben für die Montage, eine 8-GB-SD-Card, ein USB-A-auf-C-Kabel, ein Ground Noise Loop Eliminator für die Miniklinke und ein Adapter von Stereo-Miniklinke auf zwei Mono-Miniklinken für MIDI. Ein gedrucktes Handbuch sucht man vergebens, alles läuft über plinky12.com. Dort gibt es die komplette Dokumentation, Firmware-Updates lassen sich direkt über Chrome installieren, und es gibt sogar weiterführende Web-Tools, dazu gleich mehr.

Der erste haptische Eindruck: super solide verbaut. Das Gerät ist erstaunlich flach, hat aber trotzdem ordentlich Gewicht in der Hand, das wirkt hochwertig, nicht nach Spielzeug. Beide Panels, Toadstep wie Chords, fühlen sich beim Bedienen mit den Fingern richtig gut an. Die Touch-Oberfläche reagiert präzise, ohne träge zu wirken.

Das Konzept: eine Hardware, drei Instrumente

Kern der Plinky-12-Idee ist eine 16×16 RGB-drucksensitive Touch-Matrix, angetrieben von einem RP2350-Mikrocontroller. Dazu kommen ein Stereo-Mikrofon, ein Beschleunigungssensor und vier taktile Seitentasten. Diese Hardware bleibt bei allen drei Varianten identisch, nur das aufgeschraubte Panel verändert, wie sich das Instrument anfühlt und bedienen lässt.

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Der Panel-Wechsel selbst ist unkompliziert: neun Schrauben von der Oberseite lösen, Panel abnehmen, neues Panel aufsetzen, festschrauben, fertig. Kein Firmware-Tausch ist nötig, die Synthesizer-Engine erkennt automatisch, welches Panel gerade angeschlossen ist. Einzig beim Flachbandkabel, das die Verbindung zwischen Panel und Hauptplatine herstellt, sollte man vorsichtig sein, das ist der einzige wirklich empfindliche Teil bei diesem Vorgang. Aber schaut euch das Wechselvideo einmal an und ihr werdet sehen, dass die Panels wirklich jeder wechseln kann.

Anschlüsse: kompakt gelöst, alles ist vorhanden

Für ein Gerät, das flach auf dem Studiotisch liegt, sind die Anschlussmöglichkeiten wirklich grandios. MIDI zum Anschließen externer Synthesizer und Drum Machines ist da, CV für mein Modularsystem ebenfalls, dazu Audio Out für den internen Synthesizer und sogar Audio In, um externe Signale durch die Plinky-Engine zu schicken. USB-C nutze ich hauptsächlich für Strom sowie zum Steuern meiner Devices und VSTs in Ableton Live. Perfekt gelöst, und alles bewusst platzsparend über Miniklinke beziehungsweise USB-C statt klassischer großer Buchsen. Installieren muss man dafür nichts, anschließen und loslegen. Unterwegs funktioniert die Hardware sogar über ein Akkupack und Kopfhörern.

Konkret stehen bei Plinky 12 zur Verfügung: Clock In und Clock Reset In für Eurorack-Sync, Clock Out, zwei CV-Eingänge für die Modulations-Matrix, zwei CV-Ausgänge, die die Position des XY-Pads ausgeben, MIDI TRS In sowie zwei MIDI TRS Outs mit freier Kanalzuweisung, dazu Stereo-Audio In und Out.

Toadstep: schnelle Ideenentwicklung, aber mit Tiefgang

Toadstep ist der 4-Track-Step-Sequencer im Plinky-12-Universum, entwickelt in Kollaboration mit Toadstool Tech. Er bringt pro Step Slide, Probability, Velocity und Gate Length mit, dazu Step Repeat, Ratcheting und ein Septuplet-Feature für ungewöhnliche Taktarten.

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Meine Erfahrung: Toadstep ist recht selbsterklärend, im Handumdrehen hat man coole Sequenzen erstellt. Aber es geht noch deutlich mehr, als der erste Eindruck vermuten lässt. Wer sich durch das Web-Manual arbeitet, findet Funktionen für algorithmische Pattern-Generierung, Euklidische Rhythmen und eine sehr feine granulare Track-Steuerung, die weit über simples Step-Programmieren hinausgehen. Für mein Studioworkflow ist genau das Gold wert: neue Ideen entwickeln, auf andere Gedanken kommen, ein Sequencer und Chord-Generator ist in meinem kreativen Prozess immer willkommen. Und das klingt sogar so menschlich und organisch, dass man keine Maschine dahinter vermutet.

