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Beatport Pro: Native Instruments Stems

Beatport Pro: Native Instruments Stems  ·  Quelle: beatport

Beatport Pro: Native Instruments Stems

Beatport Pro: Native Instruments Stems  ·  Quelle: beatport

Beatport Pro: Native Instruments Stems

Beatport Pro: Native Instruments Stems  ·  Quelle: beatport

Heute erreicht mich eine Meldung für all diejenigen, die bereits sehnsüchtig auf Native Instruments Stem-Format und Traktor 2.9 warten. Beatport hat soeben bekannt gegeben, dass deren Mac Software „Beatport Pro“ Stem-Dateien ab sofort unterstützt und in Kürze bereits Hunderte neuer Stem-Tracks im Beatport Pro Katalog gelistet sein sollen. 

Stems, das offene MP4 Multitrack-Audioformat aus der Feder von Native Instruments, ermöglicht DJs, mit vier Spuren einer Datei respektive eines Musikstückes in einem Traktor-Player zu arbeiten, diese zu muten oder mit Effekten zu belegen. So lassen sich mit kompatibler Hardware wie dem Traktor Kontrol S8 oder dem Native Instruments Kontrol D2, hier im bonedo-Test, im Handumdrehen neue Mashup-, Instrumental- oder Acapella-Versionen mixen, sofern die einzelnen Spuren dies hergeben, versteht sich. Bei der offiziellen Vorstellung des Formates im April wurde bereits die Unterstützung seitens der Online-Stores Traxsource, Juno und Beatport bestätigt und nun scheint es, als befinde man sich auf der Zielgeraden.

Beatport Pro für Mac ist eine Software für das Management der Musikbibliothek auf dem Rechner, so ähnlich wie iTunes. Hat man sich das Player-Update von der Hersteller-Website heruntergeladen, findet man in der linken Seite des Browser-Trees die Einträge Stems und Parts, was darauf schließen lässt, dass man einerseits die kompletten Tracks, andererseits auch deren Bestandteile mit dem „Custom Stem Track Player“ anhören kann, ohne den Beatport-Browser verlassen zu müssen. Das ist Teil des Open Source Konzepts („jeder könne die Technologie in seine Produkte integrieren“). So hatte es NI seinerzeit auch angekündigt.

Native Instruments haben inzwischen eine Stems-Website hochgefahren (wir berichteten), wo sie auch einen Videoclip hosten, der darlegt, wie einfach sich aus bestehenden Produktionen mit dem Creator Tool „Stämme“ erstellen lassen. Wenn man bedenkt, wie stark der DJ-Virus in den letzten Jahren auch gerade die EDM-Fans infiziert hat, ist dies sicher ein strategisch kluger Schachzug, um den eigenen Traktor-Biotop zu pushen.

Mich jedenfalls würde es keineswegs wundern, wenn einer der nächsten Schritte im „Entwicklungsprozess“ den „Direktexport aus Maschine heraus“ bedeuten würde. Doch das ist Zukunftsmusik und eine reine Mutmaßung (oder vielleicht auch persönliches Wunschdenken), daher warten wir mal ab, was uns in den nächsten Wochen und Monaten noch so ins Haus steht.

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