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TAL Togu Audio Line Reverb-4 Plug-in GUI

Logisch und übersichtlich aufgebaut, dabei noch gut im Klang. So muss das.  ·  Quelle: screenshot gearnews

Meine Wahl fällt  in der Kategorie „kostenloses Reverb Plug-in“ ziemlich treffsicher auf das Reverb-4 von TAL bzw. Togu Audio Line aus der Schweiz. Das ist noch gar nicht so alt, im Sommer 2015 kam es auf den Markt und hatte mich schon damals überzeugt und ich hatte es mit den aus heutiger Sicht ziemlich treffenden Worten „weil geil“ behalten. Heute ist es es fester Bestandteil meiner to-go Sammlung auf jeder meiner DAW-Systeme.

Ich lege bei meiner Auswahl an Plug-ins natürlich den Klang an erste Stelle. Reverb-4 geht in Richtung Plate-Reverb, ist recht diffus und wabert bei langen Hallfahnen rum. Aber auch bei kurzen Reverbs, die man zum Anfetten benutzen kann, macht es eine gute Figur. Nur zum Sounddesign wäre es keine direkte Wahl, aber man muss ja auch nicht alles können.

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist für mich die Benutzbarkeit, zusammen mit der Oberfläche. Wenn das GUI schlecht ist, bleibt das Plug-in in der Regel nicht lange auf meinem Rechner. TAL hat beim Reverb-4 alles auf das Nötigste beschränkt: Regler für Wet, Dry, (Input)Delay, Size, Lo-Cut, Hi-Cut – fertig. Gut gewählte Kontraste und alles gut voneinander abgesetzt. Es ist allerdings nicht gänzlich neu entwickelt, sondern dem kostenpflichtigen TAL-Sampler (60 USD) entnommen.

Klar, es ist kein Tausendsassa, aber für schöne, diffus wabernde Sounds oder auch als Unterstützung für helle Räume ist es wirklich gut. Außerdem braucht es nicht sehr viel CPU (wenn auch nicht Nichts) und verursacht keine zusätzliche Latenz zur Berechnung.

TAL Reverb-4 gibt es als VST, AU und AAX für OSX und Windows in je 32 und 64 Bit. Wer also für umme einen brauchbaren Plate-ähnlichen Reverb sucht, könnte hier fündig werden. Mehr Infos und den Download findet ihr hier.

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