von claudius | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Fender Adrian Younge Jazz Bass TEaser

 ·  Quelle: Fender

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Wir empfinden die regulären Custom Shop Modelle natürlich auch als sehr schön anzusehen (und vermutlich auch zu spielen). Der Adrian Younge Jazz Bass bietet aber zwei Dinge, die alle anderen Bässe von Fender nicht haben.

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Fender Adrian Younge Jazz Bass

Wenn einer der Gitarrenbauer der Custom Shop Dream Factory Abteilung einem Instrument attestieren, dass es eines der spannensten Projekte bisher war, dann muss da wirlich etwas dran sein. Der Fender Adrian Younge Jazz Bass ist wirklich etwas ganz Besonderes. Und damit meine ich nicht die krakelige Silber-Glitzer-Lackierung oder den Split-Coil in der Mitte und Humbucker am Hals.

Fretless – so halb

Tatsächlich ist der Bass offiziell ein Halb-Fretless. Bis zum 8. Bund gibt es ganz normal die bekannten Bünde. Dann wird er durch eine Anpassung des Griffbretts und die „fehlenden“ Bundstäbe zum Fretless Bass.

Sicherlich ist das nichts für Musiker und Musikerinnen, die im Hintergrund den Groove unterstüzten oder einfach nur „Wand“ machen, wohl aber für Frickler und … sagen wir Individualisten. Menschen, die mit dem Bass gern im Vordergrund stehen oder den Ton angeben wollen.

Aber das ist noch nicht alles.

Fender Adrian Younge Jazz Bass Hals

Schau genau auf die Bünde! · Quelle: Fender

Eingebautes Fuzz + Stutter

Tatsächlich, hier ist ein Fuzz-Effekt verbaut. Es ist ein eher harsch klingender Effekt, der sich durch den Mix schneiden möchte und gern im Vordergrund steht. Angeblich ist es ein Nachbau der Schaltung vom Ace Tone Bass 9 Fuzz-Schaltkreis. Klanglich geht es in etwa in Richtung MXR M84* oder auch bassloser EHX Bass Big Muff PI*? Auf jeden Fall ein sehr präsenter Effekt, den man mögen muss.

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Dazu kommt ein Stutter-Effekt. Der wird nicht via Killswitch aktiviert, sondern mit einem Regler, der einerseits die Geschwindigkeit regelt und via Push-Funktion den Effekt ein- und ausschaltet. Zusammen mit Fuzz und Halb-Fretless ein echt krasser Bass mit extrem viel Potenzial.

Preis und Markstart

Wir wissen nicht, ob der Fender Adrian Younge Jazz Bass jemals in Serie geht. Vermutlich wird in den nächsten Wochen oder Monaten eine Unterseite im Custom Shop für Zahlungskräftige auftauchen, die dann vermutlich 3.000  -6.000 Euro dafür zahlen. Dafür gibt es aber auch einen wirklich einzigartigen Bass.

Das Halb-Halb-Griffbrett finde ich aber extrem spannend. Wieso gibt es so was nicht als Austauschpart? Ich müsste hart überlegen, ob ich meinen Preci nicht damit ausstatte.

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