Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

 ·  Quelle: EBS

BÄM! Gerade als alle das Ende der analogen dicken Bassverstärker prophezeit haben, kommt der dicke, schwere EBS 802 auf den Markt. Wir befinden uns in der Blütezeit von federleichten Class-D-Amps. Ob der Hersteller mit dieser Entscheidung richtig liegt?

EBS 802

Nach der Abkündigung des EBS HD360, dem letzter Solid State Rack-Verstärker des schwedischen Herstellers EBS, fragten sich besorgte Stimmen, ob es fortan an ausschließlich kleine Class-D-Bassverstärker wie den Reidmar 502 geben würde.

Diese Frage können wir nun mit einem ganz klaren Nein beantworten, denn hier kommt ein dickes Schlachtschiff angesegelt.

Made in Sweden

Der Neue wird komplett in Schweden hergestellt. Machen wir uns nichts vor, 750 Watt an 2 Ohm werden jeden 1K Class-D-Amp über den Atlantischen Ozean pusten. Damit dürfte wohl auch das größte Festival zu beschallen sein.

Der Preamp des Boliden soll der bislang vielseitigste aller EBS-Verstärker sein. Er bietet nicht nur durchstimmbare Mittenregler für Low Mid und High Mid, sondern auch die Bass- und Höhenregler sind mit Schaltern zur Veränderung derer Referenzfrequenzen erweitert.

Der Bright-Regler vervollständigt die EQ-Sektion und arbeitet fast wie ein Lautstärkeregler für den Hochtöner. Außerdem verfügt der Vorverstärker über separate Lo- und Hi-Boost-Charakteristikfilter, einen Compressor/Limiter und einen Drive-Regler. Hallelujah!

2 XLR-Ausgänge

Rückseitig finden wir neben einem FX-Loop, Tuner Out, Line Out gleich zwei XLR-Ausgänge. Einen vor den anderen nach dem EQ. Außerdem bekommt ihr die Möglichkeit bis zu vier externe Fußtaster anzuschließen, um Mute, Drive, die Character Filters den kompletten EQ zu schalten. Fett!

Preis

Haltet euch fest, denn der EBS 802 ist leider richtig teuer. Was meint ihr, ob es wohl ein Ladenhüter werden wird?

*Affiliate Link

Weitere Informationen

Video

NAMM 2020 - Videobanner

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.