Engl Savage 30 und Powercube 200: Mini-Savage und Pedalboard-Endstufe
Lunchbox-Amp und Pedal-Endstufe für High-Gain-Fanatiker!

Der Guitar Summit ist in vollem Gange und die Hersteller hauen ein neues Produkt nach dem anderen raus! Amp-Spezialist Engl zeigt zwei Neuheiten: Den Engl Savage 30, die kompakte 30-Watt-Version ihres berühmten Savage-Monsters mit zwei EL34. Dazu den Powercube 200, eine Class-D-Endstufe mit 200 Watt für das Pedalboard.
Die neuen Produkte von Engl
Mein erster Eindruck
Lunchbox-Amps sind im Trend. Hersteller wie Victory Amps haben sich damit eine regelrechte Nische gebaut, wo druckvoller Röhrensound auf tragbare Größe trifft. Der Savage 30 geht auch in diese Richtung, bietet mit Noise Gate, Power Soak und Line-Out aber sogar mehr als die meisten anderen Lunchbox-Verstärker.
Beim Engl Powercube 200 haben wir eine Class-D-Endstufe in Pedalboard-freundlicher Größe für die, die ihren Sound schon auf dem Board haben und nur noch Leistung für das Cab oder die PA brauchen.
Savage 30: Wie klingt der Min-High-Gainer?
Was Engl da mit dem Savage 120 (MKII) angerichtet hat. Einfach mal eine Referenz für High-Gain-Sound geschaffen. Aber, ach, 120 Watt, 22 kg – das ist halt auch eine akustische und gewichtstechnische Ansage. Und auch preislich ist das Teil eher im gehobenen Hobby- oder Fortgeschrittenenbereich.

Da wundert es nicht, dass man den wachsenden Erfolg der Lunchbox-Amps auch bei ENGL beobachtet, schon der Ravager zeigt, dass man hier genau hinschaut. Jetzt also der Savage 30 mit 30 Watt, zwei Kanälen (Clean und Lead) mit separaten Gain-Reglern. Bass, Middle und Treble beim EQ sowie Presence teilen sich beide Voicings.
Der laute Lead-Kanal bekommt noch einen separaten Volume-Regler, dazu ein globaler Master-Volume. Angetrieben wird der Engl Savage 30 von vier ECC83 in der Vorstufe und zwei EL84 in der Endstufe. Soweit, so laut.
Noise Gate, Power Soak und Anschlüsse
Wer high-gain-ig unterwegs ist, weiß um den oft nicht unerheblichen Rauschanteil. Dafür gibt es im Savage 30 für den Lead-Kanal praktischerweise ein Noise Gate (Threshold wird auf der Rückseite eingestellt). Und für alle, die den Engl Savage 30 auch zu Hause nutzen wollen ohne, dass Nachbars Katze einen Herzinfarkt bekommt, gibt es einen vierstufigen Power Soak.

Außerdem dabei: ein röhrengepufferter FX-Loop. An den Lautsprecherausgängen auf der Rückseite stehen 1 × 8–16 Ohm oder 2 × 16 Ohm als Optionen zur Verfügung. Der Amp bringt 11 kg auf die Waage und wird in Deutschland gefertigt.
Engl Savage 30: Preis und Verfügbarkeit
Das Savage 30 von Engl kostet bei Thomann* 1.249,99 Euro und ist sofort lieferbar.
Engl Powercube 200: Class-D-Endstufe fürs Pedalboard
Schön das Signal durch die Kette gejagt, am Ende durch ein (Pre-)Amp-Pedal und dann? Dann braucht es ja immer noch eine Endstufe. Am besten laut. Am besten aber, wenn man schon den Preamp in Pedalgröße nutzt, dann eben auch kompakt.

Das Powercube 200 bietet genau das. Class-D, bis zu 200 Watt an mindestens 4 Ohm. Dazu ist ein Drei-Band-EQ an Board, der sich aber bei Bedarf auch deaktivieren lässt. Und damit man gewarnt ist vor Verzerrung/Clipping an der falschen Stelle im Signalfluss, bietet das Powercube 200 zwei LEDs an Eingang und Endstufe.
Bei den Anschlüssen gibt es den (Mono-)Speaker-Ausgang und einen einen symmetrischen DI-Ausgang über XLR samt Ground-Lift
Ihr bekommt den Powercube 200 bei Thomann* für 299,99 Euro. Damit liegt er preislich ungefähr bei einem Palmer Macht 402 und leicht unter einem Seymour Duncan PowerStage 170.
Infos über die neuen Produkte von Engl
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