von stephan | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

 ·  Quelle: HeadRush

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HeadRush stellt das MX5 vor, das nach eigenen Angaben der leistungsstärkste und am einfachsten zu bedienende kompakte Gitarren-Effekt- und Amp-Modeling-Prozessor aller Zeiten ist. Wenn das keine vollmundige Behauptung ist, dann weiß ich auch nicht …

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HeadRush MX5

Mit einem leistungsstarken Prozessor als Herzstück und einem hochauflösenden 4-Zoll-Farb-Touch-Display will HeadRush der Konkurrenz die Stirn bieten. An Bord befindet sich alles, was heutzutage zum Standard gehört: eine riesige Auswahl an klassischen, modernen und ausgewählten Boutique-Verstärkermodellen und -Effekten sowie die Möglichkeit, eine praktisch unbegrenzte Anzahl an benutzerdefinierten Impulsantworten (IR) zu laden.

Darüber hinaus verfügt das Gerät über einen Looper mit Speicher- und Ladefunktion, ein USB-Audiointerface für Aufnahmen und Re-Amping, Kopfhöreranschluss, AUX-Eingang, MIDI I/O sowie ein integriertes Expression-Pedal mit intuitivem freihändigem Editiermodus. Allerhand!

Touch-Display

Ich habe mich schon immer gefragt, warum Line6, Kemper und Co. an ihrer schwerfälligen Art des Navigierens festhalten. HeadRush hat das Problem erkannt und dem MX5 ein 4-Zoll-Touch-Display spendiert, mit dem Gitarristen durch Berühren, Streichen und per Drag-and-Drop ihre Sounds superschnell und intuitiv erstellen und bearbeiten können. Bravo!

Das große farbige Display sollte bei Live-Auftritten ein sehr klares Feedback liefern, vor allem, wenn man den eingebauten Looper benutzt oder mit dem Expression-Pedal im ‚Hands-Free Mode‚ Änderungen an seinem Sound vornimmt. Ich bin Fan!

Was ist drin?

Das MX5 bietet eine umfangreiche Bibliothek mit 50 Gitarren- und Bassverstärkermodellen, 15 Boxenmodellen mit 10 Mikrofonemulationen, 300 Impulsantworten und 66 Effekten. Die HeadRush-Bibliothek wird laut Hersteller weiterhin mit regelmäßigen Funktions-Updates erweitert – neue Module und Funktionen sollen auf der Grundlage von Kundenwünschen und Feedback hinzugefügt werden.

Das klingt erstmal vorbildlich. Mit dem Multi-Core Prozessor können Spieler Rigs mit bis zu 9 Effekten, 2 Verstärker- und 2 Boxenmodellen pro Preset erstellen. Darüber hinaus verfügt das MX5 über ein lückenloses Preset-Switching mit Reverb- und Delay-Tail-Spillover, so dass Gitarrist*innen während ihrer Performance ohne Klangaussetzer zwischen Clean- und Lead-Sounds wechseln können. Sehr gut!

Wie klingt’s?

Während die beiden Werbevideos des Herstellers in meinen Ohren grausam klingen und ich das Gerät schon abschreiben wollte, hat Thomas Dill von Bonedo.de dem Mazda deutlich bessere Klänge entlocken können. Ob HeadRush es mit der Konkurrenz, allen voran dem Helix, aufnehmen kann, muss am Ende jeder selbst entscheiden. In Sachen Bedienkonzept scheint mir das MX5 neue Maßstäbe zu setzen – ich bin auf Anhieb überzeugt und frage mich, warum das nicht schon länger so umgesetzt wird.

Preis

Das HeadRush MX5 kostet 499 Euro*.

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Bildquellen:
  • HeadRush MX5: HeadRush
  • Touchscreen: HeadRush
  • USB Audiointerface: HeadRush
  • Anschlüsse: HeadRush
  • Weniger ist mehr. : HeadRush

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6 Antworten zu “HeadRush MX5: Endlich ein Modeler mit Touchscreen!”

    Henning sagt:
    0

    Der FX-Loop ist Stereo, oder?

    Und… „ hat Thomas Dill von Bonedo.de dem Mazda deutlich bessere Klänge entlocken können.“
    Priceless!

    Doc Rock sagt:
    0

    Endlich?? Wie lange gibt es Headrush Gig und Pedalboard jetzt? Die haben doch Touchscreens

      Achim sagt:
      0

      genau den Gedanken hatte ich auch… Und leider ist das MX 5 in D leider völlig überteuert… in USA kostet es gerade mal 399,-$, da wäre es ein no-brainer, aber so… 😕

        Doc Rock sagt:
        0

        Naja, das ist aber wie immer eine Milchmädchenrechnung. Dollarpreise sind immer Nettopreise, weil es dort unterschiedliche Steuersätze gibt.

    Wolf sagt:
    0

    Endlich mit Touchscreen?
    Der Ampero hat es vor zwei Jahren vorgemacht übrg.

    PS: Viel Spass noch beim Heizen mit dem Mazda!

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