Casio SXC-1 offiziell angekündigt: Neue Infos zum kommenden Sampler!
Der Casio SXC-1 war die wohl größte Überraschung der diesjährigen NAMM-Show. Jetzt hat der Hersteller den Sampler offiziell angekündigt. Aber kommt er auch nach Europa?
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Neue Infos zum Casio SXC-1
Um den Casio SXC-1 hatten sich im Januar auf der NAMM-Show regelmäßig die Neugierigen gedrängt. Kein Wunder: Die Nachricht, dass Casio – heute hauptsächlich bekannt für Portable Keyboards und Digitalpianos – an einem kleinen Pad-Sampler bastelt, begeisterte nicht nur Fans des legendären SK-1. Mit seinem Retro-Gaming-Look und der Bedienung, die an eine Handheld-Konsole erinnert, versprach der SXC-1 intuitives Sampling und Beatmaking in einem mobilen Format.

Jedoch blieben auf der NAMM auch noch einige Fragen offen. Jetzt wissen wir endlich mehr: Casio Japan hat den SXC-1 auf seiner Website offiziell angekündigt und zwei Videos zum neuen Sampler veröffentlicht.
Demnach wird der SXC-1 über 80 Sample-Bänke mit Sounds aus den Klassikern SK-1, SK-5, CZ-101 und MT-40 enthalten. Darunter sollen neben One-Shot-Samples auch Loops sein, die mittels einer Beat-Sync-Funktion automatisch ans Tempo angepasst werden. Auch Effekte gehören zur Ausstattung: Neben Filter, Phaser, Flanger und Bitcrusher bietet der Casio SXC-1 vier Roll-Effekte und zwei Delays.
Samples lassen sich mittels der beiden großen Encoder und des OLED-Displays editieren, um zum Beispiel die Start- und Endpunkte anzupassen. Der integrierte Sequencer speichert bis zu 50 Sequenzen zu je maximal acht Takten. Auch eine Smartphone-App zum Bearbeiten von Samples und Sequenzen sowie zum Übertragen von Samples auf das Gerät ist geplant.
Neben je einem Stereo-Ein- und Ausgang sowie einem Kopfhörerausgang verfügt der Casio SXC-1 über zwei USB-C-Schnittstellen. Davon dient eine zum Datentransfer (MIDI und Audio) von und zu einem Smartphone und die andere zur Stromversorgung sowie zum Datentransfer.
Das klingt alles schon ziemlich vielversprechend. Aber es bleiben auch noch Fragen offen. So werden MIDI und USB-C auf der japanischen Produktseite nur im Zusammenhang mit Smartphones erwähnt. Ob die Übertragung von MIDI- und Audiodaten auch am Computer funktioniert, ist derzeit unklar – ich hoffe es jedoch sehr.
Kommt der Casio SXC-1 auch nach Europa?
Bisher wurde der Casio Sampler nur in Japan offiziell angekündigt. Laut der japanischen Website wird der Casio SXC-1 auf dem Heimatmarkt am 28. Mai 2026 erscheinen und 39930 Yen kosten; das sind umgerechnet etwa 213 Euro. Auf Reddit wird spekuliert, dass der Sampler in Europa und den USA etwa 299 Euro bzw. Dollar kosten dürfte, wenn er denn kommt. Hoffentlich gibt es dazu bald mehr Infos vom Hersteller!
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Casio Sampler SXC-1: Kompakter Pad-Sampler mit Sequencer – die Wiedergeburt des SK-1?

Die wohl größte Überraschung der NAMM-Show kommt von Casio: Der Casio Sampler verspricht intuitives Beatmaking mit 16 Pads, Sequencer und Mikrofon. Update: Offenbar wird der Sampler SXC-1 heißen.
Casio hatten wir in den letzten Jahren eher weniger auf dem Schirm, wenn es um innovatives Gear für Beatmaker, Produzenten und Performer ging. Auf der NAMM-Show beweist der Hersteller nun völlig überraschend, dass man auch noch andere Sachen kann als Digitalpianos und Kinder-Keyboards.
Der Casio Sampler, der offenbar SXC-1 heißen wird, ist zwar noch nicht fertig, aber er verspricht jetzt schon, eine ziemlich spaßige Angelegenheit zu werden. Bringt der Casio Sampler den Geist des legendären SK-1 Sampling-Keyboards ins neue Jahrtausend?

Vorweg: Es gibt noch viele Fragezeichen. Bisher handelt es sich beim Casio Sampler eher um eine Studie – ein Erscheinungsdatum und einen Preis nennt der Hersteller noch nicht. Aber der kleine Sampler im poppigen Design macht auf jeden Fall neugierig.
Das handliche Gerät verfügt über 16 farbig beleuchtete Pads. Sofort ins Auge stechen die Gamepad-artigen Controller im oberen Bereich, die zur Auswahl von Sample-Bänken und zum Programmieren von Sequenzen dienen. Damit man mit den Daumen gut drankommt, sind die beiden großen Drehencoder darunter bündig ins Gehäuse eingelassen. Diese dienen offenbar zum Steuern der integrierten Effekte.
Gesampelt wird über den Line-Eingang oder das integrierte Mikrofon mit einer Auflösung von 48 kHz / 16 Bit. Auch ein USB-C-Anschluss steht zur Verfügung, über den man mutmaßlich Samples vom und zum Computer übertragen kann. Der interne Speicher ist 64 GB groß. Laut Hersteller werden „klassische Casio-Sounds“ mitgeliefert.
Der Casio Sampler reiht sich ein in eine ganze Reihe kompakter Performance-Sampler, die in den letzten Jahren erschienen sind. Er wird mit Sicherheit kein SP-404-Konkurrent, verspricht aber intuitives Sampling und Beatmaking in einem mobilen Format. Überraschung geglückt, würde ich sagen!
Preis und Verfügbarkeit
Wann (und ob!) der Casio Sampler erscheinen wird, wissen wir derzeit leider noch nicht. Auch der Preis ist noch nicht bekannt.
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