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KVRDC18

KVR Developer Challenge 2018  ·  Quelle: Gearnews

Regelmäßig findet die KVR Developer Challenge statt. Dabei können in einem festgelegten Zeitraum Sounddesigner, Hobby-Programmierer und Profis ihre Kreationen auf der KVR Webseite hochladen. Nach dem festgelegten Stichtag werden die Werke dann der Öffentlichkeit vorgestellt und können heruntergeladen und bewertet werden. Sämtliche Eingänge sind kostenlos verfügbar — meistens in Form von Plug-ins für PC und Mac. Jetzt ist es mal wieder so weit und die Ergebnisse von den Teilnehmern der KVRDC18 stehen zum Download bereit.

Highlights der KVRDC18

Auch in diesem Jahr sind mehr Veröffentlichungen für den PC dabei, aber auch macOS-User kommen auf ihre Kosten.

Mono Repeater sieht nach einem brauchbaren Delay aus und kommt gleich für beide Plattformen.

Destroyed setzt auf Verzerrung und Bitcrush-Effekte.

Der Entwickler Full Bucket Music ist auch dabei, sein „Musical Parameter Synth“, kurz MPS, macht einen spannenden Eindruck und hat eine einfache, intuitive Oberfläche. Darauf bin ich schon sehr neugierig.

GranuLab.VST ist nur für macOS und für Freunde von Sample-Schreddern bestimmt einen Blick wert.

Mit The Haunted Toy können Besitzer von PC oder Mac die Sound-Kulisse für kommendes Halloween oder einen Horrorfilm vorbereiten — ganz witzig!

Distortion macht Distortion (!) und bietet vierfaches Oversampling an. Die Kurve der Verzerrung kann der User selber einstellen. Nicht schlecht.

Syncla-X ist die kostenlose Emulation eines Synclavier II FM-Moduls. Das sieht extrem interessant aus! Gibt´s sowohl für Mac- als auch PC-Benutzer. Wurde von dem 16-jährigen Franzosen „Mooggy“ mit Synth Edit gemacht.

The Seeker ist sein Spektrum-Analyzer, der visuell auf jeden Fall schon mal sehr ansprechend ist und so optimiert wurde, dass er die CPU schont.

Ignite Amps sind auch mal wieder dabei und präsentieren natürlich wieder mal eine Emulation — diesmal von einer Stomp-Box. ProF.E.T. heißt das Ding, achtfaches Oversampling klingt sehr vielversprechend.

EQ560 ist eine Software-Emulation des API 560 Equalizers. Ein hoher Headroom ist für Boosts sehr nützlich, mit „Proportional Q“ wird die Bandbreite der Filterkurve bei extremen Einstellungen verkleinert. Schade, dass es EQ560 nur für Windows-User gibt.

Inspire CC ist ein Sample-basierter Monster-Synth, leider nur für PC und leider nur in 32 Bit.

Das ist lediglich eine schnelle Zusammenfassung der Highlights, insgesamt gibt es 27 Einträge, nur drei davon sind Samples beziehungsweise Soundware. Der Rest sind tatsächlich Plug-ins und alles ist kostenlos.

Reingucken lohnt sich! Bis zum 30. September könnt ihr die Eingänge auch bewerten. Wer gewonnen hat, wird dann im Oktober preisgegeben.

Weitere Infos

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