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The Submarine Pro Pickup System

Pickup mit 6 Spulen  ·  Quelle: Submarine

Anfang 2015 hatte Pete Roe, ein Singer-Songwriter aus UK, einen neuartigen Pickup entwickelt. Mit dem Aufsteck-PU Submarine hat man die Möglichkeit, zwei Saiten (die beiden tiefen oder die beiden hohen) mit Effekten über einen eigenen Signalweg zu versehen. Nun kommt Submarine Pro dazu, eine große Version, der die gleiche Funktionalität für 6 Saiten liefert.

Submarine Pro

Es steckt nicht nur eine Spule in dem Tonabnehmer, sondern gleich sechs. Für jede Saite eine eigene. Allerdings hat nicht jede Saite einen eigenen Signalpfad, sondern der Ausgang ist stereo, d.h. man kann die Saiten kombinieren, z.B. E und A auf Kanal 1 und die restlichen Saiten (oder weniger) auf den anderen Kanal. So könnte man beispielsweise die Oktave runter auf die beiden tiefen Saiten legen und die Oktave hoch auf die beiden hohen Saiten. Hier gibt es IMHO noch Potenzial: Da hat man schon 6 Spulen und muss die auf zwei Kanäle aufteilen. Schade, aber vielleicht ist das so roadtauglicher.

Neu ist auch das Design. Es sieht nicht mehr so krass nach dem Yellow Submarine in Silber aus, sondern erinnert mich an den Tele-Hals-PU, etwas breiter. Man muss nicht löten können, man schraubt auch nicht, sondern allem Anschein nach klebt man ihn unter die Saiten oder klemmt ihn in das Loch der Akustikgitarre.

Preis und Verfügbarkeit

Submarine Pro wird über die Crowdfunding-Plattform Crowdfunder finanziert und ist noch bis 5. Dezember für umgerechnet 112 Euro erhältlich. Später im Laden soll der Tonabnehmer das Doppelte kosten.

Gerade für experimentellere Gitarristen sollte Submarine Pro einen Blick wert sein, zumal er aktuell weniger kostet als der 2-saitige Vorgänger.

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