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Epiphone Les Paul Custom Joe Bonamassa Outfit Black Beatuy Teaser

 ·  Quelle: Epiphone / YOutube

Der Gitarrensammler und Bluesgitarrist Joe Bonamassa hat eine neue Signature von Epiphone bekommen. Vorbild war seine 1958 Gibson Les Paul „Black Beauty“. Ob die Epiphone Joe Bonamassa „Black Beauty“ Les Paul Custom Outfit da mithalten kann?

Les Paul Custom

Seit geraumer Zeit genießt Epiphone bei den Nachbauten der Mutter Gibson einen ausgezeichneten Ruf – da ist es nur logisch, wenn Joe Bonamassa von Epiphone seine Black Beauty nachbauen lässt, eine 1958 Les Paul Custom mit drei Humbuckern. Vor allem wird es dadurch auch für die anderen Gitarristen preiswerter.

Epiphone Les Paul Custom Joe Bonamassa Outfit Black Beatuy Front

Epiphone Black Beauty

Hier steht uns ein authentischer Nachbau der Gibson Les Paul Custom aus dem Besitz von Joe Bonamassa ins Haus. Die Specs sind quasi identisch, natürlich gibt es ein paar Abweichungen, da die aktuelle Zeit einfach ein paar Sachen anders macht. Etwa werden Epiphone ProBucker 2 und 3 verbaut, eine Switchcraft Buchse, CTS Potis und Ornage Drop Caps.

Im Inneren ist es aber eine echte Les Paul: Mahagoni-Body (mit modernem Weight-Relief), Mahagonihals mit 50s Profil und Ebenholzgriffbrett mit 22 Bünden und 12,01“ Radius. Um Hals und Body ist ein Vintage-Ivory-Binding eingelassen, das ein sehr angenehmer Mix aus „Altweiß“ und Gold ist, passend zur goldenen Hardware, trägt dabei aber nicht so dick auf wie ein weißes Binding oder gar komplett Gold. Wer auch immer das wollte?!

Eine Besonderheit sind die authentisch nachgeahmten Tuner, die Epiphone Historic, die den Gibson Halbakustik-Tunern nachgeahmt wurden, die beim Vorbild laut Bonamassa vermutlich aus Tuner-Mangel verwendet wurden. Steht ihr auf jeden Fall.

 

Authentischer Klang?

Bonamassa führt das Modell selbst im unten verlinkten Video vor – sieht wirklich gut aus und klingt auch vermutlich gut. Das Problem beim A-B-Anspielen von Joe: Das Video ist mit dem Raumklang von der Kamera unterlegt, der Amp ist nicht mikrofoniert. Vermutlich würden da alle Les Pauls gleich klingen.

Also Epiphone, vielleicht macht ihr nochmal ein anderes Video, muss ja nicht Bonamassa selbst spielen.

Preis und Marktstart

Für gerade einmal 799 Euro* geht ab sofort die Epiphone Joe Bonamassa „Black Beauty“ Les Paul Custom Outfit inkl Hardcase über die Theke. Da Epiphone mittlerweile auch in den etwas höherpreisigen Markt bedient, ist das nur wenig verwunderlich, dass bei der Ausstattung und dem Namensgeber der Preis etwas höher als sonst ausfällt. Gleicher Preis wie von seiner anderen Signature LP.

Ich find’ sie klasse – auch wenn ich auf schwarze Gitarren überhaupt nicht abfahre.

Du?

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10 Antworten zu “Ist die Epiphone Black Beauty wirklich so gut wie die original Gibson Les Paul?”

  1. Preicy Sledge sagt:

    Sorry 799€ für eine Epiphone? Das ist die mit Abstand teuerste Epi die ich kenne! Das ist ja schlimmer als die Burger bei MC Donalds, die kosten seit dem Euro auch ständig immer mehr. Also vor dem Euro hat ne Epi 350 Mark gekostet. Inzwischen will man 1600 umgerechnete Mark für die Epi? Ach die ist doch so viel besser als die von früher? Tja, aber der Preis eben nicht!

    • claudius sagt:

      Meiner eigenen Erfahrung nach und der gelesenen Meinungen in den Foren hat Epi quasitativ sehr zugelegt, teils die Nase sogar vor Gibson.
      Abgsehen davon wird alles teurer, Inflation und so. Nur weil die Gehälter nicht im gleichen Maße steigen, fällt das so negativ auf. Aber das ist eine anderen Geshcichte. ;)

    • Dave sagt:

      Wieso die Aufregung? Die „Epis“ zu DM Zeiten waren oft Müll. Jetzt sind die Dinger recht oft (unbedingt im Laden testen – nicht online kaufen) richtig gut. Teste mal die Epi­phone Les Paul Spe­cial TV Yellow für 399,-.
      https://www.thomann.de/de/epiphone_les_paul_special_tv_yellow.htm
      Die ist (gefühlt) qualitativ 90% besser als die alten Dinger.

      Ich erstelle mal eine Apfel mit Birnen Vergleichsrechnung:
      Die Les Paul Special müsste (inkl. der 90% qualitativen Verbesserung) also bei 172 Euro (350 DM) x 1,90 = ca. 327 Euro … liegen. Dann kommen Inflation und (hoffentlich) bessere Gehälter für die Mitarbeiter drauf!
      Da sind die 399,- ein Top Preis.

      So und bei der Black Beauty hast Du geringere Stückzahlen – da Sondermodell (erhöht die Produktionskosten), 3 Pickups, Binding um die gesamte Gitarre und Gold Hardware.

      Wenn die Gitarre wirklich gut sein sollte, dann ist der Preis ok. Lass Dir doch so etwas mal beim Gitarrenbauer bauen.

      • claudius sagt:

        Jährlich ca. 1,4% Wertverlust durch Inflation sind auch nicht ohne. Wenn wir mal 2002 nehmen, ist das auch schon wieder 18 Jahre her … und jedes Jahr 1,4% dazu nochmal on top…wird nicht günstiger.

        Abgesehen davon: 2000 waren die Apple Aktien keinen Dollar wert. Damals war alles besser. ;)

    • Chat Noir sagt:

      Ich hatte mir 1999 eine Epi Les Paul Standart gekauft für 998 Mark. Für 350 Mark gab’s zu der Zeit keine.

    • Dave sagt:

      Ich habe gerade auf Instagram gesehen, dass noch ein aufwendig bedruckter Koffer dazu gehört. Inkl. der von mir schon genannten Punkte ist der Preis also wirklich ok – wenn die Gitarre gut gebaut ist!

  2. el-folie sagt:

    Was den Soundvergleich angeht, hört man ja trotz Raummikro ziemlich deutlich, dass die Epi nasaler klingt und weniger Tiefbass hat. Das mag natürlich an Pickups und Einstellung liegen. Aber zumindest den Unterschied hört man ja auch so… Schick ist sie! Und für ne Epi ganz schön teuer ;-)

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