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Apple M1X Prozessor: neue Benchmark Ergebnisse aufgetaucht!

Apple M1X Prozessor: neue Benchmark Ergebnisse aufgetaucht!  ·  Quelle: Apple

Die Website CPU-Monkey.com veröffentlicht völlig überraschend Spezifikationen und einen Benchmark-Test eines kommenden Apple M1X Prozessors. Die Aussagen und Ergebnisse beziehen sich angeblich auf ein Vorabmodell, die natürlich nicht der kommenden Baureihe entsprechen werden. Trotzdem zeigt dieser Check, was uns in nächster Zeit erwarten wird. Intel und AMD kann sich definitiv warm anziehen oder sollte der Entwicklungsabteilung ein wenig einheizen.

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Apple M1X Prozessor kommt (bald)

Erste Spekulationen zufolge soll im März 2021 die nächste große Apple Keynote stattfinden. An solchen Terminen gibt es eigentlich immer News und Neuvorstellungen kommender Hard- und Software aus dem Headquarter in Cupertino (USA). Die Analysten, Influencer und Leaker überschlagen sich zurzeit mit Ideen, was wohl zuerst präsentiert wird. Aber einig sind sie sich dieses Mal überhaupt nicht. Im Raum steht ein neues iPad, AirPods 3, endlich KeyTags und natürlich weitere MacBook-, MacBook Pro– (14“ und 16“) oder sogar iMac-Modelle mit ARM-Prozessoren.

Zum Start der neuen Rechner-Updates möchte Apple eine Weiterentwicklung ihres neues ARM-M1-Prozessors vorstellen. Das stand schon Ende letztens Jahres fest. Wie, wann und was kommen wird, darüber wird heiß spekuliert. Mit dem Arbeitstitel „M1X“ schicken die Profi-Leaker die kommende Generation ins Rennen (wir berichteten hier). Jetzt sind sogar schon die ersten CineBench Benchmark-Ergebnisse des großen M1-Bruders bei CPU-Monkey.com aufgetaucht. Diese stammen von einer unbekannten Testversion und zeigen natürlich unglaubliche Werte.

Mehr Kerne für noch mehr Power

Analysten schätzen diese Ergebnisse nur bedingt realistisch ein. Bis zum Release wird Apple sicherlich und wie üblich eine optimierte Version vorstellen, die diese Werte nochmals in den Schatten stellen wird. Mit 12 CPU-Kernen (8x Firestorm und 4x Icestorm, maximal 32 GB RAM) und 16 Kernen für die Grafikeinheit (Verdopplung des M1) ausgestattet, soll der M1X gleich drei Bildschirme ansteuern können. Und das mit einer fast doppelt so hohen Leistung. Natürlich kostet das auch Strom, was einer Leistungsaufnahme von 35 Watt entspricht. Ein ähnlich getakteter Prozessor der Konkurrenz benötigt hier in etwa 135 Watt. Das ist schon ein enormer Unterschied.

Aber auch zur erzeugten Wärme gibt es Neuigkeiten von Apple. Die Ingenieure arbeiten an einer angepassten Lösung zur Ableitung der entstehenden Hitze, die sehr vielversprechend sein soll. Einige Beobachter denken trotzdem, dass Apple noch mit der Vorstellung neuer Rechner-Modelle bis zum Sommer 2021 warten wird. Wir sind schon sehr gespannt, wie die neuen Macs die Musikindustrie verändern werden. Besonders die kommende Pro-Serie der Apple Rechner. Denn mit so viel Power ist sicherlich eine neue Ära an Plug-in-Effekten und -Instrumenten möglich.

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9 Antworten zu “Leak: Apple M1X Prozessor – neue Benchmark Ergebnisse aufgetaucht!”

  1. Marc sagt:

    Vielen Unkenrufen und Apple-Hasstiraden zum Trotz, finde ich genau dieses Thema, über welches Moogulator schon vor nahezu zwei Jahren spekuliert hat und damit richtig lag, extrem spannend. Was Apple da „im stillen Kämmerlein“ bastelt, ist vielversprechend, gerade, wenn ich auch in Richtung AR denke (siehe Korg’s Ansatz für das „Studio der Zukunft“). Marcus, ich stimme Dir voll und ganz zu, dass, wenn Intel und AMD da nicht innerhalb der nächsten 18 Monate etwas ebenbürtiges vorstellen, es ziemlich schnell recht wackelig werden kann für diese beiden Giganten. Aber die werden sicherlich auch nicht inaktiv auf dem Fleck stehen und dumm in die Gegend gucken. Naja, aus Anwendersicht kann es nur besser werden. Ich freue mich jedenfalls auf die M1X- und Folgegeneration.

