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Ganz einfache Oberfläche ohne tausend Knöpfe  ·  Quelle: roland.co.uk

Zwei Ein- und zwei Ausgänge bieten viele Möglichkeiten  ·  Quelle: roland.co.uk

Endlich hat sich Boss mal ein Herz gefasst, das RC-Looper-Pedal auf die sinnvollsten Funktionen beschränkt und auch die Bedienung vereinfacht. Beim RC-3 haben mich immer die vielen Knöpfe und das unschöne LC-Display gestört.

Genial finde ich bei dem neuen RC-1 die Loop-Anzeige: ein Kreis. Viel näher kann man am „Loop“ nicht dran sein – warum ist da nur noch keiner davor drauf gekommen? Aber vielleicht ist es auch nur an mir vorbei gegangen. Neben dem Kreis verbaut Boss noch einen Level-Regler und das Boss-übliche Gehäuse.

Das Pedal kann mit Batterie bis zu 4,5 Stunden aufnehmen und wiedergeben. Für einen Gig reicht das, für Proben oder den Heimbetrieb empfiehlt sich dann doch ein Netzteil. Da die Boss-typischen Buchsen an 90% der Effektgeräte verbaut sind, sollte sich auch ein Netzteil finden lassen. Notfalls kann man für ca. 10-20 Euro eines von Boss ergänzend bestellen.

Angeblich kann man zusätzlich ein externes Pedal anschließen. Ein passendes Modell empfiehlt Boss auf der Produktseite bisher noch nicht. Auf dem Bild 1 in der Galerie kann man unterhalb des LED-Kreises eine Stop/Undo-Beschriftung erkennen. Vermutlich befindet sich auch da an der rechten Seite der entsprechende Anschluss.

Im Gegensatz zum RC-3 verfügt das Gerät über keinen USB-Anschluss. Somit fällt der einfache Export der WAVs flach. Zum Preis lässt sich noch nichts sagen, dieser wird sich aber meiner Erfahrung nach im Bereich von 99-129 Euro bewegen, da Funktionen zum „großen Bruder“ fehlen und es sich hier eher um ein Live-Pedal handelt. Wie man den Boss RC-1 bedient, kann man recht gut in dem Video von Boss selbst erkennen. Einfacher geht’s nicht.

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