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 ·  Quelle: Fender

Es ist Donnerstag und damit höchste Zeit für unsere Klatsch- und Tratsch-Runde in der Gitarren-Boutique. Inzwischen scheint sich unser kleines Format bei euch etabliert zu haben. Das freut uns sehr! Gern dürft ihr uns auch mit frischen Tipps zu Gitarren, Effektpedalen, Verstärkern und weiteren verrückten Artikeln aus der Boutique-Welt versorgen. Wir sehen ja nicht alles. Jetzt aber auf zu dicken Karren, verrückten Loopern und einem Plektrum aus Sterlingsilber.

Fender 1969 Ford Mustang Fastback

Los geht es mit einer einmaligen Zusammenarbeit zwischen Fender und Barrett-Jackson Builds. Die Restaurierung/Modifikation des 1969er Ford Mustang Fastback wird in einer neuen 10-teiligen YouTube-Serie dokumentiert, so dass ihr die Arbeit des Teams mitverfolgen könnt. Passend zum Wagen hat Ron Thorn vom Fender Custom Shop eine Stratocaster mit einzigartigem Styling und coolen Komponenten gefertigt. Die Strat basiert ebenfalls auf einem 1969er Modell und wurde gehörig „hot-rodded“. Das Schlagbrett wurde komplett entfernt, die Elektronik stattdessen ins Innere verbannt und geregelt wird über Druckknopfschalter wie bei alten Autoradios. Die blacked-out Strat in Raven Black-Lackierung mit mattschwarzen Competition-Streifen und Mustang-Logo hat drei EVH High-Output-Humbucker in maßgefertigten Gehäusen, die aus echten 1969er Mustang-Seitenmarkierungsleuchten gefertigt sind. Auf dem Ahornhals prangt der Schriftzug „MUSTANG“ auf dem Ebenholz-Griffbrett. Ron Thorn hat der Gitarre ein modernes 2-Punkt-Trem-System, Sperzel Locking-Tuner und einen Graphit-Sattel verpasst. Was meint ihr, sollte dieses Modell in Serie gehen?

Free The Tone Motion Loop ML-1L

Motion Loop von der japanischen Firma Free The Tone ist ein Klangformer, der kurze Samples eures Signals loopt und mit digitalen Effekten versehen kann, darunter Pitch-Shift, Delay, verschiedene Filter. Der Hersteller sieht dieses Effektgerät wegen seiner Fähigkeit, den Klang in Echtzeit durch die Mangel zu nehmen, als eigenes Instrument an. Der ML-1L klingt ziemlich skurril und lässt sich nur schwer mit einer Auflistung der Parameter beschreiben. Schaut euch einfach mal das offizielle Video an. Das Gerät kann von simplen bis sehr komplexen Verfremdungen des Eingangssignals eine große Bandbreite abdecken.

Fender Plektrum aus Sterlingsilber

Alright, hier kommen mal wieder zwei Sammlerobjekte der besonderen Art. Zur Feier des 75-jährigen Firmenjubiläums hat sich Fender dazu entschlossen, einerseits ein spielbares Plektrum aus Sterling Silber zum Preis von 59,99 US-Dollar und andererseits eine Münze in Form eines Plektrums aus einer 1 Unze purem Silber für schlappe 109,99 US-Dollar herauszubringen. Natürlich in limitierter Auflage. Was eine Gedenkmünze mit Gitarren und Amps zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Doch bestimmt finden sich auch dafür Abnehmer. Was meint ihr? Hätten sie lieber einen exklusiven handverdrahteten Combo mit goldenen Knöpfen bestücken sollen?

YouTube-Fundstück der Woche

Kennt ihr schon den Vergleich von  1x 50 Watt Marshall vs. 50x 1 Watt Marshall Mini Amps? Nichtmal viel Membran verhilft diesen kleinen Dingern zu einem besseren Klang. Für mich ist das der finale Beweis, dass die Verstärker einfach nur Müll sind. Glaubt ihr mir nicht? Dann schaut euch anschließend noch das sehr unterhaltsame Video zum Marshall MS4 von Ola an. Die Produktion dieser Teile sollte sofort eingestellt werden, wenn ihr mich fragt.

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