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Hcard DX7 D50

Hcard DX7 D50  ·  Quelle: Hypersynth

Der Yamaha DX7, DX7II und Roland D-50 sind heute „Vintage“, dennoch gibt es noch Entwicklungen dafür, denn ein DX7 hatte damals nur 32 Speicher, die Hcard verzehnfacht das, nein sogar verzwanzigfacht die Menge auf 6400.

Der Hersteller des Xenophone Synthesizers „aus Persien“ hat drei Steckkarten entwickelt, die sogenannte Hcard, mit der man die drei Synthesizer-Klassiker auf 6.400 Speicherplätze erweitern kann. Sie funktionieren natürlich auch mit dem DX5 und Dx1.

6.400 Soundspeicher

Auf einem kleinen Display kann man die Speicherbank von 0-99 vorwählen und dort dann jeweils 100 Klänge speichern. Das klappt, weil der DX7II 64 Speicher im Original hatte. Beim klassischen alten braunen Dx7 sind es 3.200, womit man wohl auch gerade noch leben kann und somit eigentlich keine externe Speicherung mehr benötigen wird.

Eigentlich ist das auch die wirkliche Zukunft, dass ein Synthesizer gar keine externe Sicherung mehr benötigt, sondern bestenfalls einen Editor oder eine Hilfe zur Verwaltung und Verschieben von Sounds. Beim D-50 ist es übrigens wie beim DX7II, also stehen auch dort 6.400 Klangspeicher zur Verfügung.

Anzeige dazu?

Die Hcards sind tatsächlich von der Bauweise her leicht unterschiedlich und daher nicht austauschbar. Deshalb gibt es auch die Typen Hcard 701, 702 und 750 (jeweils für DX7, DX7II und D-50). Als besonderes Bonbon soll es noch ein Display geben, das angekündigt, aber noch nicht fertiggestellt ist. Es zeigt jeweils 30 Namen als Liste an.

H-Display

H-Display von Hypersynth

Bezug

Die Hcards werden mit massenhaft Sounds geliefert, man könnte also auch gar nichts tun und sich durch Phantastilliarden Klänge durchhören. Aber die besten und passenden Sounds sind eigentlich die eigenen.

Hcard

Hcard

Mehr Information

Bei uns gibt es die Hypersynth-Sachen über Sonic Sales und damit „im Laden“ zu kaufen. Sie liegen knapp unter 99 Euro. Auf der Webpage von Hypersynth findet man alles, was man darüber wissen sollte.

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