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Eine ziemliche Schönheit: Gretsch G6137TCB Panther  ·  Quelle: Gretsch / Fender

Ob der Panther auf dem Pickguard irgendwann mit Schnurren anfängt?  ·  Quelle: Gretsch / Fender

Nicht ganz so schön: Der Halsübergang ist weiß  ·  Quelle: Gretsch / Fender

Gretsch G9515 Jim Dandy Flat Top  ·  Quelle: Gretsch / Fender

Gretsch G9202 Honey Dipper Special Round Neck  ·  Quelle: Gretsch / Fender

Gretsch G9212 Honey Dipper Square Neck  ·  Quelle: Gretsch / Fender

Das sind schon die Art von Gitarren, die einfach aufgrund der Vergangenheit und der auf ihnen geschriebenen Geschichte eine Art erhabene Aura mitbringen. Das ist natürlich nicht ganz richtig, da es sich um Neuauflagen handelt. Dennnoch schwingt ein gehöriger Vintage-Vibe mit.

Gretsch G6137TCB Panther

Das Panther Modell kommt mit einem hübschen 1¾ Zoll Double-Cutaway und Ahorn Body und gewölbter Decke mit F-Löchern. Das normaler Weise weiße Modell ist in stark limitierter Serie auch in „Flagstaff Sunset“ erhältlich. Im Inneren findet man, typisch für diese Bauform, einen Sustainblock aus Fichte um Resonanzen zu unterdrücken. Die Besonderheit ist bei dem die Bauart:er ist zusätzlich gekammert dadurch wird die Gitarre nochmal leichter. Weiter geht es bei der Brücke: die ist am Sustainblock geschraubt, um die Vibration direkter über die F-Löcher in die Body-Kammern zu übertragen.

Der dreiteilige Ahornhals kommt mit einem 22 bündigen Rosewood-Griffbrett. Die Inlays sind „Neo-Classic-Thumbnails“, kleine Halbkreise die wie ein Daumennagel aussehen sollen, der oben über den Hals ragt. Da standen ziemlich breite Daumen Modell, aber warum nicht. Bei den Pickups werden ganz Gretsch-typisch Filter’Tron Humbucker verbaut. Ebenfalls obligatorisch auf dieser Art Gitarre ist natürlich ein Bigsby-Tremolo. Grover Sta-Tite Tuner und vormontierte Schaller Strap Locks runden das ganze Paket gut ab. Natürlich ist auch schon der Hartschalenkoffer dabei.

Gretsch G9515 Jim Dandy Flat Top

Bronze Burst nennt sich diese Farbgattung. Sieht für mich nach einer typischen 70’s Plastegitarre aus. Ein wenig schade, aber dafür ‚original‘. Mehr als die Farbe gibt Gretsch gerade noch nicht an Infos über die Gitarre raus. Die Hölzer sind „ausgewählte Gitarrenhölzer“ mit besonders warmen Tone. Warten wir es mal ab.

Gretsch G9202 Honey Dipper Special Round Neck und G9212 Square Neck

Eine Resonator-Gitarre von Gretsch sieht man nicht alle Tage. Die neuen Modelle, die sich nur durch den Hals unterscheiden, erscheinen beide in der Roots-Collection, die nach und nach die Geschichte aufarbeitet und berühmte Modelle neu auflegt.

Sehr cool finde ich bei den beiden den 50’s Headstock in Perlmutt-Optik und großen, vertikalen Lettern. Dieses Altrosa Bodyfinish wird von Gretsch „Cactus Flower“ genannt, wohl aber meinen sie das Fruchtfleisch, was entfernt auch an diese Farbe erinnert. In der heutigen Gesellschaft braucht man schon ‚Balls of Steel‘ um sich als Mann mit der Farbe auf die Bühne zu trauen. Schade eigentlich, diese Art von Rosa ist sehr angenehm. Zum Glück gibt es auch noch einen Türkise Version.

Der Ampli-Sonic Resonator würde für die Serie komplett neu entwickelt. Handgebogen in Ost-Europa aus knapp 99% Aluminium – alles für den Besten Ton. Ich bin sehr gespannt auf erste Tests. Ich mag diesen Resonator-Klang sehr gern, konnte mich aber noch nicht für eine Dobro-artige Gitarre enscheiden. Vielleicht wird es ja diese?!

Mehr Infos zu dem Round-Neck und Square-Neck Modell gibt es auf der jeweiligen Produktseite.

Preislich ist leider noch nichts bekannt. Die Akustikgitarren werden sich sicherlich unter 1000€ bewegen, bei der Panther könnten es gut auch 4000€ werden. Ich melde mich an dieser Stelle wieder, sobald ich etwas erfahre.

 

Update 19.08.2014: Als wäre es ein Omen, wenige Minuten nach meinem Beitrag. Die Panther wurde gerade bei Thomann gelistet. Mit 2845€ preiswerter als gedacht, ich dachte ein limitiertes Sondermodell kostet automatisch mehr. ;)

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