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Chords: das Feature-Monster, das ich so noch nicht hatte

Wenn Toadstep der zugängliche Einstieg ist, dann ist Chords das Gegenteil, ein echtes Feature-Monster. Aber ein willkommenes. Die Chord-Oberfläche selbst ist in drei Reihen zu je 15 Akkorden organisiert, gedacht als Palette für einen A-, B- und C-Teil eines Songs. Die Pads sind drucksensitiv, stärker drücken öffnet den Lowpass-Filter und macht den Klang heller, das ist ein direktes physisches Feedback, das sich sofort musikalisch anfühlt.

Richtig interessant wird es bei den Transformations-Tools. Key transponiert die komplette Akkordpalette entlang des Quintenzirkels, nicht einfach chromatisch, das ist musikalisch deutlich sinnvoller und klingt entsprechend natürlicher. Treble kehrt die oberen Akkordstimmen um, Mid und Bass verschieben die mittleren beziehungsweise unteren Stimmen entlang der Skala, eine Technik, die im klassischen Songwriting als Suspension bekannt ist und die schon Bach in seinen Chorälen exzessiv genutzt hat. Wer mit der Gitarre groß geworden ist, kennt das Bass-Walking-Prinzip, bei dem der obere Teil eines Akkords gehalten wird, während die Bassnote diatonisch wandert, genau das lässt sich hier eins zu eins nachbauen.

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Dazu kommt ein polyphoner Arpeggiator mit wählbaren Patterns, ein waschechter Sequencer, der wirklich jeden Akkordparameter automatisieren kann, sowie eine Chromatic-Play-Surface mit waschechtem Glissando-Effekt: Bewegt man den Finger über benachbarte Pads, interpoliert die Engine zwischen den Noten, das fühlt sich für ein Grid-Instrument erstaunlich organisch an.

Sehr schön gelöst ist die Möglichkeit, sich die aktuell gespielten Chords und Noten grafisch auf der Oberfläche anzeigen zu lassen. Leider ist das teilweise etwas schwierig zu lesen, kleiner Workaround von mir: die Augen leicht zusammenkneifen, dann erkennt man die Bezeichnung deutlich besser. Wer lieber am Rechner arbeitet, kann über eine WebMIDI-fähige Chrome-Verbindung den sogenannten Second Screen öffnen, dort werden Akkorde und Skalen als Notenschrift und Akkordsymbole angezeigt.

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Das Anlegen eigener Chords ist für Einsteiger nicht ganz einfach, das muss man ehrlich sagen. Aber es lohnt sich, hier tiefer einzusteigen. Das Ergebnis ist für mich wirklich stark. Ich hatte noch nie einen solchen Ideengeber vor mir auf dem Tisch liegen, und ich habe schon sehr, sehr viele Instrumente ausprobieren dürfen.

Aus der Praxis: So funktioniert Musik

Ein Blick ins Web-Manual von Chords offenbart noch mehr Tiefe, als man nach den ersten Sessions vermutet. Ein Beispiel: Über die Root-Funktion lässt sich für jeden Akkord die zugrundeliegende Skala neu analysieren. Ändert man die Root-Note eines Akkords, verschiebt sich die komplette vorgeschlagene Skala auf der chromatischen Spieloberfläche, das beeinflusst gleichzeitig, welche Noten auf der Scale-Oberfläche verfügbar sind und wie Mid und Bass sich beim Transformieren verhalten. Das ist ein mächtiges Werkzeug für alle, die harmonisch experimentieren wollen, ohne sich in Musiktheorie zu verlieren.

Auch die Quick-Transpose-Funktion ist praktisch im Studio und auch live auf der Bühne: Root-Pad halten, eine Note neben der aktuellen Bassnote antippen, und die komplette Progression transponiert sich passend zur gespielten Distanz. Damit lässt sich ein bestehendes Chord-Pattern blitzschnell an einen anderen Songkontext anpassen, ohne über den Quintenzirkel nachdenken zu müssen.

