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Gearnews.de Sample Pack Give Away: Teil 2

Gearnews.de Sample Pack Give Away: Teil 2  ·  Quelle: Gearnews

Weihnachten steht vor der Tür und wir vom Gearnews.de-Team wollen uns zum Jahresende mit einer außergewöhnlichen Aktion bei allen Fans, Lesern und Supportern bedanken. Mit viel Spaß und großartigen Ideen haben sich unsere Autoren ins heimische Studio gesetzt. Dort erstellten sie für euch mit den vorhandenen Möglichkeiten interessante und exklusive Sounds und Samples. Es ist sicher für jeden und jedes Genre etwas dabei. Viel Spaß mit unserem Gearnews.de Sample Pack Give Away!

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Samples und Sounds von Dirk

Hi, ich bin Dirk und schreibe seit 2018 regelmäßig für Gearnews, auch gerne mal über neue Produkte, die mit Samples zu tun haben. Mein erstes eigenes Instrument (abgesehen von der Melodica im Kindesalter) war ein Drumcomputer, mein zweites ein Sampler. Ich bin wie nicht wenige Leute heutzutage über DJing zum Musikmachen und „Produzieren“ gekommen, über die Jahre habe ich mir ein kleines Homestudio aufgebaut. Wenn ich Zeit habe, verkrieche ich mich da gerne und bastel an neuen Tracks.

Als Vinyl-Junkie ist mein Musikgeschmack sehr breit gefächert, der Schwerpunkt liegt aber auf elektronischer Musik. Im Augenblick feier ich Jeff Mills, Actress und Drexciya (inklusive sämtlicher Nebenprojekte) ziemlich ab, von Kraftwerk habe ich kürzlich meine Sammlung vervollständigt. Aber auch Sachen wie Flying Lotus, Robot Koch oder J Dilla gefallen mir sehr gut. Für feine Lo-Fi-Beats und rohe Chiptunes (wie von 8bitpeoples) bin ich immer zu haben.

Meine Sounds und Samples

In dem von mir zusammengestellten Sample-Pack sind zunächst ein paar Drums, die ich mit verschiedenen Gerätschaften erzeuge und oft mit alten Samplern wieder aufnehme. Der Sound von Vintage-Samplern ist ein kleiner Fetisch von mir, für einige Sachen habe ich mir sogar einen uralten Amiga Computer auf dem Flohmarkt besorgt. Ein paar Sounds stammen aus einem meiner Lieblings-Geräte, dem Drum-Sampler Dynacord ADD-one (den ihr im Bild oben seht und der aktuell leider immer noch in Reparatur ist).

Außerdem findet ihr ein paar „C-Samples“, wie ich sie nenne. Da spiele ich die Note C mit einem Patch auf einem Synthesizer. Diese Samples könnt ihr in eure Hard- oder Software-Sampler laden und dann chromatisch spielen. Weil das einfach nur einzelne Samples (statt Multisamples) sind und darauf meist eine Modulation liegt, klingt das beim Spielen (und Transponieren) ziemlich eigenwillig. Genau dadurch ergibt sich bei vielen Old-School-Tracks der 90er dieser ganz besondere Sound. Richtig funky wird es, wenn ihr zusätzlich noch ein paar Einstellungen vornehmt und zum Beispiel das Filter über eine Hüllkurve oder die Anschlagstärke steuert.

Als Quellen habe ich dafür unter anderem einen Moog Sub Phatty genommen, der mal ein paar Wochen bei mir im Studio stand. Den Juno 60 habe ich im Studio einer meiner Freunde abgesamplet. Während die meisten meiner Sounds in mono vorliegen, sind hier auch ein paar Stereo-Samples dabei. Ach ja, ein bisschen White Noise des Juno60 habe ich auch noch beigelegt. Das könnt ihr super für Sounddesign benutzen und daraus zum Beispiel eigene Hi-Hats oder Cymbals bauen, auch für Riser oder ähnliche Effekte könnt ihr das gut gebrauchen. Ein bisschen „Rauschen“ gehört in jede gut sortierte Sample-Library!

Alle Samples in diesem Paket sind ziemlich roh und ohne Effekte wie Reverb oder Delay. Ihr solltet diese auf jeden Fall noch mit einem EQ bearbeiten und eventuell etwas „Raum“ darauflegen. Bei den Drums lohnt es sich, mit dem Tuning zu spielen. Und dreht vorsichsthalber die Lautstärke etwas runter, bevor ihr die Sounds vorhört! Ich habe alle Files auf -0,45 dB normalisiert, so bleibt noch etwas Headroom für weitere Bearbeitungsschritte.

