von claudius | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Gibson Adam Jones 1979 Les Paul Custom V2

 ·  Quelle: Gibson

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Käufer der ersten Signature werden sich nun vermutlich ziemlich ärgern, denn Gibson und Adam Jones bringen noch eine V2 der Signature heraus. Allerdings gibt es zu der Gibson Adam Jones 1979 Les Paul Custom V2 etwas Wichtiges zu sagen.

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Exklusiv und Limitiert

Wie schon die erste Version, ist auch die neue Version der Gibson Adam Jones 1979 Les Paul Custom wieder einmal limitiert. Wie sich nun zeigt, „genau so exklusiv“ wie die erste Version. Und das verärgert zu Recht einige Käufer der Ersten. Allerdings gibt es ein paar Änderungen, mit der Gibson die „Exklusivität“ rechtfertigen könnte, es könnte aber auch schlicht ein Wertverlust des ersten Modells sein.

Gibson Adam Jones 1979 Les Paul Custom V2

Der große Unterschied zur ersten Silverburst ist das Aging ab Werk vom Gibson Murphy Lab. Sonst entsprechen die Specs weiterhin einer 1979 Gibson Les Paul, die der Tool-Gitarrist Adam Jones bekanntlich spielt. Regelmäßige Gearnews-Leserinnen und Leser kennen das Modell schon aus einem Leak.

Die Gitarre wird nur 79x produziert und kann durch den entfernbaren Spiegel an der Kopfplatte dem ersten Modell und dem Original etwas näher aussehen. Es sind wieder Seymour Duncan Pickups verbaut, allerdings ohne Logo auf dem Bridge-Humbucker. Die Grafik (von der Künstlerin Korin Faught – seiner Frau) auf der Rückseite ist ebenfalls anders. Und natürlich ist auch die händische Signatur mit der korrekten Jahreszahl versehen.

Gibson Adam Jones 1979 Les Paul Custom V2 1

Lausiges Aging?

Wir finden in der Redaktion das Aging des Murphy Labs nicht gerade gelungen. Es andelt sich dabei augenscheinlich um den übertriebenen Einsatz von Nitrolack, der das Finish ins Grün-Gelbe einer Erbsensuppe zieht und dann auch noch die übertriebenen Crackles mitbringt, die das Ganze eher künstlich aussehen lassen. Ein gutes Aging sieht „natürlich gealtert“ aus. Durch den Lichteinfall auf dem Bild erinnert es mich in der Poti-Abteilung eher an Spuren von Holzwürmern oder Borkenkäfern. Etwas zu viel – aber ziemlich sicher nur durch den Lichteinfall.

Aber gut, erlaubt ist, was gefällt. Es muss ja nicht immer authentisch sein, bei einer Signature würde ich mir das aber dann doch wünschen. Vor allem, wenn diese 9999 USD kosten soll. Wenm das zu viel ist, kann immer noch zur Epiphone Signature greifen, dann nur mit Aging durch dein eigenes Spiel. Die V2 ist vermutlich auch schon ausverkauft, ehe sie an die Händler verteilt wurde.

Adam Jones will die V2 aber selbst mit auf Tour nächstes Jahr nehmen. Wir sind gespannt. Eine schlechte Gitarre ist es mit Sicherheit nicht. Nur die Optik ist kritikwürdig. Oder was meinst du? Üben wir hier zu viel Kritk?

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  • Gibson Adam Jones 1979 Les Paul Custom V2 1: Gibson
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4 Antworten zu “Lausiges Aging für viel Geld? Gibson Adam Jones 1979 Les Paul Custom V2”

    mAx sagt:
    0

    Ohh nein das ‚Sammler Aging‘. Sieht aus wie eine billige Plasikfolie die sich wellt. So soll anscheinend das Aging von Gitarren aussehen die ungespielt altern.
    FGN hat das eine Zeitlang auch so gemacht.

    pendolino sagt:
    0

    Normale Silverburst kaufen
    Gitarre im Dampfabzug in der Küche aufhängen
    10 Stangen Zigaretten unter dem Dampfabzug wegqualmen
    Gitarre sieht danach genau so aus ;-)

    🤩BMAN sagt:
    0

    Gibson braucht Geld, und zwar viel Geld! Um deren Eskapaden im Management Bereich wieder gut zu machen. Dafür gibt es nun dieses lausige Modell für den Sammler der zu viel Geld hat, aber keinen Bock zum selber Spielen hat 🤟🤣🤘

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