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Für wen ist Plinky 12? Genres und Einsatzgebiete

Wer auf der Suche nach neuen Harmonie-Ideen, abgefahrenen Chord-Progressionen und extrem vielseitigen Arpeggio-Linien ist, sollte sich Plinky 12 auf jeden Fall einmal anschauen. Für Ambient und Filmmusik liefert Chords sofort spielbare, emotionale Progressionen. Für Techno und elektronische Musik (wie hier bei mir im Progressive House oder Melodic Techno) im Allgemeinen ist Toadstep als Groovebox-Ersatz oder Ergänzung Gold wert, gerade wegen der Probability- und Ratcheting-Funktionen.

Wer als Songwriter arbeitet, bekommt mit Chords ein Tool, das dem klassischen Prozess am Klavier oder an der Gitarre erstaunlich nahekommt, nur eben mit den Möglichkeiten eines modernen Synthesizers im Rücken. Und sogar durch wildes zufälliges Triggern von unterschiedlichen Feldern entstehen unglaublich interessante Verläufe. Stark!

Plinky 12 in meinem Studio-Setup

Bei mir läuft Plinky 12 zusammen mit Ableton Live 12 Suite und angeschlossenen Hardware-Synthesizern. Toadstep dient mir als Sequencer und Ideengeber, wenn ich neue Rhythmusideen brauche oder aus einer Schreibblockade mehr machen möchte. Das Chords-Panel funktioniert für mich fast wie ein harmonischer Kompass, ich lege eine Progression fest, schicke sie über MIDI an meine Hardware, und von dort entwickelt sich oft ein ganzer Track. Da beide Instrumente zusätzlich vollwertige Controller sind, um externe Synthesizer zu steuern, kommt hier natürlich noch einiges an Möglichkeiten hinzu, eigentlich lässt sich jeder Synthesizer mit den Fähigkeiten des Plinky-12-Sequencers und der Chord-Engine erweitern.

Ich war ehrlich gesagt am Überlegen, mir gleich ein zweites Grundgerät zuzulegen, damit ich Toadstep und Chords nicht ständig hin- und herwechseln muss, sondern beide gleichzeitig im Zugriff habe. Das sagt eigentlich schon alles oder etwa nicht?

Die Lernkurve: hoch, aber auf die beste Art

Ganz ehrlich muss man sagen: Die Lernkurve aller Plinky-Oberflächen ist wegen der extrem vielen Funktionen ziemlich hoch. Man kann zwar sofort loslegen und bekommt schon beim ersten Ausprobieren sehr viele interessante, teilweise sogar außerordentlich gute Ergebnisse. Und genau das macht es so spannend, weiterzumachen und mehr lernen zu wollen. Über das sehr gut strukturierte Web-Manual lassen sich die einzelnen Funktionen im Detail erklären und direkt am Gerät ausprobieren, das ist ein wirklich guter Weg, sich Schritt für Schritt durch die Tiefe des Systems zu arbeiten.

Blocks: kurz erklärt

Das dritte Panel im Bunde, Blocks, habe ich selbst noch nicht in der Hand gehabt, will es aber kurz einordnen. Entwickelt von mmalex selbst, ist Blocks das Panel, das dem ursprünglichen Plinky-Konzept am nächsten kommt: offen, experimentell, Monome-Grid-kompatibel. Wer selbst programmieren möchte, findet auf plinky12.com eine browserbasierte C++-Coding-Umgebung, mit der sich eigene Synthesizer, Controller oder Instrumente direkt auf der Hardware bauen lassen, ganz ohne lokale Software-Installation.

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Multi-timbral mit bis zu zehn Tracks, Clip-Launching, Live-Editing und Piano-Roll-Steuerung machen daraus fast schon eine kleine Groovebox. Für Coder, Modular-Denker und alle, die am liebsten ihr eigenes Instrument bauen, dürfte das der spannendste Einstiegspunkt sein. Für lediglich 49 Euro werde ich mir dieses Panel sicher bald ebenso zulegen.