Download

Alle Sounds und Samples sind kostenlos und absolut frei einsetzbar. Wenn ihr einen neuen Tune mit unseren Samples gemacht habt, dürft ihr diese gerne hier in den Kommentaren teilen (YouTube-Videos oder SoundCloud-Links). Die Sample Packs von meinen Kollegen findet ihr hier, weitere folgen in den nächsten Tagen. Viel Spaß!

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9 Antworten zu “Gearnews.de Sample Pack Give Away: Teil 2”

  1. Vanessa sagt:

    Bei dem Musikgeschmack vorallem die Nebenprojekte ,,Let me be´´ Konnten die Samples ja nicht schlecht sein ;) Nein, ernsthaft die Samples gefallen mir sehr gut und finden sicher ihren Einsatz bei mir. Also Dankeschön

    • Dirk B. sagt:

      Du meinst bestimmt die The Other People Place „Lifestyles of the Laptop Café“ – da ist ja superviel die 808 im Einsatz. Freut mich, dass dir die Samples gefallen. Viel Spaß damit!

      • Vanessa sagt:

        Genau, meine Anspielung wurde also verstanden. Super Album der Drexcianer einer meiner Favoriten. So richtig habe ich noch nicht drauf geachtet aber glaube die Drumsauf dem Album sind fast nur die 808. Egal ;) Electro scheint ja gerade bei vielen wieder ziemlich aktuell zu sein oder zu werden. Für mich war es nie wirklich weg, hatte immer einen Platz in meinem Plattenregal. Egal über sowas kann man ewig fachsimpeln. Darum gehts hier ja auch nicht. Aber wie schon geschrieben die Samples sind auf jedenfall genau nach meinem Geschmack. Auch wenn ich eigentlich wenig Samples nutze aber Drum oder FX One Shots kann ich immer gebrauchen. Daher nochmal Danke.

        • Raydel Castro sagt:

          So, u. nun muss ich Euch zwo mal fragen: „Was meint ihr mit Electro“?

          Bei mir bedeutet Electro: Aux88, Drexciya, Antony Rothers, (fuck ich war da und es ist zum Kotzen (etc. Ja klar, Grandmaster Flash anno dazumals. Ich hab auch DHR/Beverly Hills 808303-Platten, die gelten auch.
          Manche verwechseln auch (z.B. eine scheiss Ex) Electro mit Neopop, etc.

          Von Dark Electro* etc. will ich mal net reden, das ist eine meiner anderen vielen Personen :)

          https://www.discogs.com/artist/2321188-Police-Des-Moeurs

          • Dirk B. sagt:

            Ist immer schwierig, die Grenzen zu ziehen. Für mich persönlich sind es eben so Sachen im Stile wie bei den bereits genannten Projekten. Oder Sachen wie auf Central Processing Unit. Alles was Sound-mäßig in diese Richtung geht. Aber auch Afrika Bambaataa, The Egyptian Lover oder Hashim gehören dazu. Roboter oder Numbers von Kraftwerk würde ich auch dazu zählen. Viele meinten mit Electro ja auch eine ganze Weile elektronische Musik im Allgemeinen. Hat mir nie gefallen, dass so zu nennen. DJs wie Helena Hauff haben auf jeden Fall viel dazu beigetragen, dass dieser Sound wieder sehr präsent ist. So, genug rumgenerdet.

  2. Vanessa sagt:

    Doch noch was vergessen ;) Sehr gut Mono & Raw. Gutes Basismaterial für weitere Bearbeitung falls benötigt.

  3. Raydel Castro sagt:

    Schön mal so über den Einzelnen zu lesen, und rauszufinden dass man entweder die gleiche Frisur, oder einen Amiga (noch/wieder), oder oder hat.
    Auch der individuelle Musikgeschmack ist recht interessant; wenn Du Drexciya hörst – auch Aux88? Zu Flying Lotus fällt mir immer nur dieses eine Video ein… *g*
    Danke Dir fürs Zusammenstellen!

    • Dirk B. sagt:

      Aux88 hab ich auch ein paar Sachen. Auf direct beat glaube ich. Electro per se ganz viel im Augenblick. Da gibt´s auch echt richtig gutes Zeug aus D. The Exaltics finde ich zum Beispiel auch super.

  4. Raydel Castro sagt:

    Danke Dir! Ja, die kann ich mir auch anhören.

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