von claudius | Geschätzte Lesezeit: 1 Minute
Guitar Max vergraebt Gitarre in der wüste 2

 ·  Quelle: Guitar Max / Youtube

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Das passiert, wenn man das Genre Desert Rock zu ernst nimmst: Der YouTuber Guitar Max vergräbt seine Gitarre in der Wüste. Netterweise nimmt er das auf Video auf – was wohl mit seiner Les Paul passiert?

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Les Paul vergraben

Hand aufs Herz: Wer hat sich schon einmal gefragt, was passiert, wenn man eine Gitarre in der Wüste vergräbt? Ich nicht. Aber schön, dass es jemand mal ausprobiert. Das reicht mir auch schon, um mein Interesse zu wecken. Der YouTuber Guitar Max will seine Gitarre genau einen Monat in der Wüste vergraben lassen und dann schauen, was passiert.

Guitar Max vergraebt Gitarre in der wüste

Er nimmt dafür keine teure Les Paul, sondern eine billige Kopie. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass sie das alles unbeschadet überlebt. Durch den Lack werden die Würmer und Käfer sicher nicht kommen (der schmeckt sicherlich auch nicht), ein Monat ist auch nicht lange genug, damit in der Wüste echte Verwitterung durch wechselndes Wetter stattfinden kann. Und durch die Sandschicht kommt die Sonne auch nicht wirklich durch. Wie warm es da unten am Ende wird, bleibt fraglich.

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Ich sage: Der Lack nimmt ein wenig Schaden, eventuell verzieht sich der Hals ein wenig. Hast du schon Erfahrung mit solch „kongenialen“ Ideen gesammelt? Berichte uns gern mal davon in den Kommentaren.

Wir halten dich auf jeden Fall auf dem Laufenden, wie das Experiment hier ausgeht.

Video

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14 Antworten zu “Das passiert, wenn du deine Gitarre in der Wüste vergräbst!”

    Wellenstrom sagt:
    0

    Ich hab‘ das mal mit einem Digitalsynthesizer gemacht. Als ich den dann ’nach einem halben Jahr wieder aus der Erde zog, war der analog und er klang erdiger. Isch schwör!

    Müller sagt:
    1

    In der Wüste regnet es nicht. Holz und Wasser sind sich Spinnefeind. Der Klampf passiert nicht viel. Allerdings die Mechaniken werden durch den feinen Sandstaub anständig versaut. Lebewesen wie Würmer etc. Interessieren sich nicht für Holz im Boden.

    Erotiksound sagt:
    0

    „Kongenial“? Klar, ich werde die nächsten Gitarren im Frühjahr in den Boden stecken und säen. Mal schauen, wie ertragreich die Ernte ausfällt. Am besten zu den Möhren und einer Leiche packen. Dann spielen die von selbst ‚Jubel, Trubel, Heiterkeit…‘ von Bugs Bunny im Gothic Sound.
    Ähm, ja…

    Gingerhead sagt:
    0

    Yesterdays news.
    Aber zur Sache: Kongenial ist wohl das falsche Wort eher vollkommen bescheuert. Anstatt ne Gitarre für ein dummes YT Video zu opfern, sollte dieser Winnetou-Verschnitt die Axt lieber einem weniger privilegierten Kind schenken, damit hätt er mehr bewirkt.
    Solche Videos sind natürlich der Tatsache geschuldet, dass Youtubern langsam die Ideen ausgehen, wie sie bereits Gewesenes nochmal toppen könnten. Die Videos müssen halt immer extremer werden. Ich halte das nicht nur für außerordentlich dumm, sondern v.a. für außerordentlich dekadent! In Zeiten sozialer Schieflagen scheinen die Privilegierteren unter uns es offensichtlich nötig zu haben, zu zeigen, wie wenig sie es nötig haben. Da opfert man schon mal ne Gitarre. Was solls, man kann je jederzeit eine neue kaufen.

    Die Gesellschaft gerät vollends aus den Fugen…

      Richard Grünert sagt:
      0

      Was soll er machen. Spielen kann er kaum, üben will er nicht. Also vergräbt er das Teil. So kommt noch ein bisschen commercials Asche rein.