    • Philipp sagt:

      Bin sehr gespannt auf diese Hardware. Nutze als Musikrechner schon immer Windows. Hatte mal ein Macbook Pro Mitte 2010 für Traktor. Das war bis auf das Hitzeproblem ein super Gerät. Bei mir ist damals immer die Grafikeinheit abgeschmiert, Lötstellen kaputt.
      Bin auf die Konkurrenz gespannt. AMD hat Xilinx gekauft und Nvidia davor ARM. Das wird für uns Anwender sehr interessant. Apple hat definitiv einen Vorteil, jedoch ist die Plattform nicht annähernd so verbreitet wie X86/Windows.
      Bei Intel sehe ich irgendwie schwarz. Die jetzigen Prozessoren sind definitiv langsamer als die rote Konkurrenz, die Leaks zur neuen Generation versprechen nichts besseres. Und in der Effizienz ist Intel fern ab. Aber vielleicht kommt von Intel ja auch etwas neues. Kapital für eine krasse Kursänderung haben die ja.

  2. Labofmusic Records sagt:

    Alle gut und schön für Apple, ja vor allem für Apple, denn Intel und AMD sind ja dann eher nicht Apple sondern die anderen Plattformen. Solange der M1X nur für Apple gebaut wird, ist es einfach egal, weil der Windows oder Linux User wird kaum wegen der Leistung plötzlich zu Apple wechseln, auch wenn die Geräte etwas günstiger geworden sind. Ich hab mir letzten Sommer nach 10 Jahren darüber nachdenken (ha ha…) endlich einen Mac Pro gekauft und zwar nicht die Basisversion. Und jetzt..? Soll ich mich ärgern weil ich noch einen Intel Prozessor verbaut habe? Nein, ist halt so und ich denke der wird die nächsten paar Jahre seinen Dienst tun und hat genur Power um alles zu tun was ich brauche (z.B. über 640 Serum Instanzen in Logic)… Es ist halt eine CPU für Apple Geräte, so wie es früher mal war und somit sind Intel und AMD nicht relevant oder glaubt einer, dass nun alle Win Plattformen zu Apple wechseln?

    • Philipp sagt:

      Das denke ich nicht, der professionelle 3D Bereich (mit NVIDIA GPU’s) nutzt Windows oder Linux. Von denen wird niemand wechseln weil die Software nicht auf OSX läuft und niemals laufen wird, so lange Apple und Nvidia nicht zusammen kommen.
      Aber die ARM Architektur ist interessant und die Chips extrem effizient. Windows gibt es schon für ARM. Ich denke in den nächsten 5 Jahren wird es eine generelle Bewegung in diese Richtung geben. Die nahtlose Integration von Mobile (egal ob iOS oder Android, etc) zum PC ist damit auch einfacher.
      Es hat schon einen Grund das AMD und NVIDIA genau in diese Richtung expandieren und sich andere Firmen aneignen.

  3. Mockinglator sagt:

    „3 Bildschirme“, bla bla bla. Solange Macs ein Desaster aus thermisch beschränktem Aluklopper und Dongle-Wahnsinn darstellen, die noch dazu innerhalb 2, 3J. nach Kauf bis zu 3/4 an Wert verlieren, könnt Ihr Euch noch so sehr einen auf derart potentielle Werte runterholen.
    Sorry, Macs sind u. bleiben was für Spasten. Selbst mit der Monstrosität namens Win10 habe ich letztendlich mehr Kontrolle über ein System als mit OSX / 11. Für ‚Poweruser‘ (sowieso was für ein Scheissbegriff!) ist Apple’s Konkoktion ein Bauzaun-eingeschränktes Grauen. Gut genug für Senioren.

    Lieber eine gebrauchte Workstation kaufen u. mit der alten aufgeklebten Win7 OA-Lizenz Win10 Pro aktivieren.

    • Norbert sagt:

      Sorry, aber der Wertverlust ist bei Apple im Durchschnitt sicher kleiner als bei „normalen PC´s“.
      Sonst ist das eine Glaubensfrage, jeder kann as selbst entscheiden.

    • CallmeBoomer sagt:

      Fragt sich, wer sich hier auf was einen „runterholt“. Spitzensprache … und gehaltvoller Inhalt in diesem Post, übrigens. AppleBasher ….. laaaaaangweilig.

    • Hab’s Maulwurf sagt:

      Vielleicht bist du selbst der “Spast”, weil dein mickriges Hirn nicht in der Lage ist zu erkennen, wohin die Reise geht. Nur weil jemand mit einer derart beschränkten Weltsicht meint, technische Innovationen fänden nicht auch ohne das Absondern seiner unbedeutenden Meinung statt, entspricht das noch lang nicht der Realität. Stell dir deine x86 Geräte besser zur Seite. In einigen Jahren bekommt man diese Plattform nur noch im Museum zu sehen. So.. und jetzt bitte weiterschlafen und vor allem: Klappe halten!

      • marcus sagt:

        Hey Jungs! Bitte vermeidet doch hier bei uns einen solchen verbalen Schlagabtausch. Das ist hier keine Plattform für so etwas. Hier soll es gesittet um Gear und GAS gehen ;)

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