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volca-fm  ·  Quelle: FB / R.Divine

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korg volca-fm_  ·  Quelle: https://www.instagram.com/p/BAzDfsHM9p9/

Überraschend bringt Korg ein weiteres Mitglied in die Volca-Serie. Dieses Mal ist nicht genau klar, ob es sich um analoge Klangerzeugung handelt. Der (oder die?) neue Volca hat eine Frequenzmodulation als Klangbasis, die man vom Yamaha DX her kennt.

Mit drei Stimmen mittels FM-Synthese und zwei Oszillatoren ist er auf jeden fall ausdrucksstark. Mit seinen Sync-Anschlüssen kann man ihn mit dem Minilogue oder den neueren Electribes steuern, aber auch mit dem internen Sequencer, der wie seine Brüder und Schwestern 16 Steps festhalten kann.

Außerdem gibt es zwei kleine Details, die sehr wichtig sind, nämlich den Velocity-Regler auf der Seite. Damit können sehr dynamische Bewegungen aufgezeichnet und gespielt werden. Das ist das eigentliche Geheimnis der FM-Synthese. Sie reagiert sehr stark auf Anschlagdynamik, die man in den Volcas normalerweise nicht hat.
Der zweite Slider ist ein Transpose-Hebel. Dafür ist nun bekannt, dass es sich um eine vollständige 6OP-FM handelt, also wirklich die Komplexität die man vom DX7 kennt, obwohl hier 2 oder 4 Operatoren (Oszillatoren mit Hüllkurven) ausreichen würden.
Der Prototyp lässt deshalb auf ein spielerischen Zugang hoffen, nicht jedoch auf sehr viel Programmier-Tiefe. Er kann die erwähnten DX7 patches sogar direkt einlesen und hat 32 Speicherplätze dafür! Das schlägt die meisten analogen Synthesizer in Punkte Möglichkeiten ziemlich in die Flucht. Über eine Taste kann man jeden Parameter direkt am Gerät editieren! Damit ist er besser für die Zukunft gerüstet als der DX200 damals, der ebenfalls ein DX7 mit Sequencer war.

Die Features entsprechen denen der bekannten Volca-Serie. Es gibt einen Poly-Mode! Außerdem ist es auch möglich, die Klänge unisono zu spielen, was insgesamt fetter klingt.

FM Synthesizer-Generationen von damals (DX1) bis heute (Reface DX)

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