        Gingerhead sagt:
        0

        Und die Presse spielt dankbar mit, solche Idioten auch noch zu pushen. Danke schön!
        Mal schaun, wann ein Youtuber auf die Idee kommt, zu vergleichen, was länger brennt, ne echte Les Paul oder ne Chibson! Und die „Fachpresse“ wird sich auch darauf wieder stürzen. Um Qualität gehts ja nicht mehr, sondern nur um das Generieren von Klicks.

          claudius sagt:
          0

          Gibson selbst zerstört die eigenen Instrumente genug, das müssen keine Youtuber machen. ;)
          https://www.gearnews.de/gibson-firebird-x-zerstoerung-video/

          Unterhaltung ist auch ein Teil von Gearnews. Warum sollten wir die nicht bringen? Equipment-News sind davon unabhängig. Konstruktiv kritisieren darf uns jeder gern, sobald es polemisch wird, gibt es aber dafür maximal blöde Kommentare zurück.

            Gingerhead sagt:
            0

            Naja, Unterhaltung muss nicht automatisch Lobhudelei sein, wenns doch offensichtlich ein bescheuertes Video ist. Der Tenor könnte ja auch sein „Leute, was für ein Quatsch. Aber seht selbst“.
            Die andere Sache, dass ich zuweilen das Gefühl habe, Gearnews.de schreibt nur von gearnews.com ab, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die .com Version hatte von diesem Vid schon vor gut ner Woche berichtet, und dass es mit einer Woche Verspätung nun auf .de gefeatured wird, sieht mir ein Wenig nach „mit was machen wir denn nun die Website voll, wir haben grad keine eigenen Themen“ aus. Ungeschickt, würd ich sagen, weil es den Anschein erweckt, dass sich die Deutsche Redaktion entweder keine Mühe macht, oder schlicht Probleme hat, Themen zu recherchieren und zu finden.
            Aber diese „das mach ich jetzt auch“ Mentalität ist halt leider auch eine sehr Deutsche Mentalität.

            claudius sagt:
            0

            Gearnews.com und gearnews.de arbeiten sowohl unabhängig als auch zusammen, wir tauschen ständig Themen, schau mal nicht nur in die eine Richtung. Es hält sich sehr gut die Waage.
            Deine Mutmaßung über Themenmangel-Themen kann ich nicht einmal mit gutem Willen nachvollziehen, scroll dich einfach mal ein wenig durch die Tage und überzeug dich selbst. ;)

            Gingerhead sagt:
            0

            Ich les beide, sowohl .de als auch .com. Ich les sie auch gern, weil man doch immer wieder gute News bekommt. Trotzdem finde ich es gerade bei solchen „Hype“ Themen wie so ein bescheuertes Video, wie das Beerdigungsvideo (oder auch die Videos mit den Buntstiftgitarren) die keinen wirklichen Informationswert haben, sondern nur Klicks erzeugen, etwas ungeschickt, mit Wochen Verspätung auch noch auf den Zug aufspringen zu wollen. Da sollte man schon erkennen können, Ok, .com hat das Ding schon rausgehauen, da wollen wir jetzt kein Copycat sein. Wirkt einfach etwas billig, nach „aufspringen auf den Trend“. Das könnt Ihr besser, wie man an den ansonsten guten Infos ja sieht. Klar, wenn Behringer was neues rausbringt, darf das ruhig in beiden Sprachen da stehen! Ist ja relevant.
            Aber son gehypter Humbug? Muss man nicht nachmachen, zumal wenns dann eh schon lange nicht mehr aktuell ist, und – wie ich es nannte – yesterdays news ist.
            Das Beerdigungsvideo ist halt bei weitem nicht mehr neu, und der geneigte Leser wird es ohnehin schon vor Wochen in seinem Youtube feed vorgeschlagen bekommen haben. Mein Gedanke dabei: „Gratulation, habt Ihr dieses Video endlich auch entdeckt.“
            ;)
            Aber ich will nicht weiter mosern, weil im Grunde macht Ihr ja einen guten Job und seid informativ! Dafür gebührt Euch in jedem Fall Dank :)

      claudius sagt:
      0

      Kongenial müsste in Anführungsstriche, da Ironie. Leider ist das im Text immer schwerer verständlich. Ich mache es mal klarer, damit es alle richtig verstehen.

      Michel sagt:
      0

      Richtig!!!
      Genau wie es Musiker gibt, die auf der Bühne ihre Klampfe zertrümmern.
      Schwachmaten in meinen Augen.
      Die haben wahrscheinlich noch nie gesehen, wie ein solches Instrument gebaut wird und wieviel Arbeit, Erfahrung, Fachkenntnis und Herzblut darin steckt.

      Bourian Boubbov sagt:
      0

      1A Kommentar! Stimme ich voll zu. So eine idiotische Tat!

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