Pro und Kontra

Pro

  • Eine Hardware, drei völlig unterschiedliche musikalische Ansätze
  • Toadstep sofort zugänglich, mit viel Tiefgang für später
  • Chords liefert Harmonie-Ideen auf einem Niveau, das ich so noch nicht erlebt habe
  • Anschlussmöglichkeiten kompakt und vollständig: MIDI, CV, Audio In/Out, USB
  • Panel-Wechsel unkompliziert, keine Firmware-Updates bei Tausch nötig
  • Verarbeitung hochwertig, flach und trotzdem gut in der Hand
  • Web-Ökosystem mit Sound-Designer, Second Screen und Coding-Umgebung
  • Filztasche zum Transport wird mitgeliefert

Kontra

  • Lernkurve bei Chords spürbar hoch, für Einsteiger sicher eine Hürde, aber machbar
  • Grafische Chord-Anzeige auf dem Panel teilweise schwer lesbar
  • Wer beide Panels parallel nutzen will, muss logischerweise zwei Grundgeräte kaufen

Fazit

Ich bin mehr als begeistert. Plinky 12 ist eines der spannendsten Instrumente und/oder Controller, die in letzter Zeit auf meinem Studiotisch gelandet sind, und das will bei der Menge an Gear, die ich schon ausprobieren durfte, etwas heißen. Toadstep und Chords sprechen zwei komplett unterschiedliche kreative Bedürfnisse an, sitzen aber auf derselben durchdachten Hardware und derselben starken Synth-Engine.

Wer auf der Suche nach einem echten Ideengeber ist, der über klassische Synthesizer-Konzepte hinausgeht, sollte sich Plinky 12 unbedingt genauer anschauen. Die Lernkurve ist real, keine Frage, aber die Belohnung dafür ist ein Instrument, das einem tatsächlich neue musikalische Wege zeigt, statt nur alte Konzepte neu zu verpacken. Und noch etwas: Dieses Angecheckt zeigt definitiv nur einen Bruchteil von dem, was Plinky 12 im Stande ist zu leisten. Also checkt vorab das überaus umfangreiche Online-Handbuch oder testet die Hardware im eigenen Umfeld. Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung!

FAQ: Häufige Fragen zum Making Sound Machines Plinky 12

Was ist der Unterschied zwischen Plinky 12, Toadstep, Chords und Blocks?

Plinky 12 ist die gemeinsame Hardware-Basis. Toadstep, Chords und Blocks sind austauschbare Panels, die dieselbe Hardware in drei unterschiedliche Instrumente verwandeln: Toadstep als Step-Sequencer, Chords als harmonisches Kompositionswerkzeug, Blocks als offenes Experimentierfeld.

Muss ich für jedes Panel ein eigenes Grundgerät kaufen?

Nein, ein Grundgerät reicht, die Panels lassen sich mit neun Schrauben in wenigen Minuten wechseln. Wer beide (oder alle drei) Instrumente aber gleichzeitig griffbereit haben will, ohne ständig umzubauen, braucht zwei (oder eben drei) Grundgeräte.

Ist Plinky 12 für Einsteiger geeignet?

Bedingt. Toadstep ist schnell zugänglich, Chords hat dagegen eine spürbare Lernkurve wegen der vielen Funktionen. Das gut strukturierte Web-Manual hilft beim Einstieg erheblich und ist ein Muss!

Kann Plinky 12 externe Synthesizer und Modularsysteme steuern?

Ja, über MIDI und CV lässt sich praktisch jeder externe Synthesizer oder ein Modularsystem mit dem Sequencer und der Chord-Engine von Plinky 12 erweitern.

Wie funktioniert der Panel-Wechsel?

Neun Schrauben von der Oberseite lösen, Panel abnehmen, neues Panel aufsetzen und festschrauben. Kein Firmware-Upload nötig, nur beim internen Flachbandkabel sollte man vorsichtig sein.

Braucht Plinky 12 einen Computer zum Einrichten?

Nein, das Gerät funktioniert direkt nach dem Auspacken. Für Firmware-Updates, den Sound-Designer und den Second Screen empfiehlt sich eine WebMIDI-fähige Chrome-Verbindung.

Preis und Verfügbarkeit

Making Sound Machines Plinky 12 kostet 530 Euro pro fertig zusammengebautem Gerät, ein zusätzliches Panel zum Selbstwechseln 49 Euro. Erhältlich direkt bei Exploding Shed.

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