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L R BAggs Stadium Bass Preamp DI PEdal

Warum ist der XLR-Out auf der Oberseite?  ·  Quelle: L.R. Baggs

L.R. Baggs – den Namen kennt man von Produkten für Akustikgitarren, vor allem von Tonabnehmern. Dort genießt die Firma seit längerem einen guten Ruf. Nun haben die US-Amerikaner einen Bass-Preamp mit einem etwas anderem Pedal-Design vorgestellt.

Stadium sieht vom Aufbau und Gehäuse wie der Akustik-Preamp Session aus. Als Regler stehen Growl, Drive, Comp EQ, Attack und Volume zur Verfügung. Growl sättigt die tiefen Freuenzen und fügt Obertöne hinzu, Comp EQ bestimmt, wie sehr der 3-Band-Kompressor auf den Anschlag reagiert. Attack ist nicht für den Kompressor zuständig, sondern die Ansprache des Pedals: Linksanschlag für wärmere jazzige Klänge und rechts für mehr Punch und Klarheit. Via „Fat“ lässt sich noch mal bei 150 Hertz ein Boost um 3 bzw. 6 dB zuschalten. Dazu gesellt sich noch ein VU-Meter mit wenigen LEDs, das den optimalen Pegel für den Gain-Regler anzeigen soll. Via Drive Druckschalter lässt sich der Growl-Parameter zum Overdrive „überfahren“.

Als Anschlüsse stehen ein Input und ein Output zur Verfügung. Warum der XLR DI-Out ausgerechnet auf der Oberseite sitzen muss, erschließt sich mir nicht. Klar, mal was anderes, aber ich kann mir keine Situation ausmalen, in der das gegenüber der Seite oder Stirn Vorteile hätte?! Das wurde hoffentlich nicht nur so gewählt, weil das Gehäuse für das Session das Loch an der gleichen Stelle hat?

Zum Lieferumfang gehört noch eine Tasche mit Reißverschluss. Für das Gesamtpaket möchte L.R. Baggs 389 Euro haben – bei Thomann ist es schon gelistet und kann (voraussichtlich) zum 08. Juli vorbestellt werden. Mehr Infos vom Hersteller gibt es hier.

Ich bin sehr gespannt auf das Pedal. Das Video macht auf jeden Fall Laune beim Zuhören, mal nicht der übliche Solo-Bassisten-Kram, den die wenigsten spielen, sondern schöne Riffs.

 

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