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Hoerold Vocoder

Hoerold Vocoder  ·  Quelle: Hoerold

Wir berichteten erst kürzlich über neue analoge Vocoder, die alle einen freien Zugang zu den einzelnen Bändern erlauben. Darunter sind GRP aus Italien und Wavefront Audio aus Deutschland/Portugal. Jetzt kommt ein weiterer dazu – als DIY-Projekt!

Das Besondere bei dem Selbstbau-Vocoder ist die Stereo-Funktion. Das Video ist besonders gut geeignet, um überhaupt zu erklären, was ein Vocoder tut und was genau die Möglichkeit bedeutet, die einzelnen Bänder jeweils anderen Bändern zuzuordnen. Hier kann man das mit einer Art Schlumpfstimme ganz gut hören. Die klassische Uran-Kristall-Stimme von Kraftwerk und überhaupt Kraftwerk-Songs und all das funktioniert auch noch ohne Patching und nur mit Umlegen einiger Schalter, wie man es von anderen Vocodern aber auch kennt. Wer davon noch mehr sehen will, kann und sollte sich dieses Video anschauen. Da schmunzelt man gern einmal.

Der Vocoder ist für jeden, der möchte, nachbaubar. Eine offizielle fertige und zusammengebaute Version gibt es nicht. Sie eignet sich also vor allem für Sparfüchse und Leute, die lernen möchten, wie man generell einen Vocoder baut. Wie immer bei solchen Aktionen, sollte man vielleicht schon etwas gebaut haben, damit die Gefahr nicht zu groß ist, dass etwas schief geht. Aber wer nicht wagt, klingt nicht wie ein Roboter!

Die Konkurrenz mit „fertigen“ Geräteangeboten sind GRP V22 und Wavefront Audio Vocoder.

Mehr Information

• Wie man das Gerät selbst bauen kann, wird bei und über Muffs Forum erklärt und gezeigt.
• Ein PDF-Infoblatt gibt es hier zum herunterladen.
• Und natürlich gibt es auch eine offizielle Website von „Glubsch“ und zum Hoerold

Video

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