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Klassischer Sound mit neueren Bauteilen  ·  Quelle: catalinbread.com

Immer wenn ich an Fuzz-Effekte aus den 60ern denke, komme ich irgendwann zwangsläufig auf das Intro von Satisfaction der Rolling Stones. Zumindest in einer mir bekannten Version klingt es genau nach dem Pedal. Das ist für mich einer der wenigen, ursprünglichen Fuzz-Sounds – auch wenn der namensgebende Fuzzrite von Mosrite eigentlich nicht der Erfinder der Schaltung ist. Catalinbread legt den Klassiker nun neu auf.

Viel ist nicht am Catalinbread Fuzzrite dran. War es aber auch schon nicht beim Original: Ein Regler für Volume und einer für Depth, noch eine LED und Fußschalter. Das war’s. Beim Gehäuse kann ich auf dem Foto nicht erkennen, ob es noch mal silberfarben lackiert wurde oder das Aluminium-Gehäuse einfach unbehandelt belassen wurde.

Klanglich macht es genau das, was man sich vorstellt: klingen wie ein Fuzzrite. Ein durchdringender, sägender, knurrender Fuzz. Aber auch nur das. Wer auf der Suche nach einem flexiblen Fuzz-Pedal ist, sollte hier schnell den Rücken kehren. Alle anderen, die schon länger auf der Suche nach DEM Sound sind, sollten sich das Teil mal näher anschauen.

Das Pedal wird in den USA handgebaut. 149 USD kostet das Pedal bei Catalinbread. Gerade wenn man bedenkt, dass abgesehen vom True Bypass vermutlich nichts am Original-Schaltkreis mit ganzen neun (!) Bauteilen verändert wurde (neuere Bauteile mal außen vor gelassen), dann finde ich den Preis doch etwas überzogen. Da muss am Ende jeder selbst wissen, ob er bereit ist, den Preis zu zahlen. Eigentlich zählt ja auch nicht das Verhältnis aus Bauteilen und Preis, sondern allein der Sound. Ich bin großer Fan und Besitzer zweiter Pedale aus dem Hause, finde das Fuzzrite aber vom Sound wenig brauchbar für meinen Sound.

Mehr Infos gibt es auf der Produktseite: Catalinbread Fuzzrite

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