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Grallophone

Grallophone  ·  Quelle: Olivier Grall

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Olivier Grall und Pierre Jean Tardiveau haben einen optisch sehr ansprechenden Synthesizer im Steampunk-Look gebaut, das „Grallophone“.

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Grallophone

Liebevoll gestaltete Synthesizer gibt es eher wenig. Auch beim Thema Controller für Software gab und gibt es zwar aufwendigere Designs, doch die orientieren sich oft gern an einem Original. Als Beispiel sei die Soundforce Controller-Serie genannt. Alternativ die Synthesizer und Controller von Mario Jurisch oder auch diverse „Programmer“ wie die von Stereoping und DTtronics.

Aber dies ist ein eigener Synthesizer mit eigener und eigenwilliger Optik, wie die Recosynth-Instrumente. Aber im Steampunk-Stil fällt mir aktuell „nur“ Syntesla ein. Der stammt vom gleichen Hersteller, nämlich Jean Tardiveau.

Synteslas Erben

Offensichtlich handelt es sich um ein komplexeres Modell des Syntesla, der die gleichen Phantasiebegriffe für die Parameter verwendet. Es sind nun noch schönere Bedienelemente mit Beleuchtung und haptisch schöne Bakelit-Steller im Einsatz. In der Mitte sind offenbar Hüllkurvengeneratoren und ähnliches zu finden, während die vier großen Steller vermutlich Hüllkurven-Elemente sind. Im oberen Teil sieht man Filter. Wie genau die Oszillatoren arbeiten und wie viele es wirklich sind, ist leider nicht zu erkennen. Dafür sind die Steuerknöpfe für LFO oder Hüllkurve als Tremolo oder Vibrato angeschrieben und somit verständlich genug. Auch ein Ribbon Controller wurde verbaut. Da der Synth zwei Tastaturen hat, kann auch ein Teil von externen Synthesizern stammen oder es befindet sich eine Art String Machine oder Pad Synth im unteren Teil. Diese Geräte kommen meist mit recht wenig Bedienlementen aus.

Weitere Information

Noch immer gibt es keine Website zu den Synthesizern von Jean Tardiveau, sodass man sich auf die Videos konzentrieren muss. Offenbar kann man nicht erwarten, dass diese Synthesizer auch käuflich zu haben sind. Sicher scheint jedoch, dass Herr Grall den guten Herrn Tardiveau gefragt hat, einen zu seinem Namen passenden Synth zu bauen. Vielleicht ist es eine Inspiration für alle anderen da draußen, ihre bestehenden Synths aufzuhübschen?

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4 Antworten zu “Grall & Tardiveau Grallophone – ein Steampunk Synthesizer”

  1. Stefan Puttman sagt:

    Für den Einen „optisch sehr ansprechend“, für den Anderen nicht.

    • moogulator sagt:

      Stimmt, auf GN sind eine Menge Leute, die wirklich viel schlecht finden. Weiss ich, ist auch vollkommen ok ;)
      Sagen wir also manche Synths sind anders Kacke und manche mögen anderen Shit.

      Ist bisschen wie Betriebssysteme…

      Schöne Ostern.

  2. Kugelschreiber sagt:

    Hallo! Ein bißchen Grell-o-phone, aber ein ziemlich cooles Teil. Normalerweise ist bei Videos von ähnlichen Synth (z.B. die von Erica Doepfer)die Schmerzgrenze bei ca. 30sek. erreicht, aber hier habe ich das ganze Video geschaut. Am unteren Bildschirmrand war noch zu lesen, dass es der Syntesla IV ist. Und dann wurde zum Schluss noch der Blick freigegeben auf einen ARP 2500(?). Das sind die Zutaten für eine gute Nacht! Schöne Ostern wünscht Kugelschreiber.

  3. Komponist sagt:

    Im einheitsbrei der synthesizer schaut man sich sowas gerne mal an! Da ja jede Woche eine Menge an neuen Produkten auf den Markt kommen wird man ja auch total erschlagen. Was soll da noch kommen? Und wer braucht das alles noch? Oder drehst du noch heute am Potirad? Schmunzelnd sehe ich mir das gerne an, aber heutzutage verzetteln sich viele im GAS Modus und am Sounddesign ohne je richtig Musik gemacht zu haben. Wichtig ist, dass es der Seele gut tut und man sich freut.

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